Mein kurzer, aber wundervoller Urlaub in Tansania

Ich bin beruflich sehr eingespannt und kann mir keine langen Urlaube gönnen. Aber diesen Kurztrip nach Afrika musste ich einfach einmal machen. Vor allen Dingen sollte es außerhalb der Hochsaison sein. Also machte ich mich kundig und fand auch etwas Passendes. Ich buchte eine 4 Tage Safari für den September, die Campingversion. Das sollte ein guter Ausgleich für meinen Bürojob sein – Abenteuer – Action – und Safari in Tansania. Ich flog am frühen Morgen und kam am späten Nachmittag am Kilimanjaro Flughafen an. Meine gebuchte Unterkunft stellte mir auch einen Fahrer, der mich am Flughafen abholte. Wir fuhren ungefähr eine Stunde, dann waren wir schon in der Lodge in Arusha. Mein erster Eindruck, sei es von der Fahrt oder von der Lodge war, dass es nicht besser hätte sein können. Ich sah ein schönes Stück von Afrika und das brachte mir schon die richtige Urlaubsstimmung. Ich las irgendwann einmal einen Ausspruch von Ernest Hemingway, der diese Gebiet besuchte und darüber sagte, dass es „…das Schönste, was er je in Afrika gesehen hat“ war. Schon jetzt musste ich ihm Recht geben. Mehr vom schönsten was Afrika zu bieten hat finden Sie unter anderem auch bei unseren Tansania Individualreisen. Nachdem ich mein Gepäck abgestellt hatte, bekam ich durch den Reiseführer einige wertvolle Informationen über den Verlauf der gesamten Safari. Danach gab es ein leckeres Abendessen. Ich wollte mich schließlich gut gestärkt in mein erstes Abenteuer stürzen, was am nächsten Tag beginnen sollte.

Flamingos am Lake Manyara- Camping Safari Tansania- Tansania Gruppenreise

Tag 1: Lake Manyara Nationalpark

Kurz nach diesem Frühstück wurden wir von einem Touristen Cruiser abgeholt. Wir – weil noch drei andere Gäste an dieser Safari teilnahmen. Schon nach ein paar Metern Fahrt wurde das Dach geöffnet und wir konnten jeder einen Beobachtungsposten beziehen. Es sollte mehrere Stunden durch das Schutzgebiet des Lake Manyara Nationalparks gehen. Der Weg führte uns durch vorbei an den fast 600 Meter hohen Wänden des Rift Valley Escarpments, von wo aus wir den sodahaltigen Manyara See sehen konnten. Dort tummelten sich farbenprächtige Flamingos, die zwischen riesigen Elefanten und behäbigen Büffeln herumspazierten. Unser Guide gab uns noch den Tipp, dass wir in die Bäume schauen sollten, wenn wir einen Löwen beobachten wollen. Dieser Nationalpark ist nämlich auch dadurch bekannt geworden, weil die hiesigen Löwen auf die Bäume klettern. Als wir den Park verließen war es schon später Nachmittag. Wir fuhren zu unserem neuen Quartier.

Ngorongoro Krater-Tansania-  Camping Safari Tansania Reisebericht

Tag 2: die südliche Serengeti

Unsere kleine Gruppe bekam nicht viel Schlaf, denn wir rüsteten uns Frühmorgens wieder zum Aufbruch. Wir fuhren zunächst durch das Hochland des Kraters, wo die Vegetation sehr hoch ist. Sie erwachen zu sehen, war das erste Highlight des Tages.Kurz darauf lag vor uns die südliche Serengeti, die mit ihrer weiten Ebene beeindruckte. Wir befanden uns in einem der größten Schutzgebiete der Welt, wo wilde Tiere leben können. Es bildet sich aus dem Serengeti Nationalpark, dem Ngorongoro Reservat und dem Massai Mara. Leider hatte ich zu früh gebucht, denn die alljährliche Wanderung der großen Herden von Zebras und Gnus findet erst in der Regenzeit statt. Diese beginnt allerdings erst im Oktober und endet im November. Die alljährliche Wanderung der großen Herden können Sie auf unseren Tansania Reisen beobachten. Trotzdem sahen wir einzigartige Vögel und andere Tiere. Der Tag ging viel zu schnell um und am Abend checkten wir in der nächsten Unterkunft ein.

mit touring-afrika- Afrika Reisen

Tag 3: Ngorongoro Krater

Die letzte Nacht war noch kürzer als die vorige, denn wir machten uns schon in der Morgendämmerung auf den Weg in das Seronera Gebiet. Zu so früher Stunde konnten wir Löwen, Leoparden und Geparden beobachten, die auf der Lauer lagen. Es war wunderschön diese Tiere zu sehen, wie sie ihren Tag begannen. Später nahmen wir unser Mittag auf einem festgelegten Rastplatz ein, um dann weiter zum  zu fahren, vorbei an der berühmten Olduvai Schlucht. In dieser Region bietet ein kleines Museum einen Einblick über die menschlichen Funde, die als älteste, prähistorische Funde von menschlichen Überresten gelten. Sie wurden in den 60er Jahren von damaligen Archäologen entdeckt, katalogisiert und für die Nachwelt ausgestellt. Nach einiger Zeit hatten wir auch den Rand des Kraters erreicht. Uns bot sich ein überwältigender Anblick, aus 600 Metern Höhe. Unweit des Kraterrandes lag auch unsere Lodge, in der wir die folgende Nacht verbringen sollte. Wir saßen noch bis in die späten Abendstunden zusammen, tauschten unsere Erlebnisse aus und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang, direkt über dem Krater.

Elefanten auf Camping Safari Tansania mit  touringt-afrika.de

Tag 4: Arusha

Der letzte Tag meiner Abenteuerreise war angebrochen. Heute sollte es noch einmal die Kraterwände auf enger Straße hinab fahren. Sie sind dicht bewaldet und sehr steil, aber der Anblick ist einfach grandios. Je tiefer wir kamen, in Richtung Kraterboden, desto mehr lichtete sich die Landschaft und nahm den Charakter der Savanne an. Nur hier und da war mal ein kleines Wäldchen aus Akazien zu sehen. Ich war guter Hoffnung, dass ich an meinem letzten Tag die berühmten Big Five erblicken könnte. Also hielt ich, nach dem exotischen Picknick am Kraterboden, sehr genau Ausschau. Elefanten, Leoparden und Löwen sah ich ja schon. Es fehlten nur noch die Büffel und Nashörner. Ein paar Warzenschweine, Nilpferde und Gnus später, konnte ich tatsächlich eine Gruppe von Büffeln entdecken. Auch die Nashörner ließen dann nicht mehr lange auf sich warten. Ich war überglücklich, dass mir dieser Anblick noch vergönnt war. Ich genoss es sichtlich und wollte so viele Eindrücke, wie nur möglich, von dieser letzten Pirschfahrt mitnehmen. Aber leider ging auch dieser Tag sehr schnell dem Ende zu und wir machten uns auf den Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt, nach Arusha. Während der Fahrt kamen noch sehr interessante Gespräche auf und wir stießen mit unseren Wasserflaschen auf diese schöne Zeit an. Nach der Rückkehr in die Lodge von Arusha hatte ich nicht mehr viel Zeit, denn an diesem Abend startete mein Flieger, vom Kilimanjaro Flughafen, wieder in Richtung Heimat. Eigentlich wollte ich noch gar nicht nach Hause. Ich wollte noch mehr erleben, noch mehr von diesem atemberaubenden Land sehen. Aber mein Terminkalender belehrte mich eines Besseren und so trat ich schweren Herzens meine Heimreise an. Meines Erachtens war es zwar ein sehr kurzer, aber dennoch ein sehr ereignisreicher Urlaub, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Und, mal sehen – irgendwann bleibe ich länger, um auch die Schönheit und die Sehenswürdigkeiten der anderen Regionen Afrikas zu entdecken.  Mehr entdecken auf unseren Afrika Reisen.