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Dieser Reisebericht berichtet von einer Reise durch Namibia, Botswana und kurz durch Zimbabwe.

Freitag, 03.11.06 – Tag 1

Wir sind von Stuttgart aus mit dem Zug nach München gefahren. Von dort aus ging unser Flieger (LTU) um 20:15 Uhr in Richtung Windhoek. Bis auf einen kleinen Zwischenfall – ein Mann wurde plötzlich ohnmächtig im Flugzeug – war der Flug recht angenehm.

Namibia - ReiseberichtSamstag, 04.11.06 – Tag 2

Gegen 6:35 Uhr sind wir endlich in Windhoek angekommen. Am Check-In Schalter bekam man gleich den richtigen Eindruck über die Arbeitsweise der afrikanischen Beamten 🙂 Man braucht auf jeden Fall Geduld um zu seinem Ziel zu kommen. Am Flughafen wurden wir dann auch gleich von unserem Autovermieter abgeholt. Der Service stimmt in jeder Hinsicht. Am Nachmittag ging es dann noch in die Innenstadt von Windhoek. Windhoek ist eine sehr gepflegte Stadt. Die Menschen sind sehr offen und nett. Man sollte allerdings bloß tagsüber auf die Straße gehen. Abends waren wir in Joes Beerhouse, man trifft dort lauter Deutsch-Namibianer, es ist sehr gemütlich und das Essen hervorragend und reichlich.Wir übernachteten im Puccini House es liegt sehr zentrumsnah mit Pool (allerdings muss man Hunde mögen, denn davon gibt es 5).

Sonntag, 05.11.06 – Tag 3

8:30 Uhr gab es Frühstück. Es war nicht besonders, aber es machte satt. Dann ging es weiter zum Daan Vieljoen Game Park. Dort gab es, außer trockener Dürre nur Affen und Büffel zu sehen. Der Park selber ist landschaftlich sehr schön. Danach ging es weiter nach Okahandja zum berühmten Holzmarkt. Wir haben es gerade mal bis zum 2. Stand geschafft, dann hatten wir die Lust am Handeln verloren, so wurden wir belagert von den einheimischen Händlern. Dieser Markt ist nicht zu empfehlen, es machte für uns einen sehr kriminellen Eindruck und wir waren froh, dass wir ohne weiteres davon gekommen sind.

Namibia - Botswana - ReiseberichtMontag, 06.11.06 – Tag 4

Nach dem Frühstück machten wir erst einmal einen Großeinkauf für die nächsten 3 Tage im Zentrum von Windhoek. Von dort aus fuhren wir ca. 160 km zum Tsauchab River Camp. Es ist eine sehr schöne Farm, die liebevoll gestaltet ist, es sieht fast so aus wie im Wilden Westen. Wir waren die einzigen Gäste und hatten einen riesigen Platz für uns alleine. Auf dem Platz war ein Toiletten-/Duschhäuschen und eine Grillstelle vorhanden. Normalerweise kommen hier die Besucher erst ab Februar her, wegen der unerträglichen Hitze (teilweise bis zu 45° C.) . Am Abend ließen wir es uns mit dem Grillkorb von der Farm gut gehen.

Dienstag, 07.11.06 – Tag 5

Diesmal endete die Nacht für uns um 5:00 Uhr. Wir mussten früh losfahren, denn heute ging es zu den Dünen nach Sessriem/Sossusvlei. Es lagen ca. 60 km Fahrt vor uns, die einem wegen der schlechten Straßen wie eine Ewigkeit vorkommen können. Die Dünenlandschaft war einfach traumhaft, wie gemalt sahen sie aus. Die weltberühmte Düne 45 haben wir auch gesehen und waren sogar oben. Es war sehr windig dort und heiss (ca. 50° C), so dass man es kaum aushielt. Abends wurde wieder gegrillt. Zum Abschluss des Tages hatten wir auch noch Besuch von 5 Skorpionen. So schnell, wie an diesem Abend, waren wir noch nie im Zelt. Wir können von Glück reden, dass nichts schlimmeres passiert ist. In dieser Nacht erwischte mich eine ganz üble Magen-Darm-Infektion.

Reisebericht - NamibiaMittwoch, 08.11.06 – Tag 6

Nach einer sehr kurzen Nacht für mich, bedingt durch meine starke Übelkeit und den Durchfall, ging es auch schon weiter. Wir fuhren durch die Namib Naukluft (Dünengebiet) über Walvis Bay nach Swakopmund. Wir waren bis zum Nachmittag unterwegs, die Strecke war sehr eintönig und sah aus wie eine Mondlandschaft. Man hat das Gefühl, dass man nie ankommt, weil alles so gleich aussieht. In Swakopmund haben wir uns dann endlich ein Zimmer genommen auf der Guestfarm Sophia Dale. Dort haben Andi (den es mittlerweile auch schon erwischt hatte mit dem Virus) und ich uns auskuriert.

 

Namibia - Reise - Erongo-Gebirge

Donnerstag, 09.11.06 – Tag 7

Am nächsten Morgen ging es uns beiden schon wieder ein wenig besser.
Wir fuhren nach Swakopmund und machten eine Stadtbesichtigung. Wenn man sich genau umschaut sieht man überall deutsche Straßennamen, Schilder an den Einkaufsläden und man hört vor allem sehr oft die deutsche Sprache. Man kommt sich überhaupt nicht vor wie in Afrika. Die Menschen dort sind sehr freundlich. Von Swakopmund ging unsere Reise weiter zur Spitzkoppe (Erongo-Gebirge). Wir suchten uns einen schönen schattigen 🙂 Platz auf dem Spitzkoppe Restcamp. Wir nutzten die Zeit vor der Dunkelheit, um noch einen kleinen Spaziergang im Gebirge zu machen. Am Abend hatten wir wieder einen Skorpion auf unserem Campingplatz.

Freitag, 10.11.06 – Tag 8

Nach einer endlosen Nacht (so ein Dachzelt kann einem schon den Schlaf rauben), fuhren wir nach Twyfelfontein zu den Felsmalereien. Diese sind überhaupt nicht sehenswert, man sieht bloß ein paar in den Felsen geritzte Tiere, die völlig uninteressant sind. Gegen Abend ging es nach Khorixas. Wir hatten die Igowati Lodge reserviert, da wir aber keine Anzahlung geleistet hatten, wurden wir wieder weggeschickt. Wir kamen im Khorixas Restcamp (khorixas@mweb.com.na) unter, welches sehr schäbig ist und man am besten nicht im Restaurant essen sollte. Als Notcamp geht es allerdings ganz gut.

Samstag, 11.11.06 – Tag 9

Nach dem Frühstück fuhren wir direkt Richtung Outjo. Dort hatten wir ursprünglich die Buschbergfarm reserviert, hatten uns aber kurzfristig anders entschieden und uns in die Ombinda Country Lodge einquartiert. Dort gibt es ca. 15 gemütlich eingerichtete Chalets. Die Anlage ist sehr gepflegt und mit Pool, man bekommt nur einheimische Gerichte, die sehr hervorragend zubereitet sind.

Namibia - Safari - ReiseberichtSonntag, 12.11.06 – Tag 10

Fahrt in den Etosha National Park
Entdeckte Tiere an diesem Tag:
Löwe, Leopard, Elefanten, Giraffen, Zebras, Kudus
Unterkunft Okaukuejo:
– super buffet
– schlechte sanitäre Anlagen
– gutes Wasserloch direkt im Camp

 

Namibia Reisebericht - Etosha NationalparkMontag, 13.11.06 – Tag 11

Fahrt durch Etosha National Park.
Entdeckte Tiere an diesem Tag:
Löwe, Nashörner
Unterkunft Halali:
– super Buffet
– gute sanitäre Anlagen
– sehr gutes Wasserloch direkt im Camp

Dienstag, 14.11.06 – Tag 12

Fahrt durch den Etosha National Park
Entdeckte Tiere an diesem Tag:
Leopard, Elefanten, Büffel, Zebras
Unterkunft Namutoni:
– schlechtes Buffet
– gute sanitäre Anlagen
– schlechtes Wasserloch

Namibia - Reise - SafariMittwoch, 15.11.06 – Tag 13

Unser letzter Tag im Etosha National Park
Wir haben jede Menge Elefantenherden, gesehen und an einer großen Wasserstelle durch Zufall 7 Löwen (1 Männchen, 3 Weibchen, 3 Kinder), die aus dem Dickicht nacheinander rauskamen. Man merkte sofort, dass die Vögel leiser wurden und die Springböcke sich zurückzogen, es war eine angespannte Situation. Gegen 15 Uhr verließen wir den Park und fuhren Richtung Tsumeb. Dort hatten wir die Unterkunft O.M.E.G Alle . Die Wirtin war eine Österreicherin und sehr gastfreundlich. Die Zimmer sind sehr gepflegt und man bekommt ein ausreichendes Frühstück.

Donnerstag, 16.11.06 – Tag 14

Nach dem Frühstück ging es über Tsumeb und Grootfontein nach Tsumkwe bis hin nach Sikeretti. Die Fahrt war sehr abenteuerlich, wir fuhren an heruntergekommenen Dörfern vorbei und durch enge Sandpisten. Ausgerechnet auf den Sandpisten kurz vor Sikeretti überquerte eine ganze Elefantenherde die Straße. So mussten wir warten bis die Luft rein war und hofften, dass wir ohne in Gefahr zu kommen an der Herde vorbeifahren konnten. Zu guter Letzt begegnete uns auch noch eine weisse Schlange, die aber ungefährlich war. Als wir im Sikeretti Camp (Kaudom Game Reserve) ankamen, waren wir total begeistert. Wir wurden gleich mit einem Schild mit der Aufschrift: There are “lions, hyaenas and elefants in the camp at night” empfangen. Der Campingplatz ist sehr groß, man hat Dusche, WC und Grillstelle, wobei die sanitären Anlagen im desolaten Zustand sind.

Namibia - Reisebericht - CampingFreitag, 17.11.06 – Tag 15

Am nächsten morgen fuhren wir quer durch den Kaudom, ca. 90 km durchs Landesinnere bis zum Kaudom Camp. Den Tag über haben wir eine große Elefantenherde, Giraffen, Kudus und Schildkröten und sogar einen toten Elefanten gesehen. Die Gegend sah sehr verlassen aus und gruselig, aber sehr schön. Im nächsten Camp empfang uns ein Ranger, der uns gleich nach Medikamenten fragte. Wir hatten einiges dabei und halfen ihm damit aus. In dem Camp gab es Duschhäuschen, die allerdings total kaputt und unbrauchbar waren, Toiletten sind keine vorhanden, für Wasser gab es eine Standleitung, die vom Ranger gelegt wurde. In der Nacht hatten wir Besuch von einer ganzen Elefantenherde, die sich dann 2-3 Stunden in unmittelbarer Nähe (ca. 10 m) vom Auto weg aufhielt.

Samstag, 18.11.06 – Tag 16

Unsere Fahrt ging weiter, raus aus dem Kaudom National Park. Wir fuhren 4 Stunden, meistens nur Schrittgeschwindigkeit bis zur nächsten Teerstraße. Dann schauten wir uns die Popa Falls an (Stromschnellen kurz vor Divundu). Es ist eine sehr schöne Gegend, aber nicht zwingend notwendig, sich diese anzuschauen. Wir fuhren weiter zur Mahangu Safari Lodge (diese ist unter deutscher Leitung). Sie liegt in der Nähe des Okavango Deltas und ist top gepflegt. Abends hörten wir die Hippos direkt neben dem Campingplatz.

Sonntag, 19.11.06 – Tag 17

Fahrt über den Caprivi Streifen nach Kasane.Dieses Landstreckenstück ist sehr gefährlich und hier passieren auch die meisten Überfälle. Man sollte also nicht unbedingt Halt machen. Übernachtet haben wir in der Water Lily Lodge. Kasane ist ein kleiner Ort, der aber sehr dreckig ist. Mit der Sauberkeit wird es hier nicht so ernst genommen. Am Abend haben wir in der Chobe Safari Lodge gegessen, weil es weit und breit nichts gescheites gab. Dort hat man die Möglichkeit sich am Büffett durch die afrikanische Küche zu essen. Übrigens bietet die Lodge auch sehr schöne Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Simbabwe - ReiseeberichtMontag, 20.11.06 – Tag 18

Heute ging es zu den Victoria Fällen nach Zimbabwe. Organisiert wurde die Tour über die Water Lily Lodge (janala tours). Die Victoria Fälle sind sehr schön, allerdings waren wir zu einer Zeit dort, wo es wenig Wasser gab. Mit unserem Guide sind wir dann zu einem der 10 besten Hotels weltweit gefahren, ins Hotel Victoria Falls. Dort bekommt man eine Übernachtung für 380 US$ pro Person. Abends ging es wieder zurück nach Botswana.

Dienstag, 21.11.06 – Tag 19

Fahrt in den Chobe Nationalpark. An diesem Tag war es sehr heiß und wir sahen kaum Tiere, höchstens ein paar Elefantenherden oder Impalas. Der Cobe Nationalpark hat eine sehr schöne, abwechslungsreiche Landschaft, doch die Tierherden blieben leider aus.

Botswana - Reisebericht - SafariMittwoch, 22.11.06 – Tag 20

Morgens sind wir im Chobe National Park herumgefahren. Diesmal gab es mehr Tiere zu sehen. Dann ging es weiter in Richtung Savuti. Die Landschaft hatte auch was für sich. Enge Sandpisten und große übersichtliche Wasserlöcher. Mit Mühe und Not hatten wir unser Feuer zum Grillen angemacht und ließen den Abend ausklingen. In der Nacht schreckte ich auf, denn ein Löwe hatte sich den Zelten genähert. Ich hörte wie eine Frau aufschrie und kurz danach war ein deutliches Löwengebrüll zu hören. Der Löwe schien direkt am Zelt vorbei zu laufen. Es war ziemlich beängstigend, aber zum Glück ist in dieser Nacht nichts passiert.

Donnerstag, 23.11.06 – Tag 21

Am Morgen gab es erst einmal einen Game-Drive. Wir hatten Erfolg, denn wir haben 2 Löwen bei der Paarung beobachten können. Ansonsten gab es nicht viele Tiere zu sehen. Gegen Nachmittag fuhren wir wieder zurück nach Maun – Übernachtung in der Maun Lodge (www.maunlodge.com) Die Rückfahrt war sehr erschwerlich, denn wir mussten durch große Wasserlöcher und das über mehrere Stunden hinweg.

Freitag, 24.11.06 – Tag 22

Nun ging es weiter nach Moremi. Dies ist ein Ausläufer vom Okavango Delta. Es ist ein sehr schönes Sumpfgebiet. Zum Teil sieht es sehr gruselig und verlassen aus. Am South Gate sagte man uns, dass der Campingplatz “Third Bridge” geschlossen sei, weil die Wasserleitung nicht funktionierte. Also quartierten wir uns im Xakanaxa Camp ein . Direkt neben dem Campingplatz war ein Hippo-Pool, der für unsere Unterhaltung sorgte.

Affe - Botswana - ReiseberichtSamstag, 25.11.06 – Tag 23

Wir fuhren den ganzen Tag durch das Moremi-Gebiet. Die Landschaft wechselte ständig. Mal sah man die Dürre, mal wieder die Wasserlandschaften. Es gibt dort sogar ein Gebiet, das sich “Dead tree” nennt. Dieses Gebiet sieht aus wie ausgestorben. Die ganzen Bäume dort sind tot und weit und breit sieht man keine Tiere. An diesem Tag beschlossen wir doch in das Camp “Third Bridge” zu fahren. Die Fahrt dort hin war abenteuerlich, wir mussten über zerstörten Brückenreste fahren und uns den Weg durch die Wasserlandschaften erkämpfen. Als wir ankamen stellten wir fest, dass es DU/WC gab und sogar Wasser vorhanden war. Man hatte uns also angelogen. Kurz vor dem Abendessen hatten wir Besuch von den legendären Baboons. Wir hatten vergessen die Ladeklappe vom Auto zuzumachen. Die Gelegenheit nutzte natürlich sofort ein Pavian und klaute uns das einzige Brot, das wir hatten vor den Augen weg. Dann sprang er mit der Beute auf einen Baum und aß es vor unseren Augen.

Sonntag, 26.11.06 – Tag 24

Vor unserem Auto warteten schon die hungrigen Paviane auf uns. Aber diesmal gab es leider nichts für sie zu fressen. Wir fuhren schon gegen Mittag aus dem Park, Tiere hatten wir an diesem Tag kaum gesehen. Es ging wieder nach Maun in die Maun Lodge. Dort erholten wir uns von den langen Fahrten.

Botswana - Safari - ReisenMontag, 27.11.06 – Tag 25

Nach einer kurzen Einkaufstour durch Maun (am besten kauft man im Shoprite ein), ging es auch schon weiter in Richtung Central Kalahari. Bis dorthin waren es ca. 260 km. Unser Weg führte uns ins Central Kalahari Game Reserve. Dieses Reservat ist mit 52.800 m² das größte in Botswana. Südlich davon schließt sich das Khutse Game Reserve an. Außer Antilopen und Kudus haben wir nicht viele Tiere gesehen. Die Landschaft ist sehr trockenund kahl. Übernachtet hatten wir im Sunday Pan.

Dienstag, 28.11.06 – Tag 26

Am nächsten Morgen ging es quer durch die Central Kalahari. Die Landschaft sah teilweise stundenlang gleich aus. Es war sehr heiss und man hielt es kaum aus im Auto. Trotzdem hatte die Gegend etwas für sich. Tiere sah man eher weniger. Es gibt dort zwar Raupkatzen, aber da muss man wirklich Glück haben, diese sehen zu können. In der gesamten Kalahari gibt es kein Wasser. Alle Wasserpumpen sind defekt und werden auch erst mal nicht repariert. Wir waren sehr schockiert darüber, denn die Tiere müssen es oftmals monatelang ohne Wasser aushalten. Sie ernähren sich von den Pflanzen und nehmen so die fehlende Flüssigkeit auf. Völlig kaputt kamen wir dann in Pipers Pan an.

Mittwoch, 29.11.06 – Tag 27

Wir fuhren an diesem Morgen schon sehr früh zum Gate. Die Strecke war sehr mühsam und wird von vielen gefürchtet, da sie sehr tiefsandig ist. Unser Motor wurde mehrmals zu heiss und so mussten wir notgedrungen mehrmals Pausen machen. Gegen Nachmittag kamen wir in Ghanzi an und waren mal wieder von der Hitze sehr erschöpft. Übernachtet haben wir in der Tautona Lodge auf einem Campingplatz. Hier ist es nicht zu empfehlen sich eine Lodge zu nehmen. Es ist sehr dreckig und die Küche lässt auch zu wünschen übrig. Wir waren froh, dass wir nur eine Nacht dort verbringen mussten.

Namibia - Reisebericht - LeopardDonnerstag, 30.11.06 – Tag 28

Gemütlich machten wir uns auf den Rückweg nach Namibia. Wir brauchten etwa 2 Stunden bis zu Grenze von Botswana und von dort in etwa nochmal die gleiche Zeit nach Windhoek. Unterwegs entschieden wir uns bei der Lions-Farm in Gobabis vorbeizuschauen (Familie Becker, P. O Box 603, Gobabis). Das war ein echter Glückstreffer, denn gerade als wir bei der Farm ankamen, wollte der Besitzer mit seinen zwei Söhnen wegfahren. Diese Farm ist nicht mehr für Besucher ausgelegt, doch für uns wurde eine Ausnahme gemacht. Der Farmer zeigte uns einen Geparden, Leoparden und zwei Löwinnen. Zu dem Geparden (Tanja) durften wir sogar ins Gehege und uns eine Weile aufhalten. Sie ist sehr zarm, doch auch sie ist ein wildes Tier und nicht zu unterschätzen. Es machten richtig Spaß so nah bei den Tieren zu sein, natürlich war auch ein wenig Gefahr mit dabei. Später ging es zurück nach Windhoek. Übernachtung wieder im Puccini House.

Freitag, 01.12.06 – Tag 29

An diesem Tag hatten wir eine Tour durch Katutura gebucht. Wir waren uns nicht sicher ob wirklich abgeholt werden, da wir über Umwege einen Guide besorgt hatten. Die Tour dauerte ca. 3 Stunden und war sehr interessant. Katutura hat ca. 100.000 Einwohner, täglich werden es 200 Einwohner mehr. Wir fuhren durch die Wohngebiete der Damaras, Ovambos und Hereros. Man sah sehr viel Armut, aber auch sehr viele aufgeweckte, fröhliche Menschen. Wobei man als Weißer nicht gerade alleine dort hin sollte. Täglich sterben etwa 25 Menschen Aids. Die meisten Verstorbenen sind Aidstote. Es gibt sogar extra einen Friedhof dafür. Es war sehr erschreckend, wenn man bedenkt, dass die meisten Toten Kinder sind, oder das viele Kinder ohne Eltern aufwachsen, sich dann entweder die Großeltern um die Kinder kümmern oder sie sich selber überlassen mit der dort herrschenden Gewalt.
Hier ist ein guter Buchtipp (Katutura. Streifzüge durch Windhoeks Township von Rolf Brockmann)
Wenn man dies liest, bekommt man einen sehr guten Eindruck von Katutura und den verschiedenen Völkern, die dort leben.

Samstag, 02.12.06 – Tag 30

5800 Kilometer liegen nun hinter uns. Dann heisst es Abschied nehmen, bevor uns der Flieger wieder nach München bringt.