Nicht wenige internationale Reisemagazine führen Malawi ganz oben auf ihren Listen, wenn es darum geht, den künftigen Star unter den Reiseländern im südlichen Afrika zu ermitteln. Angesichts der hohen Qualität der Konkurrenz bei den Reisezielen wie Südafrika, Namibia und auch Botswana, muss es dafür gute Gründe geben, dass bald alle Welt auf Malawi-Reise gehen wird – oder zumindest soll, wie die Experten vermuten.

Und tatsächlich, Malawi verfügt über eine solche Menge an sich gut entwickelnden Aspekten, dass seine Chancen als künftig in einem Atemzug mit den Großen zu nennendes Reiseziel sehr gut stehen. Dies begründet sich nicht allein darin, dass auch Malawi im südlichen Afrika liegt und mit dementsprechender typisch afrikanischer Landschaft aufwarten kann. Welche weiteren Gründe existieren, ist im Folgenden zu erfahren.

Prosperierendes Land mit wachsender Infrastruktur: Malawi ist im Kommen

Zunächst mal sei da die besonders lockere Atmosphäre in Malawi genannt. Die Einheimischen sind sehr relaxt und das hat auch einen Grund: nur 15 Prozent der Menschen leben in Städten, ein selbst für afrikanische Verhältnisse sehr niedriger Wert. Keine Staus, keine Unfälle, kein Lärm. Und auf dem Land läuft das Leben nun mal etwas langsamer, hat man mehr Zeit, auch, sich mit Gästen aus dem Ausland zu beschäftigen.

Beinahe der selbe Aspekt betrifft die allgemein geringe Zahl der Einwohner – aber auch der Touristen, die jährlich nach Malawi reisen. Hier gibt es trotz der vielen schönen Plätze noch keinen Massentourismus, Reservierungen für Hotels und Restaurants sind so gut wie nie nötig und all das verschafft dem Gast eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Die niedrige Zahl der Fahrzeuge im Land tut ihr Übriges dazu, dass man hier stets eine gewisse Weite für sich in Anspruch nehmen kann.

Lake Malawi ist nicht das einzige Highlight unter den Attraktionen Malawis

Der Lake Malawi oder Malawi-See ist nicht das einzige Highlight dieses Landes. Allerdings ist er ein wahnwitzig Großes. Die sonnigen Strände mit ihrem goldigen Sand sind endlos lang. Der Artenreichtum im Wasser und an den Ufern ist überwältigen. So erstaunt es nicht, dass der Lake Malawi Weltnaturerbe der UNESCO ist. Ein über die Grenzen Afrikas hinaus bekanntes Wahrzeichen von Malawi.

Doch auch viele Nationalparks in Malawi und Naturreservate erstrahlen in altem Glanz. Viel ist in den letzten Jahren investiert worden, um einen Besuch dort an nichts scheitern zu lassen und den Touristen die besten Impressionen malawischer Natur und Tierwelt zu ermöglichen. Eine Safari in Malawi steht heutzutage jenen in den Nachbarländern in nichts mehr nach – mit Ausnahme des Umstands, dass es hier wesentlich weniger voll ist. Was trotz der einhelligen Meinung der Reiseexperten über Malawis Zukunft auch erstmal so bleiben wird.

Auch bei einer Malawi-Reise trifft man auf die “Big Five”

Last not least sei die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Einwohner Malawis erwähnt. Fremdenfeindlichkeit ist unbekannt, trotz nicht immer bester Lebensverhältnisse sprudelt hier das Leben aus den Menschen. Und genauso begegnen sie auch den Besuchern von Malawi: es wird gewinkt, gerne begrüßt man sich und gerne tauscht man die eine oder andere Information aus, auf welchem Weg auch immer. Nicht unbedingt typisch für alle Regionen des südlichen Afrikas, liegt in dieser Herzlichkeit ein weiteres Plus einer Individualreise nach Malawi.

Heutzutage ist es übrigens besonders verbreitet, Malawi bei einer Selbstfahrerreise zu entdecken. Mietwagen gibt es vor Ort in ausreichender Zahl und Qualität. Malawi ist sicher, stabil und – eine Reise wert.