Darmaraland heißt die Region, in der sich der Brandberg Mountain und auch das Brandberg Nature Reserve befindet, ganz im Nordwesten der Wüste Namib. Bei letzterer Vokabel ist auch schon klar, dass es sich um ein interessantes Reiseziel in Namibia handelt, das sogar seit Anfang des Jahrtausends zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe zählt. Beides trifft hier zu, wie man später noch sehen wird.

Wie ist der Brandberg Mountain und seine Umgebung am besten zu erreichen; was macht ihn so besonders? Die Tatsache, dass er Namibias größter Berg ist, mit dem Königstein in 2.606 Metern Höhe als höchstem Gipfel, ist es schließlich nicht allein, was diese Region hier erwähnenswert macht.

Top-Reiseziel auf Namibia—Reise

Felsmalereien sind hier nämlich in großer Zahl zu finden. Felsmalereien, die den Brandberg für den in der Nähe ansässigen Stamm der San zu einem Heiligen Ort machen. Über 45.000 verschiedene Malereien gibt es hier, verteilt auf über 1.000 einzelne Felsen. Die berühmteste von ihnen ist die “White Lady”, die sich unter einem Felsvorsprung befindet. Aufgrund dieser Malereien ist der Brandberg Mountain also auch Kulturerbe der UNESCO.

Doch er bietet auch die klassischen Aspekte einer Bergbesichtigung. Auch geklettert werden kann am Brandberg, mit der Ga’sab-River-Valley-Tour als einfachster Route, aber auch weiteren Möglichkeiten. Ebenso bietet das Gelände beste Optionen zum Wandern, die hier besonders gerne genutzt werden. Kilometerweit kann man durch die rundherum eher sehr gängige Strecke wandern.

Felsmalereien, Brandberg in Namibia

Tausende Felsmalereien in überwältigender Landschaft

Neben dem Besteigen einiger Pfade auf den Brandberg Mountain bietet das Brandberg Nature Reserve auch eine ganze Reihe von interessanter Wüstenflora. Diese wirken meist sehr ungewöhnlich und verwandeln die Landschaft in eine quasi-außerirdische, zumindest aber in eine sehr spezielle. Aufgrund der großen Trockenheit nehmen die vielen Pflanzen und Bäume sehr obskure Formen an. Die Temperaturen erreichen hier für gewöhnlich regelmäßig über 40°C, so dass diese seltsamen Konstruktionen existieren. Wirklich sehenswert und ein weiteres Plus eines Ausflugs zum Brandberg Mountain im Rahmen einer Namibia-Reise.

Was größeres Vorkommen von Wildtieren angeht, ist das Gebiet um den Brandberg Mountain allerdings dünn besiedelt. Da müsste man für eine Namibia-Safari wohl doch besser noch einen Abstecher in andere Gefilde machen. Hierhin reist man wegen der eindrucksvollen Kulisse des Bergs über der ansonsten ebenen Nachbarschaft und nicht zuletzt wegen der Felsmalereien.

Wandern, klettern, fotografieren bei diesem Ausflug in Namibia

Besonders geeignet ist das Brandbergmassiv natürlich auch als Fotomotiv: Gerne fotografiert man hier bei Sonnenuntergang, wenn sich die Sonne neben dem Massiv hinter den Horizont verzieht.

Das das gesamte Massiv knapp 650 Quadratkilometer umfasst, dürfte klar sein, dass man hier Einiges an Strecke zurückzulegen hat. Erstaunlicherweise ist das Brandbergmassiv trotz seiner auch kulturellen Bedeutung nicht so in die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit vorgedrungen wie andere Stätten des Weltkulturerbes in Afrika.

In Namibia bleibt auch weiterhin eine Safari und ein Besuch der Namib-Wüste mit ihren goldenen Sanddünen die beliebtere Aktivität bei einer Namibia-Reise. Da das Brandbergmassiv aber an den nördlichen Beginn der Namib-Wüste anliegt, spricht nichts dagegen, dieses Ziel in seine Reisepläne miteinzubeziehen.