Gruppenreise Südafrika mit Kapstadt, Winelands, Krüger Nationalpark

Unsere erste Südafrika Gruppenreise  – eine ganz neue Erfahrung sollte es werden.
Viel Gelegenheit zum Urlauben hatten wir noch nicht. Meine Frau und ich sind im Job ziemlich eingespannt und haben uns immer nur Kurztrips gegönnt. Dieses Jahr sollte es anders werden. Wir wollten Südafrika bereisen, Land und Leute kennenlernen, aber nicht alleine. Also hatten wir uns für eine Gruppenreise nach Südafrika vom Anbieter Touring-Afrika entschieden.

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Die Reise ins Land der Sonne – Blyde River Canyon

Nach einem langen Flug, den wir in Frankfurt begonnen hatten, kamen wir endlich in Johannesburg an. Mit uns landeten auch einige der anderen Gruppenteilnehmer, die nicht nur aus Deutschland kamen. Die Begrüßung durch unsere Reiseleitung fand direkt am Flughafen statt, wonach wir dann direkt nach Mpumalanga fuhren. Diese Fahrt erstreckte sich über etwa 450 km und war unsere erste Besichtigungstour, noch bevor wir unser Quartier erreichten. Sie führte uns durch eine atemberaubende Landschaft mit Panoramablick, am Blyde River Canyon vorbei, bis hin zu den außergewöhnlichen Formationen der Burkes Luck Potholes, auf den Three Rodavels. Außerdem erlebten wir die Mac Mac Wasserfälle und sahen uns in Pilgrims Rest um. Das ist eine kleine Stadt, die vormals ausschließlich von Goldgräbern besucht und bewohnt wurde.
Das war sehr interessant und so viel Input auf einmal, dass wir trotz alle dem froh waren, am späten Abend unsere Unterkunft erreicht zu haben. Schlafen, das war alles, was wir dann noch wollten, denn die nächsten Tage benötigten viel Aufmerksamkeit und Energie.

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Das erste Highlight – Die „Big Five“ im Krüger Nationalpark

Schon sehr früh ging es los. Auf zum nächsten Übernachtungsort. Diesmal waren es zwei Camps, die mitten im Krüger Nationalpark lagen. Dort sollten wir ein paar Nächte länger bleiben, denn der Park ist nicht an einem Tag zu besichtigen. Wir konnten uns also genügend Zeit dafür nehmen. Während der Fahrt bekamen wir von unserem Guide wertvolle Tipps und einen Kurzlehrgang im Spuren lesen. Da wir eine gemischte Truppe waren, verlief das in englischer Sprache, damit es auch jeder verstehen konnte. Alles haben wir uns nicht merken können, es war zu umfangreich. Aber trotzdem fiel uns das eine oder andere Gesagte wieder ein, als wir dann später auf die Pirsch gingen.
Das Schutzgebiet des Krüger Nationalparks, ist eines der größten Territorien seiner Art und bieten für zahlreiche Tiere einen natürlichen Lebensraum. Wir hielten uns an jedem der drei Tage sehr lange im Park auf, Picknickten an wunderschönen, exotischen Plätzen und hatten die Möglichkeit zahlreiche Tierarten zu beobachten. Das allergrößte Abenteuer in dieser Zeit war aber, dass wir alle fünf Vertreter der „Big Five“ zu Gesicht bekamen.

Zwar an verschiedenen Tagen, aber immerhin alle. Da waren die mächtigen Elefanten, die sich ihre Pfade durch den Park ebneten, die Löwen, die in der Morgendämmerung auf der Jagd waren und Leoparden, die das Gleiche taten. Tags darauf begegneten wir einer Herde Büffel, die staubaufwirbelnd an unserm Jeep vorbei zogen und ein paar Nashörner, die mit ihrem Nachwuchs die Gegend erkundeten. Wir waren teilweise sprachlos von all diesen Erlebnissen.
Zum Abschluss dieser Tage durften wir an einem „Braai“ teilhaben. Das ist ein typisch südafrikanischer Grillabend, der uns sehr gefallen hat.

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Weitere beeindruckende Touren durch verschiedene Nationalparks

Die Safaris nahmen kein Ende und an jeder der verschiedenen Etappen, entdeckten wir etwas Neues, was unser Staunen forderte.
Im Königreich Swaziland besuchten wir die Märkte, die viel bunter sind, als wir sie kennen. Es wurden traditionelle Handarbeiten und Kunsthandwerke angeboten und manchmal konnten wir die Entstehung einiger Waren beobachten. Swaziland hat eher ein Subtropisches Klima und der Verkehr ist auch etwas schneller als in anderen Regionen Südafrikas. Trotzdem wird auf Schildern gewarnt, dass eventuell Löwen oder Elefanten ihren Weg kreuzen können. Ich fand das absolut faszinierend.
Verschiedene Arten von Vögeln, Spitz- und Breitmaulnashörner sahen wir im Mlilwane Nationalpark und nach dem wir im Hluhluwe NP Tiersichtungen hatten, kamen wir an den wohl größten südafrikanischen See – den St. Lucia See.
Darauf fuhren wir mit dem Boot und erlangten eine ganz andere Perspektive der Vegetation und Population. Wir entdeckten Krokodile, große Schildkröten und wunderschöne Vögel, mit schimmerndem Gefieder. Anschließend, im Zulu Dorf, erlangten wir interessante Erkenntnisse über das Leben der Stammesmitglieder. Danach fuhren wir an der Küste entlang, bis wir den Flughafen in Durban erreichten und verabschiedeten uns von unserer Reiseleitung. An der nächsten Station unserer Reise werden wir von einem anderen Reiseleiter begleitet.

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Gardenroute – Port Elizabeth

Der Flug brachte uns ins Port Elizabeth, an der Gardenroute, unweit des Addo Elephant Nationalparks, wo wir noch einmal den grauen Giganten begegneten.
Eigentlich hätten wir an diesem Abend auch an einer Nachtpirsch teilnehmen können, aber wir, meine Frau und ich, entschieden uns dafür, dass wir mal einen Abend ausspannen und den herrlich lauen Abend von unserem derzeitigen Quartier aus genießen wollten. Das tat uns richtig gut, denn wir waren damit fit für die Pirsch am Vormittag, den wir auf der Pirsch im Tourbus verbrachten. Außer den Nashörnern, Löwen und Büffeln, konnten wir heute auch Warzenschweine, Antilopen und Strauße bewundern.
Am Nachmittag folgte die nächste Pirschfahrt. Diesmal durch den Tsitsikamma Nationalpark, der mit seiner erstaunlichen Szenerie von zerklüfteten Hügeln, bis hin zum Zur Mündung des Storm River führte.
Weiter standen die hängenden Brücken und die Lagune der Stadt Knysna auf dem Programm. Dort hatten wir auch die Gelegenheit uns das Städtchen mit seinen Kunstgalerien, Straßenständen und Cafés anzusehen.

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Straußenfarm, Winelands und Kapstadt

Strauße hatten wir schon beobachten können. Aber heute waren wir in Oudtshorn, wo eine der bemerkenswertesten Straußenfarm ist. Nachdem wir die Farm besichtigt hatten, wo wir viel Interessantes erfuhren, besuchten wir die Tropfsteinhöhlen, bekannt als Cango-Caves. Die unglaublich faszinierenden Formationen aus Stalagmiten und Stalagtiten, sind wirklich sehr beeindruckend. Nach einer Waldbeobachtung in der Whale Coast, hatten wir einen freien Nachmittag. Also fuhren wir an die Küste und beobachteten die Glatt- und Buckelwale, die in der Zeit von Juni bis Dezember ein außergewöhnliches Schauspiel vor der Küste liefern.

Wir wollten uns danach nicht nehmen lassen, am folgenden Vormittag an einer Walbeobachtung per Boot teilzunehmen und uns diese Tiere aus etwas kürzerer Entfernung anzusehen. Nachdem wir in unser Lodge zurückgekehrt waren, ging es nach einer kurzen Mittagspause weiter nach Stellenbosch. Dort sahen wir die Weinberge und durften einige der angebauten Weine verkosten. Sie waren herrlich erfrischend.

Kapstadt und das Kap der guten Hoffnung waren dann die letzten Ziele unserer Reise und wir konnten gar nicht glauben, dass unser wunderbarer Urlaub schon in ein paar Tagen vorbei sein sollte.

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Kapstadt am Tafelberg und das Kap der guten Hoffnung

Die Aussicht und das Panorama, was wir vom Signal Hill in Kapstadt geliefert bekamen, waren einfach umwerfend. Das wurde nur noch mit dem Ausblick vom Tafelberg getoppt, den wir mit der Seilbahn erreichten. Im Malayenviertel staunten wir über die buntverzierten Häuschen der Bewohner und bummelten an der V&A Waterfront bis in unser Hotel zurück um den Abend ganz relaxt zu verbringen.

Der letzte Tag, vor unserem Heimflug, führte uns zum Kap der guten Hoffnung. Bei einem Zwischenstopp in Hout Bay hatten wir die einzigartige Gelegenheit mit einem Boot nach Seal Island zu fahren, um dort eine große Anzahl an freilebenden Robben beobachten zu können.

Über das Cape Point Reserve, das auf dem Berg sogar einen Leuchtturm besitzt, gelangten wir zu einer Pinguin Kolonie. Nicht zu fassen, dass sich hier, in Simons Town am Boulders Beach, eine Vielzahl von Brillenpinguinen tummelt, die hätten wir hier zu allerletzt vermutet. Aber ihr treiben war recht lustig anzusehen und wir mussten die ganze Fahrt über diese kleinen Kerlchen schmunzeln. Nachdem wir die Küstenstraße am Chapmans Peak absolviert hatten, erreichten wir Kapstadt und damit auch unsere letzte Übernachtungsstätte.

Wir erfuhren während der Fahrt, dass diese Straße, hoch über dem Meeresspiegel, kein Zugang war, der sich natürlich gebildet hat. Diese Straße, die heute zu einer der schönsten der ganzen Welt gehört, wurde in den Fels geschlagen, um damit zum Einen eine direktere Zufahrt zu schaffen und zum Anderen auch diesen wundervollen Panoramablick zu ermöglichen.

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Die Gefängnisinsel „Robben Island“ und der Abschied von einem wunderschönen Land

Wir standen an unserem letzten Tag sehr früh auf. Uns stand ja nur noch der Vormittag zur Verfügung, um noch das ein oder andere zu besichtigen. Am Vorabend sprachen wir mit der Reiseleitung, dass sie uns einen Besuch auf Robben Island ermöglichen und organisieren konnte. Alles klappte perfekt und so konnten wir uns diese historische Stätte der Geschichte auch noch ansehen. Dort hatte man das Gefühl, als ob die Wehklagen ehemaliger Sträflinge immer noch in den Wänden hängen und den Besuchern ein bedrückendes Ambiente bieten.

Aber genau das war es auch, was diesen Ort umso interessanter, fast mystisch machte. Etwas Zeit blieb uns danach noch und die nahmen wir uns, um ein letztes Mal über den Greenmarket Square zu schlendern.
Am Mittag war es dann schließlich soweit, dass wir zum Flughafen gebracht werden sollten. Während unser Gebäck verstaut wurde, nahmen wir leise Abschied. Es war ein so unfassbar schöner Urlaub und wir wünschten uns, dass er nie enden würde. Aber leider war es eben nur Wunschdenken und wir mussten uns auf den langen Flug in Richtung Heimat machen. Aber ein Zweiter Besuch soll nicht lange auf sich warten lassen. Eine erneute Südafrika Reise ist schon in Planung.