Die Republik Kongo ist recht klein, hier leben nur 4 Millionen Menschen, obwohl das in Afrika nicht zwangsläufig in Bezug zur Fläche eines Landes stehen muss. In jedem Fall darf es eher wenig überraschen, dass es in der Republik Kongo nur zwei Nationalparks gibt. Diese aber sind durchaus sehenswert und wer nicht den Fehler macht, die Republik Kongo mit der Demokratischen Republik Kongo zu verwechseln, der weiß auch, dass das Reisen in der Republik Kongo relativ sicher und das Land stabil ist.

Kein Grund also, nicht einem der beiden Nationalparks der Republik Kongo auf seiner Afrika-Reise einen Besuch abzustatten, die zu den Highlights unter den Sehenswürdigkeiten der Republik Kongo zählen. Diese sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Zwei Optionen für Aktivitäten bei einer Reise in die Republik Kongo

Da wäre zum einen der Nationalpark Nouabale-Ndoki. Er existiert erst seit 1993, befindet sich ganz im hohen Norden der Republik Kongo. Auf fast 4.000 Quadratkilometern Fläche leben hier vor allem Elefanten und Affen zusammen, ohne sich bewusst dazu entschieden zu haben.

Der Großteil des Gebiets besteht aus tropischem Regenwald, hier ist also kaum mal ein Mensch anzutreffen. Die Tiere sind ganz für sich, das Gebiet ist unberührt und ein Besuch im Nouabale-Ndoki-Nationalpark versetzt den Menschen beinahe in eine andere Welt.

Mehr als 300 Vogelarten und über 1.000 verschiedene Pflanzen- und Baumarten machen den Nationalpark zu einer Art verwachsenem Garten Eden: hier geizt die Natur nicht mit ihren vorhandenen Möglichkeiten. Da der Park besonderen Schutzregelungen unterliegt, darf man allerdings nicht frei nach Laune herumfahren, sondern muss sich an die Bestimmungen halten.

Nationalpark Odzala sieht die UNO als schützenswert an

Nationalpark Odzala heißt der zweite der beiden Nationalparks der Republik Kongo. Seine Grenzen umfassen 1.200 Quadratkilometer und er zählt zu den UNESCO-Biosphärenreservaten, ist also besonders schützenswert und wertvoll. Mit seinem Gründungsdatum im Jahr 1935 ist er einer der ältesten Nationalparks in ganz Afrika. Er befindet sich in der Nähe der Grenze zu Gabun, besitzt nur sehr wenige Straßen und ist damit besonders urtümlich und authentisch zu nennen.

Besonders bemerkenswert sind neben seinen vielen anderen Tierarten die Gorillas, die im Odzala-Nationapark zu Hause sind. Im Rahmen eines Forschungsprogramms wurden hier lange Zeit Gorillas, die häufig in Gruppen zusammenleben und auftreten, beobachtet. Eine besondere Wasserstelle machte die Beobachtung und Identifizierung einzelner Tier auch aus großer Entfernung – also ohne für die Tiere spürbaren Einfluss zu nehmen – möglich.

Besonders auf Elefanten und verschiedene Affen trifft man in den Nationalparks der Republik Kongo

Interessante Erkenntnis: der Odzala-Nationalpark bietet derart viele Nahrungsmöglichkeiten, dass sich auch unterschiedliche Gruppen von Gorillas in weniger als einem Drittel ihrer Aufeinandertreffen bekämpften. Vielmehr kam es in fast ebenso vielen Fällen zu freundlichen Annäherungen untereinander.

Diese und mehr Beobachtungen kann man auch selbst als Gast im Odzala-Nationalpark erleben, wenn auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit als die Wissenschaftler, die hier monatelang ausharrten.

Neben den Gorillas sind besonders die großen Zahlen an Elefanten kennzeichnend für den Ozdala-Nationalpark und damit jene beiden Tierarten, die die ausgeprägtesten Sozialverhaltensweisen zeigen und untereinander betreiben.

All dies macht die beiden Nationalparks der Republik Kongo zu einem beliebten Reiseziel während einer Reise durch den westlichen Teil des südlichen Afrikas. Tourismus wird hier weiterhin eher klein geschrieben, umso exklusiver sind die Erlebnisse die man auf Kongo-Reise auf dem Schwarzen Kontinent macht.