Mein Traumurlaub in Südafrika

Europa habe ich schon gesehen, also sollte dieses Mal meine Reise in eine ganz andere Richtung gehen. Da ich Abenteuer, warmes Wetter und wilde Tiere liebe, suchte ich mir Südafrika als Urlaubsziel aus.
Meine Aufregung begann schon Wochen vor der Abreise in mir zu kribbeln, denn ich konnte es kaum erwarten, dass es endlich los ging –  schließlich war das meine erste Südafrika Reise.

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Ankunft in Johannesburg

Als ich in Johannesburg ankam, konnte ich auch gleich meinen Mietwagen in Empfang nehmen. Ich hatte mich dafür entschieden, meine Routen selbst zu bestimmen und buchte deswegen eine sogenannte Mietwagenreise.
Auf der gesamten Strecke, bis zu meinem Hotel, konnte ich den Mund vor Staunen kaum noch schließen – daran war die traumhafte Gegend schuld.

Ich fuhr entlang der nördlichen Drakensberge, bis ich an den historischen Ort kam, der vor langer Zeit nur von Goldgräbern bewohnt und besucht wurde. „Pilgrim´s Rest“ ist der Name dieses Ortes und es schien fast so, als würden die früheren Goldgräber immer noch dort wohnen. Sämtliche Gebäude sind sehr schön restauriert und es reihen sich einige Museen aneinander. Dafür habe ich mir erst einmal richtig Zeit genommen, um mir alles genau betrachten zu können.

Mein Weg führte mich jetzt über die Panorama Route weiter, vorbei an beeindruckender Landschaft und zahllosen Sehenswürdigkeiten, die ich erst am nächsten Tag erkunden wollte. Hätte ich vorher gewusst, was mich auf dem Weg alles noch erwartet, dann hätte ich mir in der Goldgräberstadt vielleicht nicht so viel Zeit genommen. Aber langsam machte sich der lange Flug bemerkbar und die Hitze, also wollte ich nur noch unter die Dusche und ein wenig ausruhen.

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Blyde River Canyon

Am nächsten Morgen brach ich schon früh auf, um mir das gestern Verpasste anzusehen. Das beeindruckendste Erlebnis für diesen Tag war für mich, als ich wirklich und wahrhaftig am Blyde River Canyon stand und mir die mächtigen Felskuppeln und die fast 800 Meter tiefe Schlucht sozusagen zu Füßen lagen.

Das war aber nur der Anfang meiner abenteuerlichen Exkursion durch Südafrika. Ich ging früh schlafen, weil ich am darauffolgenden Tag nicht nur etwas Neues, Aufregendes entdecken wollte, sondern auch mein Quartier für die kommenden Tage wechselte.

Reisebericht Südafrika - Selbstfahrer Rundreise Südafrika

Big Five

Was wäre Afrika ohne eine Safari? Also war mein nächstes Ziel ein berühmtes und privates Wildreservat. Dort erhoffte ich mir Löwen, Elefanten, Leoparden, Nashörner und Büffel zu sehen, die in dieser Region auch die „Big Five“ genannt werden. Ein Ranger brachte mich zu den Orten, an denen die Chance auf eine Sichtung am größten ist.

Und tatsächlich – ich sah eine kleine Gruppe von Löwen. Etwas weiter entfernt trompetete ein Elefant, der sein Rudel wohlbehalten durch den Busch führte. Das war aufregend. Diese Tour ging bis in den späten Abend hinein und somit hatte ich Gelegenheit, auch einige der Tiere zu sehen, die sich nur im Schutz der Dunkelheit hinaus trauen.

Den darauffolgenden Tag wollte ich mich einfach nur ausruhen, tat es auch und genoss das herrliche Wetter, die wunderschöne Gegend und die netten Leute.

Selbstfahrer Rundreise Südafrika über die Garden Route

Meine persönlichen Highlights

In meinen letzten Urlaubstagen wollte ich noch etwas ganz besonderes erleben und mir natürlich auch die Garden Route und einen der größten Nationalparks der Welt nicht entgehen lassen. Die Garden Route führt direkt am Indischen Ozean entlang und ist nicht, wie die Bezeichnung vielleicht vermuten lässt, mit vielen Gärten umsäumt.

Es sind vielmehr saftig grüne Wälder, die man so in Afrika eigentlich nicht erwartet. An den Ufern liegen idyllische Lagunen und herrlich weiße Strände und ich konnte nicht umhin am Plettenberg Bay Halt zu machen, um mich zu erfrischen.

Lange konnte ich es allerdings nicht genießen, da noch mindestens 250 Kilometer und einige Sehenswürdigkeiten vor mir lagen. An diesem Tag wollte ich nämlich noch den ehemaligen Wilderness Nationalpark erreichen. Ehemalig deswegen, weil er im Jahre 2009 in den Garden Route Nationalpark umbenannt wurde.

Ich schaffte mein Tagespensum, was ich mir gesteckt hatte, schon etwas früher und konnte mir daher etwas mehr Zeit nehmen, um mir die Knysna Heads und den spektakulären Wasserfall anzusehen. Bemerkenswert finde ich auch, dass in der Lagune von Knysna viele verschiedene Arten von Seepferdchen und eine Vielzahl anderer Meerestiere leben, die ich vorher noch nie gesehen hatte.

Hier bestand die Möglichkeit ein Kanu zu mieten, was ich natürlich auch tat. Das Lebensgefühl, was ich während dieser Zeit auf dem Wasser hatte, ist unbeschreiblich. Überall fast unberührte Natur und Grün, wohin man blicken kann. Es gibt keine vorgeschriebenen Strecken, die mit dem Kanu zu befahren sind. So bin ich den Fluss entlang gepaddelt, habe die außergewöhnliche Landschaft genossen und konnte sogar bis in die Mitte des Parks gondeln.

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Krüger Nationalpark

Ich wusste nicht genau, ob ich meine letzten Nächte in einem der Restcamps (die direkt im Nationalpark liegen) verbringe, oder mich doch eher an etwas gewohnten Komfort halte, den die Unterkünfte am Rand des Krüger Nationalparks bieten. Ich entschied mich für etwas Komfort und checkte am Parkrand ein.

Schon früh am Morgen stieg ich in meinen gemieteten Jeep und begann meine Beobachtungstour. Und, ich hatte Glück. Endlich sah ich Büffel, die in ihrer Herde durch die Landschaft trabten und Nashörner, die gemütlich fraßen. Davon konnte ich nicht genug sehen und verweilte ziemlich lange an der Stelle, wo ich sie am besten beobachten konnte.

Es war einfach nur herrlich! Den Geräuschen der verschiedenen Tiere zu lauschen und sie in ihrem alltäglichen Tun zu sehen, hatte etwas ganz besonders Beruhigendes. Leider gehen Urlaubstage immer schneller vorüber, als es einem lieb ist. So war auch ich schon fast am Ende meines Aufenthalts in Afrika angekommen.

Bevor ich aber meine Heimreise antreten musste, hatte ich noch Gelegenheit, die wunderschönen Weinberge in der Region am Kap zu sehen und deren Wein zu kosten. Kapstadt war dann meine letzte Station. So eine tolle Stadt, die mit Recht als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet wird. Mich hat die Selbstfahrer Rundreise Südafrika auf jeden Fall überzeugt. Mal schauen wo es als nächstes hingeht. Ich werde direkt mal nach einer weiteren Afrika Selbstfahrerreise Ausschau halten.