Beste Reiseziele in der Zentralafrikanischen Republik

Dazu gehört einerseits die Hauptstadt Bangui, aber auch der Regenwald im Süden des Landes sowie die Trockensavanne im Norden. Der Dzanga-Sangha-Nationalpark ist ebenfalls ein lohnenswertes Ziel. Allerdings gilt für die Zentralafrikanische Republik zur Zeit eine Reisewarnung, was sich in der langen Instabilität des Landes begründet. Aus dem selben Grund ist die Zentralafrikanische Republik touristisch auch kaum erschlossen.

 

Verkehr in der Zentralafrikanischen Republik

Vorweg muss erwähnt werden, dass das Auswärtige Amt derzeit vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik warnt. Die allgemeine Sicherheitslage kann sich zudem jederzeit verschlechtern.

Zum Verkehr:

Das Straßennetz in der Zentralafrikanischen Republik umfasst nur 500 Kilometer und ist damit eines der mickrigsten in ganz Afrika, zumal das Land selbst nicht gerade klein ist. Zumindest diese kurze Strecke gilt als relativ zuverlässig ausgebaut, dennoch (!) wird die Verwendung von geländegängigen Wagen empfohlen. Die übrigen Strecken sind in der Regenzeit, die in der Zentralafrikanischen Republik von November bis Mai dauert, nicht befahrbar. Dazu kommt die schlechte Versorgungslage in Bezug auf Treibstoff für die Kraftfahrzeuge. Da das Straßennetz so wenig ausgeprägt ist, gibt es nur sehr wenige Tankstellen in der Zentralafrikanischen Republik, und diese wenigen haben auch noch mit Nachschubproblemen zu kämpfen. Alles weist also darauf hin, dass eine Reise mit einem eigenen KFZ in der Zentralafrikanischen Republik ein enormes Wagnis darstellt.

Der einzige internationale Flughafen des Landes liegt bei Bangui, dieser wird von Air France einmal pro Woche direkt angeflogen.

Wie in fast allen afrikanischen Staaten gibt es innerhalb der Städte ausreichend Einzeltaxis, für längere Fahrten die weit bekannten Mini-Busse, die oft bis an den Rand des Erträglichen sowohl mit Personen als auch Gepäck beladen werden. Insbesondere in der Zentralafrikanischen Republik, wo die Straßenverhältnisse wie oben erwähnt, eher schlecht als suboptimal sind, stellen Reisen mit diesem Transportmittel durchaus ein höheres Risiko dar: neben dem überladenen Zustand sind auch plötzlich auftauchende Hindernisse ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Ein Eisenbahnnetz existiert nicht in der Zentralafrikanischen Republik.

Schiffsverkehr findet auf dem Oubangui statt, bis Brazzaville/Kongo sind es annähernd 1.200 Kilometer.

Safari in der Zentralafrikanischen Republik

Wie eingangs erwähnt existiert eine Reisewarnung für die Zentralafrikanische Republik. Ganz besonders unter diesem Gesichtspunkt wäre es ein Irrsinn, zur Zeit in dieser Region eine Wüstenexpedition durchzuführen. Besonders bedauerlich, wo doch Trips durch die Sahara wie eigentlich jede Reise durch eine Wüste unvergessliche Momente bescheren und auch einige Überraschungen für den Erstbesucher bereithalten. Sollte sich die Situation in dem krisengeschüttelten Land ändern, werden wir in unserem Blog darüber berichten und hier weitere Tipps zu Safaris in der Zentralafrikanischen Republik einstellen. Bis dahin kann es nur heißen, zu hoffen, dass es möglichst schnell besser wird.