Die Zahl der Besucher in ganz Afrika wächst weiter rasant. Und das nicht allein, weil die Reiseziele in Afrika und die dortigen Aktivitäten wie Safari, mit Walen tauchen oder Sanddünen-Surfen so beliebt sind. Auch die Umstände einer Reise nach und durch Afrika werden immer angenehmer. Und das in immer höherem Tempo.

Die technischen Veränderungen betreffen dabei nicht allein den Service, den die Reisenden unterwegs genießen können. Auch die Art, wie für eine Afrika-Reise geworben wird, hat sich im Zuge der digitalen Revolution gewandelt. Nicht zum Nachteil für die afrikanischen Reiseziele.

Mehr Möglichkeiten, an Reise-Informationen in Afrika zu gelangen

Zum Beispiel Kapstadt: eines der beliebtesten Reiseziele in ganz Afrika und ein Leuchtturm für das Image von Reisen nach Südafrika in der ganzen Welt, nicht erst seit vor und während der Fußball-WM 2010 in Südafrika der Fokus auf den Ausrichterstädten dieses Turniers lag.

Ein Leuchtturm zwar, und dennoch mit geringerem Werbe-Budget ausgestattet als viele Konkurrenten aus den Industrienationen. Diesen Nachteil konnte Kapstadt durch intensive, aber kostengünstige Werbung auf den digitalen Kanälen zum Teil ausgleichen.

Und noch viel mehr: Den Besuchern Kapstadts begegnet jetzt bei einem Aufenthalt am Kap öfter mal das mobile Touristen-Informations-Auto namens “Thando”.

Bei Stadtrundfahrten und -besichtigungen in Afrika wertvoll

Es bietet viele wertvolle Informationen für Touristen in der Stadt, ist wie erwähnt mobil und viel unterwegs, deshalb an vielen verschiedenen Stellen anzutreffen. Während man sich mit den Beschäftigten unterhält, kann man auch das WLAN nutzen, dass der Wagen kostenlos mit sich führt, bereitstellt und anbietet.

Das führt dazu, dass die Menschen an den Sehenswürdigkeiten Kapstadts und den Erholungsplätzen noch viel besser informiert werden, was sie da eigentlich gerade besichtigen und welche weiteren Informationen sie bislang nicht kannten.

Zudem fühlen sich viele dadurch besonders umsorgt, etwas, womit nur wenige internationale Metropolen für ihre Besucher bewerkstelligen. Kapstadt nutzt hier die modernen Möglichkeiten vorbildlich.

Eine andere Software ermöglicht es Besuchern, statt den standardisierten Kommentaren bei einer Stadtrundfahrt oder -besichtigung aus vielen alternativen Kommentaren zu wählen. Eingesprochen von anderen Besuchern der Stadt, dieses Viertels oder jener Sehenswürdigkeit. Schließlich legt jeder Mensch den Fokus auf andere Aspekte seiner Umwelt, je nachdem, wie man gestrickt ist. Gleichzeitig hat man die Möglichkeit, seine eigenen Kommentare in diesem Dienst zu hinterlegen. So wird auch gleich noch die zweite Fliege mit dieser Klappe geschlagen: Dass Kommentare in den verschiedensten Sprachen der Besucher vorrätig und abrufbar sind.

Zwei Beispiele, wie moderne Technik das Reisen in Afrika belebt

Eine Art interaktive Stadtführung, bei der man aus den unterschiedlichsten Arten von Erläuterungen auswählen kann, auf seinem Smartphone, das man ja ohnehin immer mit sich führt.

Resultat davon: die Reise-Erfahrung durch die Regionen Afrikas wird immer individualisierter und geht weg von den ewig gleichen Standard-Informationen zu bestimmten Reisezielen. Ein Plus, das neu ist und keineswegs überall auf der Welt anzufinden ist.

Die Möglichkeiten der modernen Technik lassen Reisen nach Afrika nicht nur anhand dieser zwei Beispiele wesentlich attraktiver wirken. Und auch wenn es noch Probleme mit der Bandweite und der Netzabdeckung in abgelegenen Regionen Afrikas gibt: Gerade an den touristisch besonders interessanten Zielen ist dieser Mehrwert schon jetzt deutlich spürbar und wird von den Afrika-Reisenden mit Vorliebe angenommen.