Tansania und Sansibar Gruppenreise – 15 Tage Safari mit Badeurlaub

Einfach mal raus dachte ich mir. Urlaub war schon lange überfällig. Meine Freundin Caro hatte mir erzählt, dass sie kürzlich an einer Gruppenreise nach Afrika teilgenommen hatte. Sie schwärmte regelrecht wie toll das gewesen sei.
Also rief ich Sie kurz entschlossen an, um zu erfahren wo ich denn auch so eine traumhafte Reise nach Afrika buchen könne. Nach dem ich mir alle nötigen Informationen besorgt hatte, konnte es ja nun los gehen. Schnell den Pc hochfahren, www. Touring-Afrika.de in den Browser eingeben, zurücklehnen, auswählen und buchen. Gesagt, getan!

Ich hatte mich also für eine Tansania-Gruppenreise mit anschließendem Badeurlaub auf Sansibar in einem wundervollen Beach Resort entschieden. In 5 Tagen sollte es schon los gehen. Und es war noch so viel zu erledigen. Schon allein vorm Koffer packen, graute es mir.

Unser Reisebericht Tansania

Tag 1- Abreise Deutschland

Im nu waren die 5 Tage um und ich stand schniefend und keuchend am Frankfurter Flughafen. Nach dem ich erfolglos versucht hatte jemanden zu finden der mich doch mal eben schnell zum Flughafen bringen würde – blieb mir nur die Reise mit der Deutschen Bahn. Aufgrund meiner bisher weniger guten Erfahrungen mit der Deutschen Bahn, hatte ich mich entschieden schon ein wenig früher am Bahnhof zu sein.

Nur leider hatte ich nicht den Plan mit meinem Wecker gemacht. Eigentlich immer zuverlässig hatte mich dieser ausgerechnet an diesem Tag im Stich gelassen. Viel zu spät war ich aufgestanden, mit dem Taxi ging es dann in Windes Eile zum Bonner HBF. Wir wir ja wissen fährt die Deutsche Bahn ja immer dann pünktlich, wenn man selbst im Verzug ist. Noch halb auf der Rolltreppe stehend, erreichte ich noch gerade so den Zug zum Frankfurter Flughafen. Der Kontrolleur half mir meinen schweren Koffer in den Zug. Beim herein heben des Koffers strafte mich der Kontrolleur mit seinem Blick und sagte: „Na na junge Frau sie haben wohl eine Weltreise geplant? Oder sind das nur Backsteine in ihrem Koffer? Ich entschuldigte mich mit einem lächeln und suchte mir einen Platz.

Panik überfiel mich. Ob wohl mein Koffer wirklich so schwer sei? Oh je und nur 23 kg Gepäck waren erlaubt. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was denn nun alles mit sollte. Jaja wir Frauen haben es da nicht so leicht! Wird schon schief gehen dachte ich mir.

Nach gut 1 ½ Stunden war es  nun endlich so weit, ich war angekommen am Frankfurter Flughafen.
Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir das ich noch ein gute halbe Stunde lang Zeit hatte bevor der Check-in nach Tansania mit Ethiopian Airlines startete.  Ein bisschen aufgeregt war ich jetzt schon, was mich wohl alles erwarten würde. Wer waren die restlichen Teilnehmer, würde man sich gut verstehen? Fragen über Fragen. Und bevor ich mich versah, ließ mich die blecherne Durchsage einer Flughafen – Angestellten auf der Suche nach ihren Passagieren,  aus meinen Tagträumen aufschrecken.

Als ich am Check-in Schalter eintraf, stieg dann doch wieder die Panik in mir auf. Hoffentlich überschritt mein Koffer nicht die 23 kg. Eine gefühlte Ewigkeit später war ich dann auch endlich dran. Der Herr vor mir war ein ganz anspruchsvoller gewesen, dachte ich mir grinsend. In einem ziemlichen harschen Ton, hatte er bei der Flugbegleiterin auf einen Fensterplatz bestanden. Ihn interessiere es nicht das keiner mehr frei sei. Dann solle man doch jemanden anderen umsetzen.
Souverän lies sich die Flugbegleiterin nicht beirren und bot dem Herrn gegen einen Aufschlag einen Fensterplatz in der Business-Class an. Ganz kleinlaut war er da geworden und hatte sich dann doch für den noch freien Platz am Mittelgang entschieden. Nachdem ich mit kleinen Schweissperlchen auf der Stirn gerade so die 23 kg- Marke meines Koffers mit 200 g überschritten hatte – puh, ein Stein fiel mir vom Herzen – ging es nun endlich los.

Nach einem langen aber ruhigen Flug mit Zwischenstopp in Addis Abeba – aufgrund meiner Müdigkeit habe ich leider nicht viel davon gesehen. Aber einen Kaffee mit Ausblick auf die Landebahn habe ich mir nicht nehmen lassen.

In den frühen Morgenstunden landeten wir endlich in Tansania- Kilimanjaro Airport. Bei Anflug auf den Flughafen war ich in den Genuss gekommen die Sonne über Tansania aufgehen zu sehen. Ein wunderschöner Anblick.

Tag 2 – Ankunft in Arusha

Tansania Reisebericht -Arusha mit touring-afrika.de

Nach erfolgreichen Erhalt meines Koffers – und mein Koffer ist grundsätzlich immer der letzte, wurde ich herzlich von unserem Reiseleiter in Empfang genommen. Jetzt konnte es endlich so richtig los gehen mit dem Urlaub. Mit dem Reiseleiter im Gepäck ging es nun weiter nach Arusha. Angekommen im Hotel, sollte es auch zügig weiter gehen. Während der Fahrt hatte mich der Reiseleiter schon informiert, wie denn der erste Tag ablaufen sollte. Mich erwarteten nicht nur die anderen Reiseteilnehmer sondern auch eine Stadttour durch Arusha mit anschließendem Besuch des dortigen großen Marktes. Also hüpfte ich schnell unter die Dusche, schmiss mich schnell in die zu erst greifbaren Klamotten und sah mich keine halbe Stunde später nach Ankunft im Hotel schon wieder in der Empfangshalle stehen.

Die Vorstellungsrunde der anderen Reiseteilnehmer verlief kurz und schmerzlos – nachdem wir noch kurz warten mussten auf ein paar Nachzügler die sich wohl nicht recht für die entsprechende Garderobe entscheiden konnten.
Schon in kürzester Zeit hatten wir das Stadtzentrum von Arusha erreicht. Es erwartete mich ein dort eine durchaus lebhafte Stadt. Wir erreichten nach weiteren wenigen Minuten das Cultural Heritage Centre. Dort gab es handgefertigte Schnitzereien und Kuriositäten zu entdecken.

Nächste Station  sollte der große Markt sein- wo uns eine Vielzahl von tarditionellen Produkten erwartete. Angefangen bei Kaffee über verschiedene exotische Obstsorten sowie Kleidung – alles was das Herz begehrt. Ein bunter Trubel herrschte dort, fast wie zu Hause auf dem heimischen Marktplatz. Schreiender Markthändler die versuchen  bestmöglich ihre Produkte an den und natürlich an die Frau zu bringen. Und ich muss gestehen das ein oder andere Mitbringsel habe ich dort mit Hilfe eines weiteren Reiseteilnehmers erstanden. Nach diesem aufregenden Besuch mit soviel neu gewonnen Eindrücken freute ich mich jetzt nur noch auf ein gutes Abendessen und mein Hotelzimmer. Ich entschied mich das Abendessen im Hotel einzunehmen, da wir am frühen Morgen nach dem Frühstück schon einen der ersten Höhepunkte auf der Tansania-Reise besuchen sollten.
Also hieß es früh ins Bett mit mir.

Tag 3 –  Lake Manyara

Touring-afrika.de/reisebericht Tansania

Wärmende Sonnenstrahlen weckten mich schon am frühen Morgen. Nach dem Frühstück ging es nun endlich los. Heute sollte ich den Lake Manyara Nationalpark kennen lernen. Auf unserer Fahrt durch den Nationalpark entdeckten wir die Tierwelt Tansanias. Besonders die Elefanten haben es mir angetan. Wann sieht man schon außerhalb des Zoogeländes einen Elefanten. Aber auch andere Tiere weckten meine Begeisterung, wie z.B. die Paviane, deren Hinterteile sich der Farbe meines Oberteiles anpassten. Neben den zahlreichen Tieren findet man dort aber ein großes Waldgebiet.

Zur Mittagszeit sollten nicht nur die Augen was zu sehen bekommen sondern auch der Magen etwas zum arbeiten. Unser Reiseleiter hatte ein kleines Mittagessen vorbereitet in Form eines Picknicks.

Gut gestärkt führte uns die Tour weiter durch den Park. Zum Abschluss konnten wir den Flamingos zuwinken, die Kopf unter am Soda- See standen.
Erlebnisreich endete der Abend mit einem schmackhaften Abendessen unter der Sonne Tansanias, direkt im Camp gelegen wo wir auch übernachteten.

Tag 4  –  Serengeti -Nationalpark

Serengeti Nationalpark-Reisebericht Tansanai

Heute geht’s auf Pirschfahrt durch den Serengeti Park. Neben der atemberaubenden Landschaft, bestehend aus sonnenverbrannten Savannen, Feigenbäumen  und Akazienwäldern erwarten mich heute wieder meine Freunde die Elefanten. Aber auch die Giraffen sind wunderbar anzuschauen. Ich bin begeistert von der artenreichen Tierwelt Tansanias. So das ich während des Picknicks mit einem anderen Reiseteilnehmer ins Schwärmen verfalle. Fast hätten wir vergessen zu essen. Nachdem Mittagessen setzen wir unsere Safari fort. Eine Herde von Gazellen kreuzt unseren Weg. Jetzt weiss ich auch warum man Schlank wie eine Gazelle sagt. Mein Sitznachbar entdeckt einen Termitenhügel, aufgregt zückt das Ehepaar vor mir die Kamera.
Als wir am Abend zurück ins Camp kehren, falle ich müde in mein Bett. Wie anstrengend doch eine Safari sein kann. Ich schlafe voller Vorfreude auf den morgigen Tag ein. Wir erkunden ein weiteren Teil des Serengeti- Parks nämlich zu Fuss.

Tag 5-  Serengeti -Nationalpark

Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist der älteste und beliebteste Nationalpark Afrikas, der Serengeti Nationalpark, der nahtlos mit der Massai Mara übergeht und auch Lust auf eine Kenia-Safari macht. Zu Fuß begeben wir uns in Begleitung eines Rangers auf Safari. Wir starten bei Sonnenaufgang. Auf unserem Weg durch die Savanne begegnen wir uns kreuzende Büffelherden und beobachten das seltene und aufregende Schauspiel um den Kampf um Leben und Tod zwischen  Raubtier und Beutetier. Die Fülle von Eindrücken die es Dort zu sammeln gibt, ist unbeschreiblich. Nach einem ganzen Tag zu Fuß kehren wir am Abend in unser Camp zurück. Und obwohl wir mittags mit Lunch-Paketen versorgt worden sind, freue ich mich jetzt auf das Abendessen.

Tag 6– Ngorongoro Schutzgebiet

Heute geht’s wieder per Auto Richtung Süden zum Ngorongoro Schutzgebiet. Mein erster Blick als wir das Schutzgebiet erreichen lässt mich an die Eifel denken.  Die Landschaft hier ist überwiegend geprägt von Vulkanismus. Unser erstes Ziel ist die Rhino Lodge. Heute besteht die Möglichkeit das Programm auf eigene Faust zu bestimmen. Ich entscheide mich in der Rhino Lodge zu bleiben und ein  wenig zu entspannen.

Tag 7 – Ngorongoro Krater

Massai-Ngorongo Krater mit touring-afrika.de

Von der Rhino Lodge aus starten wir nach dem Frühstück mit dem Massai-Krieger unsere Wanderung zum Ngorongoro Krater.
Dieser Kraterkessel ist der Größte der Welt und beheimatet zahlreiche Tiere und Pflanzen. Am Ufer des Lake Magadi, mitten im Herzen des Kraters tummeln sich pinkfarbende Flamingos.  Der Lake Madagi ist der kleinere von zwei großen Sodaseen. Abgeleitet wurde der Name des Sees von dem Wort für salzig in der Massai –  Sprache erklärt uns der Massai – Krieger. Den Rückweg treten wir per Auto an. Wir wechseln die Unterkunft und fahren nach Karatu in unsere neue Unterkunft. Die Endoro Lodge. An der Rezeption buche ich eine Massage. Der heutige Abend gilt der Entspannung.

Tag 8 – Tarangire Nationalpark

Von  Karatu aus geht es heute in den Tarangire Nationalpark. Ich bin gespannt was mich erwartet. Vorbei an Warzenschweinen, Antilopen und anderen Wildtieren,durchstreifen wir die hügelige Landschaft des Tarangire Nationalparks. Am Tarangire River beobachten wir Elefanten bei Baden.
Am Abend erreichen wir dann die Tarangire Lodge,im Maramboi Camp, wundervoll im Grünen gelegen. Ich entschließe mich nach der Ankunft direkt einmal den Pool zu besuchen. Den Abend lassen wir gemeinsam in der Bar ausklingen.

Tag 9 – Flug nach Sansibar

Reisebericht Tansania

Nach den vielen gesammelten Eindrücken, der Vielzahl an Tieren sowie den beeindruckenden Landschaften geht es nun endlich nach Sansibar. Zeit um zu entspannen und die bisher gewonnen Erlebnisse unserer Tansania-Safari Revue passieren zu lassen. Ausgestattet mit Lunchpaketen verabschieden wir uns von unserem Guide.
Angekommen auf Sansibar, werden wir direkt in den Südosten gebracht. Im Karafuu Beach Resort werden wir die nächsten Tage verbringen. Ich habe geplant es mir so richtig gut gehen zu lassen.

Der freundliche Angestellte an der Rezeption erklärt mir das vielfältige Wellnessangebot im hofeigenen Spa& Wellnessbereich. Ein paar sportliche Aktivitäten dabei natürlich nicht fehlen.

Tag 10 – 13 Erholung pur

Bevor es am letzten Tag noch mal Kulturprogramm gibt, werde ich mich die kommenden Tage dem Sport widmen. Für die nächsten Tage habe ich die Erkundung der Unterwasserwelt Sansibars geplant. Am darauffolgenden Tag habe ich mir ein Fahrrad geliehen um ein wenig auf eigene Faust die Insel zu erkunden. Ich geniesse die Sonnenstunden am Meer und lasse mir eine sanfte Meeresbrise um die Nase wehen. Die Abende gestalten sich Abwechslungsreich, enden aber meist feucht fröhlich in der Bar.

Tag 14 – Wir lernen Sansibar näher kennen

Reisebericht Tansania- Sansibar Town

Nach dem Frühstück checken wir aus. Die letzte Nacht vor der Heimreise werden wir in einem Stadthotel verbringen. Nichts läge näher als auf der“Insel der Gewürze“ – wie Sansibar auch genannt wird- als eine Gewürzfarm zu besichtigen. Unter anderem werden hier Vanille, Muskat und Koriander angebaut. Wir lassen uns Zeigen wie man Nelke & Co pflückt und lassen uns erzählen wie die Insel zu ihrem Beinamen gekommen ist. Von dort aus geht es weiter nach Stone Town.
Die Stadt ist eine Mischung aus unterschiedlichsten Kulturen, Sprachen und architektonischer Baukunst und zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. In einem Altstadt- Restaurant lernen wir traditionelle, einheimische Küche kennen.

Um das Mittagessen zu verdauen geht es nun weiter zum Portugiesischen Fort. Bestehend aus Korallenstein  und Klak wurde das Gebäude im Laufe der Geschichte mehrfach zweckentfremdet. Unter anderem beherbergte es ein Gefängnis. Wir schlendern vorbei an den Kunst – und Handwerksständen.
Zum Abend werfen wir uns ein letztes mal in Schale, morgen geht es schon wieder nach Hause.

Tag 15 – Rückflug/ auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende

Tansania Reisebericht

Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen. Beim Start der Maschine und einem letzten Blick auf Meer beschließe ich nächstes Jahr wieder zu kommen. Natürlich haben wir auf dem Rückflug noch mal einen Zwischenstopp in Addis Abeba. Dort gibt als krönenden Abschluss noch mal den leckeren Kaffee wie auch schon beim Hinflug.
Mit der Sonne im Haar und dem Salz auf der Haut heißt uns Frankfurt mit Regen und frostigen 16 C° willkommen.