Klima und beste Reisezeit – Zentralafrikanische Republik

Die Zentralafrikanische Republik wird geprägt von einem tropischen Klima. Im Süden ist es immerfeucht, im Rest des Landes wechselfeucht. Im Süden dauert die Regenzeit 8-10 Monate, während sie im Norden nur 4 Monate anhält. Die Nähe zur Trockensavanne sorgt im nördlichen Landesteil dafür, dass es extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht gibt. In der Trockenzeit steigt das Thermometer tagsüber auf über 40 ° C und nachts kann es auf unter 10 °C sinken. Diese Schwankungen können eine erhebliche Belastung für Mitteleuropäer darstellen, so dass eine Akklimatisierungsphase zu jedem Urlaub dazugehören sollte, ebenso wie warme Kleidung. Im Süden gibt es diese großen Temperaturschwankungen nicht. Der Regenwald sorgt für konstante Verhältnisse, d.h. Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind ganzjährig hoch.

Die beste Reisezeit für den Norden ist von November bis April, während der Süden am besten von Dezember bis Anfang März besucht werden kann. Die Trockenzeiten in den beiden Regionen überschneiden sich, so dass es durchaus möglich ist, das ganze Land in einem einzigen Urlaub zu bereisen.

Während der Regenzeiten ist es fast unmöglich, sich als Tourist in der Zentralafrikanischen Republik zu bewegen. Die Pisten werden sehr schnell unbefahrbar, so dass nur wenige Möglichkeiten bleiben. Aber selbst in den Trockenperioden bleibt ein Urlaub in diesem Land eine große Herausforderung, denn eine touristische Infrastruktur ist nur sehr begrenzt vorhanden.

Klimadiagramme der Zentralafrikanischen Republik

Das Klima in Bangassou

Das Klima in Bangui

Quelle: Die Klimadiagramme werden freundlicherweise von Bernhard Mühr zur Verfügung gestellt. Weitere Klimadiagramme Afrikas und verschiedener anderer Länder finden Sie auf seiner Website: www.klimadiagramme.de