Der Kora Nationalpark

Bereits seit einigen Jahren öffnet der Kora Nationalpark seine Pforten für die Besucher. Wesentlich an Bedeutung und Beliebtheit hat er jedoch erst in den letzten Jahrzehnten gewinnen können. Mittlerweile entscheiden sich jedes Jahr tausende Keniareisende für einen Besuch des Kora Nationalpark.
Im Jahre 1973 wurde dieses Gebiet von der Regierung des Landes zum Schutzbereich erklärt. Wenige Jahre später, 1990, erhielt er schließlich den Status eines Nationalparks. Auch wenn der Park nicht zu den größten des Landes gehört, garantiert er bis heute seinen Besucher Abwechslung und die einen oder anderen Besonderheiten. So erstreckt sich der Kora Nationalpark über eine Fläche von mehr als 1700 Quadratkilometern.
George Adamson sorgte entscheidend für die Bekanntheit des Parks und so wundert es auch nicht, dass dieser noch heute mit ihm in Verbindung gebracht wird. Immerhin verbrachte Adamson einige Jahre seines Lebens in dem Nationalpark. Im Jahr 1989 wurde er durch Wilderer ermordet. Bis heute erinnern einige Punkte im Park an sein Lebenswerk und so kann man sich sicher sein, dass er auch in den kommenden Jahren dem Kora Nationalpark in gewisser Art und Weise ein Gesicht geben wird. Begraben wurde er nur wenige Meter von seinem damaligen Camp entfernt.
GepardAuf Grund der recht geringen Entfernung, die gerade einmal 280 Kilometer beträgt, lassen sich beide Reiseziele perfekt kombinieren und so lohnt es sich vor allem, sich von den zahlreichen Gegensätzen selbst zu überzeugen. Bis heute wird der Park vor allem durch eine nahezu dauerhafte Trockenheit charakterisiert und so findet man in dem Gebiet in erster Linie Dornenbäume und Buschland. Im Norden wird der Kora Nationalpark durch den Tana River begrenzt. Auf seinem Weg passiert er die verschiedensten Stromschnellen und Wasserfälle. Noch heute handelt es sich bei dem Fluss um die bedeutendste Wasserquelle der Region. Das Landschaftsbild der Gegend wird vor allem durch die zahlreichen Felsen und Inselberge charakterisiert.
Nicht mehr nur einzigartig, sondern vor allem dramatisch ragen die einzelnen Berge in die Höhe. Nach Absprache mit der Parkleitung können diese auch ohne Probleme erklettert werden.
Immerhin handelt es sich bei dem Kora Nationalpark um einen der wenigen des Landes, der touristisch sehr aktiv genutzt wird. Bis heute handelt es sich bei diesem jedoch auch um ein sehr beliebtes Ziel für die Wilderer aus dem somalischen Nordosten. Möchte man sich von der einzigartigen Tierwelt des Parks begeistern lassen, muss man in dem Kora Nationalpark Geduld mitbringen, denn die klassischen Safaris sind nur in den seltensten Fällen möglich. Der Grund hierfür ist die geringe Anzahl der befestigten Straßen, sodass vor allem ausgedehnte Fahrten kaum möglich sind.

Kontakt und Buchungen

Website: www.kws.org

Tel: (254-064) 20613

 

Quellenhinweis:
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