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Unsere Mount Kenya Besteigungen

Alle Infos für eine gelungene Mt. Kenya Besteitung / Trekking-Reise

Der Mount Kenya ist mit 5199 Metern Höhe auf dem Batian Peak der zweithöchste Berg Afrikas nach dem Kilimandscharo. Er liegt etwa 320 Kilometer nördlich vom Kilimanjaro, den man bei klaren Wetterverhältnissen vom Gipfel aus sehen kann. Beim Mount Kenya handelt es sich um einen erloschenen Vulkan, der vor einigen Millionen Jahren das letzte Mal ausbrach. Wie auch sein größerer Nachbar befindet er sich am Äquator und trotzdem kommt es aufgrund der Temperaturen in solchen Höhen auf Spitze des Berges häufig zu Schneefällen. Das ganze Jahr sind Besteigungen oder Wanderungen möglich. Die beiden höchsten von den zahlreichen Gipfeln können allerdings nur mit Kletterausrüstung und über Stein- oder Eisrouten erreicht werden. Etwas Erfahrung im Klettern ist dabei vorteilhaft. Der dritthöchste Gipfel, der Point Lenana, ist aber zu Fuß erreichbar und sehr beliebt bei Wanderern. Auf dem Kilimandscharo werden zwar mehr Besucher gezählt, da der Gipfel über jede Route per Wanderung und ohne jede Kletterausrüstung zu bezwingen ist, der Mount Kenya bietet aber eine größere Vielfalt an Möglichkeiten, zu den Gipfeln zu gelangen über Stein, Schnee und Eis. Neben schönen Landschaften mit Bergseen und Weiden kann man auf dem Mount Kenya auch die einzigartige afrikanische Flora und Fauna beobachten, vor allem zahlreiche Vögel, in höheren Lagen interessante Pflanzen und Kräuter und in tieferen Lagen Tiere wie Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Antilopen und viele weitere. Der Berg liegt ca. 200 Kilometer nördlich von Kenias Hauptstadt Nairobi und die umliegenden Städte sind mit dem Auto oder Bus erreichbar. Zu den einzelnen Routen gelangt man dann zu Fuß oder mit einem Fahrzeug (mit Allradantrieb) über die leider teils schlechte Wege. Drei Trekkingrouten auf dem Mount Kenya führen zum Point Lenana, und zwar die Naro Moru Route, die Chogoria Route und die Sirimon Route. Zusätzlich gibt es einige weitere Trekkingrouten, z.B. die Timau Route, die Meru Route oder die Burguret Route, die aber weniger häufig benutzt werden. Der Summit Circuit Path dagegen führt zu keinem Gipfel, aber dafür in ein bis zwei Tagen in tieferen Lagen um den gesamten Berg herum.

Ein heutiges, fast die ganze Welt betreffendes Problem setzt aber auch dem Mount Kenya zu: die globale Erderwärmung. Von den ehemals 18 bekannten Gletschern auf dem Berg sind durch die steigenden Temperaturen mittlerweile mindestens sieben komplett verschwunden, die restlichen schmelzen und schrumpfen aktuell ebenfalls. Sie sollten nicht unbedingt auf Aussagen über betroffene Gebiete und Routen in älteren Fremdenführern hören und bevor Sie eine Tour auf den Mount Kenya beginnen sich in jedem Fall über die aktuelle Situation informieren. Auf manchen Routen hat das Schmelzen der Gletscher nämlich zu einem erhöhten Risiko auf Steinfälle geführt. Deshalb sind alle Schnee- und Eisrouten mit äußerster Vorsicht zu besteigen. Manche Routen, z.B. die früher berühmte Diamond Couloir Route, existieren heute nicht mehr als Resultat des Schmelzens der Gletscher. Einige Schnee- und Eisrouten werden aber noch angeboten und sind nach wie vor in einem guten Zustand, allerdings besteht auch dort ein höheres Risiko. Mehr dazu können Sie unter Mount Kenya Besteigung Routen nachlesen.

Mount Kenya Besteigung - Trekking

Mount Kenya Besteigung – Trekking

Die Kosten für eine Reise nach Kenia, um eine Besteigung des Mount Kenya zu unternehmen, sind je nach gebuchter Dauer und Flugverbindung unterschiedlich. Hin- und Rückflug nach/von Kenia bekommt man insgesamt je nach Airline und Flugklasse etwa zwischen 500 und 1100 Euro. Die Gesamtkosten für eine Besteigung des Berges sind von Dauer des Aufenthalts, Route, Anzahl der Personen, mit denen man das Angebot gebucht hat und der veranstaltenden Agentur vor Ort abhängig. Eine 4-tägige Wandertour beispielsweise, bei der drei Nächte auf dem Mount Kenya verbracht werden, kann man je nach Größe der Gruppe (ein bis acht Teilnehmer) für ca. 550 bis 900 Euro pro Person buchen. Der Preis sinkt dabei, je größer die Gruppe ist. Jeder weitere Tag kostet ungefähr 85 bis 95 Euro mehr pro Person. Auch in diesem Fall ist der genaue Preis von der Anzahl der Teilnehmer abhängig. In diesem Angebot für eine Wandertour sind ein Transport vom jeweiligen Flughafen zur Destination (zunächst wahrscheinlich eine Stadt nahe des Mount Kenya), Verpflegung und Unterkunft während der Tour auf dem Berg, Nationalpark- und Campinggebühren, Bezahlung für die Guides, Träger und Köche, ein Zelt, Campingstühle, heißes Wasser zum Waschen und natürlich die Wahl einer beliebigen Route für den Auf- und Abstieg enthalten. Gewählt werden kann dabei zwischen allen verfügbaren Routen. Mehr dazu unter Mount Kenya Besteigung Routen. Nicht inkludiert sind eine eventuelle Nacht in einem Hotel außerhalb des Mount Kenya und ein Transfer vom Flughafen zu diesem bzw. vom Hotel zum Flughafen. Taxifahrten für einen Transport vom Flughafen zu einem Hotel in oder nahe Nairobi liegen bei etwa 25 Euro.

Außerdem ist ein Visum für die Einreise nach Kenia nötig. Dieses können Sie bei der kenianischen Botschaft in Deutschland, vor Ort am Flughafen oder bei einer eventuellen Grenzüberschreitung, z.B. von Tansania nach Kenia, für etwa 40 Euro erwerben. Zusätzlich dürfen Sie das Trinkgeld für die Guides, Köche und Träger nicht vergessen, die einen beim Aufstieg begleiten. Diese werden seitens der Agentur, für die sie arbeiten, meistens sehr schlecht bezahlt und sind daher stark auf das Trinkgeld der Besucher angewiesen, welches also nicht zu knapp ausfallen sollte. Das Trinkgeld ist dabei je nach Aufgabe der Begleiter unterschiedlich, der verantwortliche Bergführer erhält z.B. mehr als die anderen. Gezahlt wird das Trinkgeld aber von der gesamten Gruppe und nicht pro Teilnehmer. Bei einer 4- tägigen Tour sollte jeder Begleiter ca. 35 bis 90 Euro bekommen.

Die Kosten der Reise hängen also stark von der Dauer des Angebots und der Größe der Gruppe, mit der man an der Tour teilnimmt, ab. Man sollte bei einer gesamten Länge der Reise nach Kenia und zurück von sechs Tagen mit insgesamt mindestens 1500 Euro rechnen.

Januar bis Februar ist die trockenste Zeit des Jahres am Mount Kenya und der Himmel ist meistens für viele Tage hintereinander klar, sodass die Aussicht sehr schön ist. Es kann trotzdem regnen und am Gipfel Schnee fallen, auch wenn das zu dieser Jahreszeit sehr selten der Fall ist. Ab März bis Mai folgt dann die stärkste Regenzeit des Jahres. Nur selten hat man klare Sichtverhältnisse und es kommt häufig zu Schneefällen in höheren Lagen, da auch die Temperatur sinkt. Von Juni bis Oktober ist im Norden des Berges die beste Zeit für Wanderungen auf Steinrouten, während sich die Südseite gut für Eis- und Schneetouren eignet, weil dort die Sonne weniger scheint, was auch viele Touristen begeistert. Die meiste Zeit herrschen in diesen Monaten trockene Wetterverhältnisse und es ist wenig bewölkt, der Juni ist allerdings noch etwas regnerisch. Im November fällt etwas mehr Regen und es ist häufig bewölkt, der Dezember wird aber dann sonniger und trockener. Am sichersten ist es, den Mount Kenya während der trockensten Monate des Jahres zu besteigen, im Januar und Februar und oder im Juli bis Oktober. In diesen Monaten sind aber folglich auch die meisten Besucher auf den Routen des Berges unterwegs. Die eben genannten Regenzeiten sollte man aber trotzdem meiden, da sich die Tour bei wahrscheinlich schlechter Aussicht und viel Regen deutlich weniger genießen lässt. Wenn Sie trotzdem überfüllte Routen vermeiden wollen, könnten Sie sich jedoch überlegen, eine Tour für einen Monat zwischen den Regen- und Trockenzeiten zu buchen. Denn dann fällt weniger Regen und Sie können mit etwas Glück schon bzw. noch eine gute Aussicht, schöne Landschaften und leere Routen genießen, z.B. im Juni oder Anfang Dezember. Die Südseite des Berges bekommt zwischen Dezember und März die meiste Sonne ab, weshalb weniger Schnee fällt und die Wege in höheren Lagen seltener vereist sind. Der stärksten Regenfälle gibt es in den Waldgebieten am Fuße der Südseite des Mount Kenya. Grundsätzlich erleben Sie das beste Wetter morgens. Wenn sich Wolken bilden und Regen eintritt geschieht dies in der Regel erst nachmittags. Auch die Temperaturen ändern sich im Laufe des Tages und natürlich in den verschiedenen Höhen, die man passiert. Wie man sich denken kann, ist es nachts kälter als tagsüber und je näher man dem Gipfel kommt, desto tiefer sinkt die Temperatur. Um 3000 Meter Höhe beispielsweise kann es nachts unter 0 Grad Celsius sein, tagsüber aber bis zu 15 Grad. Am Berggipfel ist die Temperatur nachts auf jeden Fall deutlich unter dem Gefrierpunkt. Für diese Wetterverhältnisse müssen sie gewappnet sein, Informationen dazu finden Sie unter Mount Kenya Besteigung Ausrüstung und Kleidung.

Generelle Tipps für die beste Zeit für eine Kenia Reise finden Sie hier: Kenia beste Reisezeit!

Ausblick - Mount Kenya Trekkingreise

Ausblick – Mount Kenya Trekkingreise

 

Bei der Wahl der passenden Ausrüstung gilt es immer auf möglichst wenig Gewicht zu achten. Sollte man eine Route zu den höchsten Gipfeln des Mount Kenya gewählt haben, braucht man eine Kletterausrüstung. Auf Routen zu tiefer liegenden Gipfeln wird lediglich gewandert, weshalb bis auf einen Helm mit Helmlampe, den man für jede Gipfelbesteigung braucht, keine Kletterausrüstung nötig ist. Wichtig ist dabei natürlich ein Klettergurt, am besten mit Sicherungsschlinge. Für den Abstieg brauchen Sie ein Abseilgerät und nehmen Sie auch zwei Karabinerhaken zur Sicherung mit. Schulterschlingen erleichtern das Klettern zusätzlich. Sie brauchen außerdem ein Steigeisen aus einem Leichtmetall, z.B. Aluminium, welches Sie auf Ihren Schuh stecken können. Ein kleiner Reparatursatz für die Kletterausrüstung kann im Notfall helfen, wird aber höchst wahrscheinlich nicht gebraucht. Manche Besucher haben gerne ein paar Snacks, häufig Proteinriegel, für die Wanderungen dabei. Um die Hauptmahlzeiten müssen Sie sich aber nicht kümmern. Man braucht zwei Rucksäcke oder Taschen aus leichtem Material, in denen genug Platz für die gesamte Kleidung und Ausrüstung ist. Ein Rucksack wird Ihnen von den Trägern abgenommen. Was Sie aber immer bei sich führen müssen oder wollen, sollten Sie in den Rucksack packen, den Sie selbst tragen. Wanderstöcke aus möglichst leichtem Material können bei steilen Wanderungen auch von Vorteil sein. Essenziell ist immer, genug Wasser bei sich zu tragen und darauf zu achten, dass Sie nicht dehydrieren. Empfehlenswert sind mindestens drei Liter, während Sie unterwegs sind, insgesamt müssen Sie allerdings mehr trinken. Das Wasser auf dem Berg wird, um sämtliche Bakterien abzutöten, abends vom Koch gekocht. Benutzen Sie dennoch zusätzlich einen Wasserfilter oder Reinigungstabletten, um absolut sicher zu sein. Wenn Sie sich für die Variante mit den Tabletten entscheiden, sollten Sie aber auch wissen, dass diese dem Wasser häufig einen schlechten Geschmack verleihen. Kaufen Sie deshalb vor der Tour in örtlichen Läden ein Pulver, das diesem Effekt in verschiedenen Geschmacksrichtungen genau entgegen wirkt. Packen Sie unbedingt neue Batterien für Ihre Helmlampe ein, die Sie, wenn nötig, am Tag der Gipfelbesteigung einlegen können. Optional ist ein Taschenmesser, welches nicht zu schwer sein sollte. Auf dem Mount Kenya könnte es passieren, dass sich bei längeren Wanderungen Blasen am Fuß bilden. Nehmen Sie also ein Mittel zur Behandlung von Blasen mit. Wichtig ist außerdem eine Sonnenbrille, die Sie davor schützt, geblendet zu werden. Achten Sie darauf, dass sie auch an den Seiten keine Helligkeit durchlässt. Gegen einen Sonnenbrand muss auf jeden Fall genügend Sonnencreme mit einem hohen Schutzfaktor vorhanden sein. Um eventueller Austrocknung vorzubeugen, können Sie auch Lippenbalsam mit auf die Tour nehmen. Nicht zu vergessen sind eine Zahnbürste, Zahnpasta, ein Stück Seife, ein kleines Shampoo, am besten zwei kleine Handtücher, Toilettenpapier und, falls gewünscht, etwas Handcreme, da Sie nicht davon ausgehen dürfen, dass Ihnen diese Hygieneartikel in den Camps und Hütten zur Verfügung gestellt werden. Damit Sie Ihr Erlebnis festhalten können, ist eine Kamera, die Sie um den Hals oder in einer kleinen Tasche, die nicht beim Klettern behindert, tragen sollten, wohl eine gute Idee. Es empfiehlt sich, einen Beutel oder eine Tasche für Kleidung und Weiteres, die Sie nicht mit auf die Bergbesteigung nehmen wollen, mit einem Schloss zu verriegeln und, falls möglich, in einem Safe im Hotel zu lassen. Beschriften Sie die Beutel mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse. Für die Übernachtungen brauchen Sie einen Schlafsack, den man sich in der Regel aber auch vor Ort leihen kann. Ein eigener ist aber besser, da er gut isoliert sein und warm halten muss, wenn die Temperaturen in höheren Lagen nachts unter den Gefrierpunkt fallen. Natürlich brauchen Sie auch eine Isomatte, auf der Sie schlafen können. Trennen Sie nasse und dreckige Kleidung und Ausrüstung mit Plastiktüten von den übrigen Sachen in Ihrem Rucksack, dafür sollten drei bis vier größere Tüten reichen. Da Verletzungen unwahrscheinlich, aber nicht unvermeidbar sind, ist ein kleiner Standard Erste – Hilfe – Kasten empfehlenswert. Ein Mittel gegen Höhenkrankheit oder Antibiotika sind rezeptpflichtig, befragen Sie dazu rechtzeitig Ihren Arzt. Es versteht sich von selbst, dass weitere Medikamente, die man ggf. regelmäßig einnehmen muss, mitzunehmen sind. Zu Beginn der Tour in tieferen Lagen kann Ihnen auch ein Insektenschutzmittel helfen. Je höher Sie kommen, desto weniger werden Sie aber mit Mücken usw. zu tun haben. Zur Unterhaltung nehmen einige Besucher Kartenspiele o.ä. mit, mit denen man sich abends im Camp oder in der Hütte die Zeit vertreiben kann. Der Reisepass und das Visum für Kenia, oder Kopien von diesen Unterlagen, sollten Sie auch in Ihrem Rucksack haben. Am Ende der Tour überreicht die Gruppe den Begleitern ein Trinkgeld für ihre Dienste, nehmen Sie also auch ein wenig Geld mit. Wie viel dabei angebracht ist, können Sie unter Mount Kenya Besteigung Kosten nachlesen. Die Währung in Kenia ist der Kenia Schilling. Informieren Sie sich vor der Reise über den Währungsstand gegenüber Ihrer Währung. Passen Sie bei einem eventuellen Aufenthalt in Nairobi vor Taschendieben auf.

Mt. Kenya Reise

Mt. Kenya Reise

Nun zur Kleidung. Man muss effiziente, passende Kleidung in mehreren Schichten tragen, weil es in hohen Lagen und ganz besonders nachts kalt wird. Auch bei der Kleidungswahl muss man darauf achten, auf so wenig Gewicht wie möglich zu kommen, denn das erleichtert die Wanderung erheblich. Sehr wichtig sind die richtigen Wanderschuhe, die den Gegebenheiten beim Wandern standhalten müssen. Die genaue Schuhwahl ist aber jedem Teilnehmer selbst überlassen. Man sollte sich für die Schuhe entscheiden, die man selbst für am geeignetsten hält. Hohe Wanderstiefel beispielsweise unterstützen die Knöchel beim Aufstieg, was sehr hilfreich bei einer Besteigung ist, und empfehlen sich daher am meisten für eine solche Wanderung. Je nach gebuchter Route sind eventuell Schuhe für Klettereinheiten notwendig, z.B. für einen Gletscheraufstieg, die auch aus leichtem Material gefertigt sein sollten. Sehr wichtig ist es, die Schuhe zu Hause bereits einzulaufen, um Blasen während des Aufstiegs zu vermeiden. Bei der Schuhwahl ist außerdem wichtig, dass genug Platz für bis zu zwei Paare dicke Socken ist. Eine Wanderhose aus Kunststoff, am besten wind- und wasserfest, werden Sie ebenfalls brauchen. Zum Klettern empfiehlt sich eine leichtere Hose aus Kunststoff. Die oberste Schicht Ihrer Kleidung am Oberkörper bildet eine wind- und wasserfeste Jacke, konzentrieren Sie sich auch bei dieser Wahl auf möglichst wenig Gewicht. Tragen Sie lange Unterwäsche und langärmlige Shirts, jeweils mindestens zwei Paare sollten Sie für einen Aufstieg mitnehmen. Die Shirts haben am besten einen Kragen, um Sie im Nacken zusätzlich vor der Sonne zu schützen. Außerdem sollten Sie ein leichtes Fleeceshirt oder eine Fleecejacke im Gepäck haben, da diese gut isolieren und somit warm halten. Darüber dann z.B. ein Sweatshirt, welches unter der wind- und wasserfesten Jacke getragen wird. Auch die Handschuhe sollten leicht sein und eine Schicht aus Leder an der Handfläche besitzen, um die Hände warm zu halten und beim Klettern einen guten Halt zu bieten. Eventuell könnten Sie noch ein zweites, leichteres Paar gebrauchen. Kopfbedeckungen sowohl gegen die Sonne als auch gegen Kälte, z.B. einen Sonnenhut und eine Mütze, sind unverzichtbar. Beachten Sie, dass die Mütze unter den Helm passen muss, wenn Sie die Gipfelbesteigung beginnen. Gegebenenfalls brauchen Sie Kleidung für einen Aufenthalt in Städten vor und/oder nach der Tour über den Mount Kenya. Dafür ist die Wanderausrüstung nämlich zu warm. Die Stadtkleidung können Sie aber in dem erwähnten Beutel bzw. der Tasche im Hotel lassen.

So sind Sie mit Sicherheit für eine Kenia Reise zum Mount Kenya gewappnet!

Für eine gute Vorbereitung ist es wichtig, sich auch Mount Kenya Besteigung Ausrüstung und Kleidung und Mount Kenya Besteigung Kosten durchzulesen, damit Sie wissen, was Sie mitnehmen sollten und was finanziell auf Sie zukommt.

Eine gesunde und sportliche körperliche Verfassung ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Besteigung des Mount Kenya. Doch auch unerfahrene Wanderer können den Aufstieg schaffen. Wichtig ist, rechtzeitig mit dem Training zu beginnen, mindestens zwei Monate bevor die Tour losgeht. Wenn Sie in der Lage sind, jeden Tag für mehrere Tage hintereinander sechs bis acht Stunden zu wandern, steht dem Bezwingen des Berges nichts mehr im Wege. Der Tag der Gipfelbesteigung dauert allerdings noch einmal deutlich länger und es wird aufgrund der höheren Lage ziemlich anstrengend, nicht selten ist man an diesem Tag bis zu 14 Stunden unterwegs. Der beste Sport, den man betreiben sollte, um sich auf eine solche Wanderung vorzubereiten, ist Wandern selbst. So gewöhnt man sich an die ständige, wenn auch nicht zu harte Belastung der Beine über mehrere Stunden. Dabei sollten Anfänger jedoch beachten, dass sie nicht sofort zu hartes Training absolvieren. Beginnen sollte man mit kurzen Wanderungen in tiefen Lagen, also mit gewohntem Sauerstoffgehalt in der Luft, und kaum Gewicht im Rucksack. Ewa drei Trainingseinheiten pro Woche sind ausrechend. Die einzelnen Bedingungen bei der Wanderung werden dann nach und nach verschärft, was bedeutet, Sie unternehmen längere Wanderungen in höheren Lagen (Hügel oder Berge in der Umgebung wenn möglich) mit etwas mehr Gewicht im Rucksack. Da Ihnen der Großteil der Last von Trägern abgenommen wird, spielt das Gewicht auf dem Rücken beim Training aber eher eine kleine Rolle. Gehen Sie während der Wanderungen aber in einem sehr langsamen Tempo, es kommt nicht auf die zurückgelegte Distanz an. Wichtiger ist die zeitliche Dauer der Wanderung, denn auch auf dem Mount Kenya werden Sie mit geringer bis mäßiger Geschwindigkeit gehen, da man so das Risiko, höhenkrank zu werden, enorm verringert. Und vergessen Sie niemals, viel zu trinken. Trainieren Sie vier bis zwei Wochen vor dem Start der Reise am härtesten, zwei Wochen vorher weniger hart und an den letzten Tagen vor Ihrem Abflug ist es sehr empfehlenswert, komplett zu pausieren. Am besten tragen Sie schon beim Training die Wanderschuhe, de Sie mit auf den Mount Kenya nehmen werden, um diese einzulaufen und ein Gefühl für sie zu entwickeln. Zusätzlich empfiehlt es sich, an Wochenenden lange Spaziergänge von ein bis zwei Stunden zu machen und grundsätzlich häufiger zu Fuß zu gehen. Weiteres Ausdauertraining ist kein Muss aber mit Sicherheit vorteilhaft, z.B. Joggen, Schwimmen oder Fahrrad fahren. Wenn Sie eine Klettertour auf dem Mount Kenya gebucht haben, sollten Sie sich mit der Ausrüstung vertraut machen und es werden zwei bis drei Kraftsporteinheiten in der Woche von erfahrenen Bergsteigern empfohlen.

Doch auch eine gute Einstellung kann die Tour wesentlich angenehmer machen. Bleiben Sie optimistisch, Wandern ist zu einem großen Teil Kopfsache. Mit einer positiven Mentalität helfen Sie bestimmt auch nicht nur sich selbst, sondern sorgen auch für eine angenehme Atmosphäre in der Gruppe, mit der Sie wandern. Auch den gesündesten und sportlichsten Menschen kann es aber passieren, dass sie mit dem geringen Sauerstoffgehalt in der Luft nicht zurechtkommen und höhenkrank werden. Das hat nämlich nicht zwingend mit der körperlichen Verfassung zu tun, sondern ist bei jedem Teilnehmer unterschiedlich. Daher lässt sich vor dem Beginn einer Tour schwierig sagen, ob man Erfolg haben wird oder nicht. Hinzu kommt, dass die einzelnen Routen verschiedene Schwierigkeitsstufen besitzen, gerade weil nicht bei allen geklettert werden muss, um den Gipfel zu erreichen. Der Erfolg einer Besteigung hängt also auch von der gebuchten Route ab. Welche Route sich für Ihre Vorstellungen eignet, erfahren Sie unter Mount Kenya Besteigung Routen. Bevor Sie aber eine Tour auf dem Mount Kenya buchen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und ihn fragen, ob eine solche Tour für Sie eine gute Idee oder davon abzuraten ist, ganz besonders wenn Sie auf die regelmäßige Zufuhr von Medikamenten angewiesen sind.

Mit dieser Vorbereitung wird Ihre Mount Kenya Reise mit Sicherheit ein voller Erfolg!

Baum - Mount Kenya Besteigung

Baum – Mount Kenya Besteigung

Burguret Route

Die Burguret Route ist anders als die anderen Routen, denn Sie wurde erst vor recht kurzer Zeit wieder zur Benutzung freigegeben, nämlich in den frühen 90ern. Zuvor hatte man sie jahrelang vernachlässigt und zuwachsen lassen, folglich wurde die Route unpassierbar. Da man sich trotzdem noch durch viel Wald und Gebüsch kämpfen muss, stellt der Aufstieg immer noch eine große Herausforderung dar, weshalb sich nicht viele Besucher für diese Tour entscheiden. Und genau das macht den Reiz aus. Wenn Sie Wert darauf legen, wenigen anderen Wanderern zu begegnen und in der absoluten Wildnis zu campen, ist die Burguret Route genau das Richtige für Sie. Point Lenana in 4985 Metern Höhe wird das Ziel der Wanderung sein, danach beginnt der Abstieg über die Chogoria Route. Der Aufstieg ist anstrengend und erfordert körperliche Fitness, weil es Schwierigkeiten bereiten kann, durch die zugewachsenen Wege und das dichte Gebüsch zu gelangen. Etwas Erfahrung im Wandern kann von Vorteil sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Übernachtet wird beim Aufstieg in Camps, auf der Burguret Route stehen keine Hütten. Man hat eine gute Chance, während der Tour Elefanten und Büffel zu sehen. Es bestehen unterschiedlich Angebote für die Anzahl der Tage und Nächte, die man auf dem Berg verbringt. Empfehlenswert ist stets die längere Variante, damit der Körper mehr Zeit zur Akklimatisierung hat, was das Risiko auf Höhenkrankheit verringert und so die Chance, den Gipfel zu erreichen, erhöht.

Eine 6- tägige Tour über die Burguret Route beginnt bei der Gathiuru Forest Station. Von da aus unternimmt man die erste Wanderung über etwa vier Stunden durch dicht bewachsene Bambusgebiete bis zu einem großen Camp mitten im Bambuswald in 2600 Metern Höhe. Auf dem Weg dorthin besteht mit etwas Glück die Möglichkeit, Elefanten und Büffel zu beobachten. Am nächsten Tag wandert man durch weitere Wälder und leichte Klettereinheiten werden eingelegt werden müssen. Keine Sorge, Kletterausrüstung ist dafür nicht nötig. Dann erreicht man die Hagenia Rosewood Zone und geht von dort aus weiter zum Highland Castle in 3700 Metern Höhe. Nach diesem Weg, für den man fünf bis sechs Stunden braucht, wird die zweite Nacht auf dem Berg verbracht. Nach kurzer Zeit am dritten Tag sieht man die ersten Gletscher hoch oben auf dem Mount Kenya. Außerdem wandert man an wunderschönen Bergseen vorbei, bis man nach fünf bis sechs Stunden das American Camp (4300 Meter Höhe), welches die nächtliche Bleibe sein wird, erreicht. Steile Wege, die mit Geröll und Steinen nahezu blockiert sind, bilden den Pfad zur Austrian Hut, dem letzten Stopp, bevor man den Weg von ca. 30 Minuten zum Point Lenana (4985 Meter Höhe) antritt. Von hier aus kann man eine spektakuläre Aussicht genießen, bei klaren Wetterverhältnissen sieht man in 340 Kilometern Entfernung im Süden sogar den Kilimandscharo. Dann beginnt der Abstieg. Nach zwei bis drei Stunden kommt man zu den Hall Tarns in 4300 Metern Höhe und beendet dort die Tour des Tages. Es folgt ein langsamer Abstieg, bei dem man eine tolle Aussicht auf die mit Schnee bedeckten Gipfel bestaunen kann und der Weg an Wasserfällen und Bergseen vorbeiführt. Die letzte Nacht schläft man in den Meru Mount Kenya Cabins, die heiße Duschen, gute Verpflegung und gemütliche Betten bieten. Abends besteht die Möglichkeit auf eine Sichtung von Büffeln und Elefanten. Es dauert ungefähr drei Stunden durch den Bambuswald, bis man am letzten Tag den Treffpunkt und damit das Ende der Tour erreicht, an dem man von Autos abgeholt und zum jeweiligen Hotel gebracht wird.

Chogoria Route

Die Chogoria Route zum Point Lenana und wieder zurück zum Fuße des Berges über die Sirimon Route, Naro Moru Route oder die Chogoria Route selbst kann innerhalb von wenigen Tagen vollendet werden. Stark empfohlen ist es natürlich einen weiteren Tag in Chogoria Town zur Akklimatisierung einzuplanen. Allgemein gilt, dass man auf keiner anderen Route auf dem Mount Kenya so viel von Afrikas einzigartiger Natur zu sehen bekommt wie auf der Chogoria Route. Die Übernachtungen finden in Zelten statt und in den Camps gibt es warmes Wasser. Es handelt sich um keine einfache Route, aber sie ist machbar für jeden körperlich fitten Menschen, der bestenfalls schon etwas Erfahrung mit Wanderungen in mehreren Kilometern Höhe hat.

Eine Tour über fünf Tage beginnt in Chogoria Town, von wo aus man mit einem Geländewagen zum Bambuswald gefahren wird. Dort startet die erste Wanderung durch dicht wachsenden Bambus über zehn Kilometer entlang wunderschöner Landschaften zu den Bandas. Die Nacht verbringt man in der Meru Mount Kenya Lodge, welche komfortable Betten und heiße Duschen zur Verfügung stellt. Die nächste Wanderung führt zur Mintos Hut, bei der nach 15 Kilometern gecampt und übernachtet wird. Von da sind es am darauf folgenden Gipfeltag noch vier bis fünf Stunden in den frühen Morgenstunden, damit man beste Wetterverhältnisse auf der Spitze hat, bis man den Point Lenana in 4985 Metern Höhe erreicht. Wenn die Aussicht genug genossen wurde, fängt man an, in diesem Beispiel über die Naro Moru Route, vom Berg abzusteigen. Möglich ist der Abstieg aber auch über die Sirimon Route. Dafür passiert man die Austrian Hut und erlebt eine atemberaubende Aussicht, um schließlich im MacKinders Camp in 4200 Metern Höhe die Nacht zu verbringen. Der weitere Abstieg erfolgt über Moorlandschaften zur Met Station Lodge (3000 Meter Höhe), in der zum letzten Mal auf dem Mount Kenya übernachtet wird. Nach zehn Kilometern kommt man zum Treffpunkt am Naro Moru Park Gate, an dem man abgeholt und zu den Hotels gefahren wird.

Kamweti Route

Nur gelegentlich wird die Kamweti Route benutzt, denn sie ist aus diversen Gründen nicht immer verfügbar. Die Tour besitzt eine gewisse Schwierigkeit, Erfahrung im Wandern und eine gesunde körperliche Verfassung sind also von Vorteil. Sie führt über alte Elefantenpfade im Süden des Berges, durch dichte Regen- und Bambuswälder und über Moorlandschaften. Übernachtet wird in Zelten bei Camps oder teilweise sogar in der Wildnis. Die gesamte Tour dauert vier bis sieben Tage, auch hier empfiehlt sich die längere Variante zur besseren Akklimatisierung. Der Abstieg erfolgt in der Regel über die Chogoria Route.

Eine 6- tägige Tour beginnt bei der Castle Forest Lodge mit einer 2- stündigen Wanderung über zehn Kilometer zum Kamweti Rest House (2600 Meter Höhe), bei dem übernachtet wird. Die nächste Nacht verbringt man bei der 16 Kilometer entfernten Sagana Campsite in 3650 Metern Höhe. Am Tag darauf geht man durch dichten Bambuswald, an Weiden entlang und, wie auf dem Mount Kenya üblich, über Moorlandschaften. Nach 15 Kilometern gelangt man zur Thego Campsite (4050 Höhenmeter), bei der die Zelte aufgeschlagen werden. Dann folgt eine Wanderung durch die beeindruckende, endemische Pflanzenwelt zum MacKinders Camp (4300 Meter Höhe), in dem die letzte Nacht vor der Gipfelbesteigung verbracht wird. Doch noch während der Nacht geht man los, um den Mount Kenya endgültig zu bezwingen und Point Lenana in 4985 Metern Höhe zu erreichen. Dort angekommen erlebt man den Sonnenaufgang über Afrika und an klaren Tagen kann man sogar den Kilimandscharo im Süden sehen. Der Abstieg führt über die Mintos Hut zur Mount Kenya Bandas Campsite, bei der man das letzte Mal auf dem zweithöchsten Berg Afrikas schläft. Nach den letzten zehn Kilometern kommt man nach Chogoria, wo die Tour endet.

Naro Moru Route

Auch wenn man auf dieser Tour nicht am meisten zu sehen bekommt, ist die Naro Moru Route unter den Touristen die beliebteste Route und zählt die meisten Besucher. Sie ist außerdem der schnellste Weg zum Gipfel, dem Point Lenana in 4985 Metern Höhe. Auch unerfahrene Wanderer haben eine gute Chance, den Mount Kenya über die Naro Moru Route zu bezwingen, denn es ist eine Route mit geringem Schwierigkeitsgrad. Trotzdem geht man über steile Wege und Moorlandschaften. Während der Wanderung bietet sich eine gute Aussicht auf die Gletscher auf dem Berg. Die komplette Reise ist in vier Tagen zu bewältigen, ein weiterer Tag zur Akklimatisierung, z.B. in der Naro Moru River Lodge, ist wie immer empfohlen. Man übernachtet in Zelten. Der Abstieg, nachdem man den Gipfel bezwungen hat, findet ebenfalls über die Naro Moru Route statt, alternativ aber auch über die Chogoria Route oder die Sirimon Route.

Eine 4- tägige Tour fängt beim Naromoru Park Gate mit einer einfachen Wanderung über ebene Wege durch den Wald an. An diesem Tag lässt sich ein guter Ausblick auf das südliche und nördliche Naromoru Valley genießen, bis man zur Met Station in 3000 Metern Höhe gelangt und dort übernachtet. Nach etwa einer weiteren Stunde durch den Wald erreicht man Moorlandschaften. Der Weg könnte ab da ziemlich matschig und rutschig sein, je nachdem, wann es zuletzt geregnet hat. Aber dafür erlebt man eine schöne Aussicht auf das Teleki Valley und die Gletscher hoch oben am Berg. Die nächste nächtliche Bleibe ist das MacKinders Camp (4200 Meter Höhe). Früh morgens, wenn nicht sogar noch nachts, startet man zum Point Lenana in 4985 Metern Höhe. Dazu sollte man vier bis fünf Stunden brauchen. Dann folgt der Abstieg vom Mount Kenya, zunächst mit einer insgesamt etwa 6- stündigen Wanderung bis zur bekannten Met Station, an der dieser aufregende Tag ein Ende findet. Am letzten Tag werden noch einmal ca. neun Kilometer zurückgelegt. Die Tour über die Naro Moru Route endet am Naromoru Park Gate, welches der Treffpunkt für den Transport zum Hotel ist.

Normal Route (Nelion SE- face)

Die bekanntere Normal Route ist eine Kletterroute, die von Südosten an den 5188 Meter hoch gelegen Nelion führt. Die Tour beginnt nahe der Austrian Hut, die man über die Burguret Route oder die Chogoria Route erreichen kann. Die Felswände, die man hochklettert, sollten wenig bis gar nicht vereist sein. Die Tour hinauf ist kompliziert und führt über den besten, aber nicht direktesten Weg. Erfahrung im Bergsteigen ist notwendig, die Schwierigkeitsstufe liegt bei 4. Man kletert eta 20 Seillängen, weshalb diese Route auch einige Zeit in Anspruch nimmt. Das Ziel ist die Bivvy Hut auf dem Nelion, von dem aus ein Weiterklettern zum Batian möglich ist. Der Abstieg findet über denselben Weg statt. Eine andere Normal Route, ebenfalls eine Kletterroute, führt auf den Point Lenana.

North Face Standard Route

Die North Face Standard Route ist eine Kletterroute zum Batian, dem höchsten Gipfel des Mount Kenya in 5199 Metern Höhe, die von Nordosten an diesen heranführt. Es handelt sich um alpines Klettern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen (meistens Stufe 5). Geeignet ist diese Route daher nur für erfahrene Bergsteiger. Sie beginnt in der Nähe vom Shipton Camp (4320 Meter Höhe), das über die Sirimon Route erreichbar ist. Um den Batian zu bezwingen, sind mehrere Klettereinheiten nötig, auf der North Face Standard route klettert man zehn Seillängen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Strecke. Diese Tour muss innerhalb eines Tages vollendet werden, da keine Übernachtungen auf dem Batian möglich sind. Optional kann man zum Nelion (5188 Meter Höhe) weiterklettern. Die Gesamtdauer der Klettertour beträgt ungefähr zwölf Stunden, wenn nicht mehr.

Sirimon Route

Auf der Sirimon Route gibt es viele verschiedene Landschaften zu sehen und da sie sich auf der trockenen Nordwestseite des Berges befindet, kann man eine Tour meistens ohne Regen genießen. Der Aufstieg ist auch für Anfänger machbar aufgrund der größtenteils angenehmen Wanderungen, erfordert aber dennoch körperliche Fitness. Diese Route ist beliebt und wird daher häufig benutzt, es ist also mit einigen anderen Besuchern zu rechnen. Zu Beginn und zum Schluss läuft man durch Regenwaldgebiete, vorausgesetzt, der Abstieg vom Mount Kenya erfolgt ebenfalls über die Sirimon Route. Weitere Optionen zum Abstieg sind die Chogoria Route oder die Naro Moru Route, die ihrerseits häufig über die Sirimon Route zurückführen. Eine komplette Tour über diese Route kann innerhalb von vier Tagen stattfinden, empfohlen wird aber wie üblich ein weiterer Tag zur Akklimatisierung. Man übernachtet in Camps, die den Ruf haben, sehr komfortabel zu sein.

Die 4- tägige Tour, in diesem Beispiel mit Abstieg über die Sirimon Route selbst, beginnt am Sirimon Gate. Man folgt einem weg bergauf durch den Wald für etwa drei Stunden, bis man ein Heideland erreicht. Kurz darauf kommt man zum Judmier Camp in 3300 Metern Höhe, in dem die erste Nacht verbracht wird. Am nächsten Tag überquert man nach ein paar Stunden Ontulili River und gelangt zu einer Moorlandschaft. Ein wenig später bietet sich ein fantastischer Ausblick über das MacKinders Valley auf die höchsten Berggipfel des Mount Kenya. Dieser Tag endet im Shipton Camp (4200 Meter Höhe). Um genau zum Sonnenaufgang am Point Lenana zu sein, geht man schon früh morgens oder nachts los, denn man braucht ungefähr drei Stunden bis zum Gipfel. Es beginnt der Abstieg über das Shipton Camp und wieder zum auf dem Hinweg bereits passierten Old Moses Camp, welches dieses Mal aber nicht zum Rasten, sondern zum Übernachten genutzt wird. Der letzte Tag führt durch den regenwald bis zum jeweiligen Treffpunkt, an dem man abgeholt und wieder zum Hotel gebracht wird.

Timau Route

Bei der Timau Route handelt es sich um eine sehr neue Route im Norden des Mount Kenya, die deshalb (noch) nicht viel benutzt wird. Auf dieser Seite fällt nur selten Regen, weshalb zwar keine Waldgebiete zu finden sind, der Weg über die Timau Route aber ziemlich angenehm ist. Die benutzten Wege sind meistens nicht besonders steil und einfach zu gehen. Man ist häufig umgeben von Bergen und Hügeln, es ist eine sehr schöne Tour. In fünf Tagen kann man die gesamte Tour abschließen, mindestens ein weiterer Tag ist aber ratsam zur besseren Akklimatisierung. Übernachtet wird in Campingzelten. Im folgenden Beispiel findet der Abstieg, nachdem man Point Lenana in 4985 Metern Höhe erreicht hat, über die Naro Moru Route statt. Dieser ist aber auch über andere Routen möglich.

Eine 5- tägige Tour startet am Timau Gate mit einer Wanderung durch Moorlandschaften und stellenweise Bambusgebiete. Bereits an diesem Tag kann man eine endemische Flora bestaunen und mit etwas Glück Antilopen, Zebras und gelegentlich Elefanten bestaunen. Am Ende des Tages kommt man zum Marania Camp, in dem man übernachtet. Dann folgt eine weitere Wanderung durch Moorlandschaften. Bei klaren Wetterverhältnissen sind die Gipfel des Mount Kenya in der Ferne sichtbar und man ist umgeben von schönen Landschaften. Man gelangt zur nächsten nächtlichen Bleibe, dem Majors Camp. Daraufhin nimmt man einen Weg in ein alpines Gebiet, erneut durch Moorlandschaften, und erlebt eine einzigartige Vogel- und Pflanzenwelt. Etwas später hat man eine grandiose Aussicht auf das Gorges Valley. Die Übernachtung folgt im Simba Tarn Camp. Dann folgt die Gipfelbesteigung. Früh geht es los, damit man nach zwei bis drei Stunden pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel steht, Point Lenana. Hier beobachtet man den Sonnenaufgang und genießt den überwältigenden Moment. Nach einer Weile beginnt aber schon der Abstieg vom Mount Kenya in Richtung Süden zur Met Station, bei der mitten im Wald übernachtet wird. Die Tour endet nach zwei Stunden weiterer Wanderung durch den Wald am Naro Moru Gate, an dem man abgeholt wird.

Es existieren weitere Trekkingouten auf dem Mount Kenya, die aber aus diversen Gründen, z.B. zu schlechten und daher gefährlichen Wegen, saisonal zu schlechten Wetterverhältnissen oder mangelndem Personal, nur unregelmäßig verfügbar und daher nicht immer buchbar sind. Dazu gehören die Meru Route, Ithanguni Route, Gathiuru Route und der Peak Circuit Path.

Außerdem gibt es zahlreiche weitere Kletterrouten, die ebenfalls aus diesen Gründen nicht immer verfügbar sind. Eine Besonderheit stellen dabei die Ice Window Route und die Diamond Couloir Route dar. Diese Touren führen nämlich über Eis bzw. sie führten über Eis. Die globale Erderwärmung führte zum Gletscherschmelzen auf dem Mount Kenya, wodurch diese Routen aufgrund erhöhtem Steinfall- und Eisrutschrisiko zu gefährlich wurden. Mehr dazu unter Mount Kenya Trekking.

 

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