Namibia ist groß, viel größer als es beim ersten Blick auf die Karte wirkt. Doch die Bevölkerungsdichte ist gering. In Namibia gibt es keine echte Metropole, selbst die Hauptstadt Windhoek verfügt über gerade mal 320.000 Einwohner. Da lohnt ein Blick auf die wenigen anderen Städte in Namibia, die als Alternative zu Windhoek für ein Reiseziel in Namibia herhalten können. Denn der Tourismus in Namibia ist nichtsdestotrotz gut entwickelt.

Hier trifft man auf Gemütlichkeit und sogar noch alte Fachwerkhäuser. Besonders die Strandpromenade mit ihren Häuschen im Kolonialstil lockt zu einem ausgedehnten Flanieren. Man wähnt sich fast in einem Ostseebad, nur dass das Klima und der viele Sand dann doch verraten, dass man sich im südlichen Afrika befindet.

Ein attraktives Städtchen direkt am Atlantik: Swakopmund

Bei 44.000 Einwohnern ist ohnehin klar, dass man mit einem Swakopmund-Trip nicht in eine Metropole reist. Verkehrsprobleme kennt man hier nicht, und alles geht gemächlich zu. So stört nichts dabei, diese friedliche Atmosphäre in Swakopmund einzusaugen. Wie überhaupt eine Namibia-Reise besonders aus dem Gesichtspunkt der Sicherheit zu empfehlen ist. Namibia belegt in allen möglichen Rankings in Afrika Spitzenplätze, nicht zuletzt bei der Sicherheit.

Den Besucher erwarten zudem zahlreiche Gaststätten, Hotels und Restaurants, auch diese oft im adretten Kolonialstil und wüsste man es nicht besser, könnte man annehmen, diese Stadt sei künstlich angelegt worden, so angenehm ist die Atmosphäre hier.

Beste Reisezeit für eine Reise nach Swakopmund in Namibia

Beste Reisezeit in Namibia für einen Besuch von Swakopmund ist übrigens die Zeit mit dem milden Klima zwischen Oktober und März. Das wissen auch jene Namibianer, welche selbst innerhalb ihres Landes Urlaub machen, aber auch Besucher aus den umliegenden Ländern.

Denn obwohl die Wüste Namib nicht weit von Swakopmund beginnt und es dort mächtig heiß ist, profitiert Swakopmund von seiner Lage an einer Flussmündung in den Atlantik. Hier herrscht mildes Klima, nicht zu heiß, nicht zu schwül. Angenehm eben, wie die gesamte Stadt.

Weiteres Plus von Swakopmund: Aufgrund der deutschen Kolonialgeschichte trifft man hier auf viele Hoteliers und Restaurantbesitzer, die deutsch sprechen. Das ist hierzulande bekannt, weshalb es besonders viele deutsche Reisende nach Namibia und auch nach Swakopmund zieht.

Weitere Attraktionen Namibias wie Skelettküste oder Namib sind nicht weit

Diese Kolonialgeschichte zeigt sich auch in vielen Gebäuden in der Stadt, die oft sehr deutsch anmuten. Das wirkt im Sand von Namibia etwas bizarr, hat aber seinen Reiz. Erwähnenswert auch die schöne Landungsbrücke, auf der man ein wenig in den Ozean hineinspazieren kann. Allzu großer Schiffsverkehr ist hier allerdings nicht zu erwarten, was die meisten Besucher von Swakopmund auch eher erfreut.

Man braucht übrigens eigentlich gar nicht allzu viel Phantasie, um sich den Namen dieses schönen Städtchens herzuleiten, wenn man weiß, dass es am Fluss Swakop liegt. Swakopmund liegt demgemäß natürlich an der Mündung des Swakop in den Atlantik.

Man sollte sich einen Besuch in dieser Stadt nicht entgehen lassen, auch wenn Swakopmund im südlichen Afrika kein unbedingtes Muss darstellt. Hier kann man angenehm verweilen, zudem ist es nicht weit zur berühmten Skelettküste sowie zur Wüste Namib, welche sich für weitere Exkursionen und Erkundungen Namibias anbieten.