Kalahari Wüste Namibia

Die Kalahari (auch: Kgalagadi)

Eine Reise ans Ende der Welt

Die wüstenhafte Landschaft der Kalahari wird beim Südafrika Reisenden unauslöschliche Eindrücke hinterlassen. Ein Abstecher in die surrealistisch anmutende und unendlich erscheinende Ebene der Kalahari wird zum mitreißenden Erlebnis. Dünen- und Flugsand-Felder unterbrochen von vereinzelter Dornbuschvegetation bestimmt einerseits die Landschaft. Die durch Verdunstung zurückbleibenden Salze sind es, die besonders beim feurigen Sonnenuntergang die Wanderdünen in ein purpurfarbenes Licht legen.
Das andere Gesicht der Kalahari zeigt sich in den bewässerten fruchtbaren Regionen an den Ufern des Oranje River. Saftig grüne Felder, grandiose Wasserfälle, ja sogar einige kleine Weingüter rund um Kuruman, der faszinierenden Oase in der Halbwüste Kalahari, sind die märchenhaft gleichen Gegensätze zum großen einsamen Raum der flirrenden Hitze der Kalahari. Und dann ist hier der Kgalagadi Transfrontier Park, eines der letzten Paradiese dieser Erde, welches sich gespenstisch, schön, magisch, unendlich, in jedem Fall jedoch einmalig und unvergesslich zeigt (transfrontier = grenzüberschreitend).
Eine Tour in die unnachahmliche Kalahari arrangiert man am besten vom wohlhabenden Upington oder vom fantastischen Kuruman aus. Auch das etwas entfernter liegende, reizvolle Kimberley empfiehlt sich für eine Tour in die magische Kalahari. Gute Vorbereitung und rechtzeitige Reservierungen gewährleisten, dass die Kalahari für den Südafrika Reisenden zu einem Abenteuer und Naturerlebnis wird, dass man woanders vergeblich sucht.
Der größere Teil der wüstenhaften Kalahari liegt im Nachbarland Botswana, teilweise tangiert die Kalahari Namibia und zieht sich bis nach Angola hin. Im Norden von Botswana bildet das bekannte Okavango-Becken mit den unendlichen Sumpfgebieten des Okavango Deltas den krassen Gegensatz zur Kalahari.
In Südafrika befinden sich die Ausläufer der Kalahari im Northern Cape. Kapstadt oder Johannesburg liegen über zweihundert Kilometer entfernt.

Kuruman

Als Peripherieposten zur Zivilisation, im Herzen einer ungezähmten Natur, verströmt Kuruman, die Oase in der Halbwüste der Kalahari, Vitalität und Lebendigkeit.
Die natürliche Quelle, die ganze Regionen der Kalahari in fruchtbares Land verwandelt, ist das Eye of Kuruman, das täglich bis zu zwanzig Millionen Liter Wasser liefert. Neben dem Raptor Rehabilitation Centre, in dem verletzte Greifvögel und Geier gepflegt werden, ist sie das großartigste Ereignis in Kuruman.
Empfehlenswerte Unterkünfte in Kuruman sind Riverfield Guesthouse und der Kuruman Caravan Park, die beste Kalahari Küche serviert Over-de-Voor.

Upington

An den Ufern des Oranje Rivers bietet Upington mit seinen breiten Boulevards und schattenspenden Baumreihen einen erfrischenden Aufenthalt vor oder nach einer Tour in die Kalahari. Veranstalter wie Kalahari Safaris oder einzelne Führer für Individualtouren bieten Themen-Safaris in die abenteuerliche Umgebung. Neben der Kalahari sind das Kgalagadi Tranfrontier Park, Augrabies Falls National Park, Witsand Nature Reserve und der Krüger Nationalpark. Der Einzelführer kann mit Fahrzeug und Anhänger, am besten übers Internet, gebucht werden.
Unterkünfte: Backpacker-Unterkünfte gibt es in Upington nicht, daher bewegen sich die Budgetunterkünfte, wie River City Inn oder Eiland Holiday Resort, am oberen Preislimit. Attraktive Hotels in der Budler Street sind Affinity Guesthouse, Riviera Garden Lodge, Le Must River Manor oder Le Must River Residence mit viel Grün und Blick auf die idyllische Flusslandschaft.

Kgalagadi Transfrontier Park

Die außergewöhnliche und magisch wirkende Landschaft des Kgalagadi Nationalparks entschädigt tausendfach die endlos erscheinende, ruckelnde Fahrt auf teilweise purpurroten Staubpisten von Kuruman oder Upington zum Parkeingang Twee Rivieren.

Schwarzmähnige Löwen unter einem Kameldornbaum, inmitten rotweißen Sandes, sanfte Antilopenherden, Giraffen, Leoparden, Schakale, einige Reptilienarten und über zweihundert Vogelarten sind in der von diversen Gräsern, knorrigen Sträuchern, Hirten- und Kameldornbaum geprägten Landschaft die Highlights. Traditionelle Rastcamps und luxuriöse Wildnis-Camps, ohne Strom und nicht umzäunt, sind stets ausgebucht, sodass die Vorausbuchung unumgänglich ist.

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