Aberdare Nationalpark in Kenia

Die meisten Menschen reisen nach Afrika um den natürlichen Ursprung kennen zu lernen. Auch wenn es den Anschein macht, als haben die afrikanischen Länder und insbesondere Kenia viel Natur zu bieten, kann man sich sicher sein, dass man auch für die wahren Schätze recht lange Suchen muss. Zu den Naturschönheiten Kenias gehört vor allem der Aberdare Nationalpark. Schon seit vielen Jahren handelt es sich hierbei um ein Gebiet, welches ein hohes Maß an Schutz genießt und das auch zu recht. Insgesamt erstreckt sich dieser Nationalpark über eine Fläche von weit mehr als 760 Quadratkilometer. Auf diesem Gebiet vereint er in sich zahlreiche Traditionen und eine Vielzahl von Naturschönheiten. Nicht zuletzt deswegen lohnt es sich, den Nationalpark in Kenia mit einem Führer zu entdecken.
Eingebettet in dem Hochland der Central Province hat sich der Aberdare Nationalpark bis heute seine zahlreichen Geheimnisse bewahren können und so wundert es auch nicht, dass diese bis heute gut behütet werden. Etwa 100 Kilometer von Nairobi entfernt, stellt der Aberdare Nationalpark einen der vielen Gegensätze dar und nicht zuletzt deswegen kann man sich sicher sein, dass man hier bis heute vor allem den Ursprüngen begegnet. Vor allem aber sind es die Landschaftszüge, die diesen Ort bei den Menschen so beliebt und letzten Elefanten - © Karl Scheliessnig  www.scheliessnig.atEndes auch bekannt machen. Immerhin sind die Strukturen des Parks weit mehr als abwechslungsreich und so kann man sich sicher sein, dass diese vor allem auch die einen oder anderen Überraschungen versprechen. Die einzelnen Landschaften sind vulkanischen Ursprungs und das kann man noch heute an dem Aussehen der einzelnen Punkte erkennen. Zu den bekanntesten Formen gehört vor allem die Bergkette, die sich von Süden nach Norden erstreckt. In gewisser Art und Weise teilt sie den Aberdare Nationalpark in zwei Teile, die jedoch in ihrem Erscheinungsbild recht gleich sind. Östlich von dieser befinden sich stark bewaldete Flächen. Diese Kombination von kargen Bergflächen bis hin zu den bewaldeten Flächen zeigen nicht mehr nur die Vielfältigkeit, sondern vor allem die Bandbreite des Aberdare Nationalparks. Zu den größten Erhebungen des Parks gehören sowohl Ol Donyo Lesatima als auch Kinangop. Weit über 3900 Meter ragen beiden Berge in die Höhe und so erkennt man diese schon einige Kilometer vor dem Park am afrikanischen Horizont. Die einzelnen Hügel werden sowohl durch Bäche als auch durch Seen gespalten und so vermitteln sie ein harmonisches und vor allem auch ausgewogenes Landschaftsbild auf allen Ebenen. Namensgeber für diesen Nationalpark war der Entdecker Lord Aberdare. Bis heute handelt es sich bei dem Aberdare Nationalpark in gewisser Art und Weise um eine Reminiszenze an dessen Leben und Schaffen. Lange Zeit fungierte der heute für den Tourismus genutzte Nationalpark als Unterschlupf für die Mau-Mau-Guerillabewegung und hat so vor allem auch einen hohen historischen Wert.

Kontakt und Öffnungszeiten des Aberdare Nationalparks

Die Öffnungszeiten des Nationalparks müssen erfragt werden und so sind gerade Touren nur nach Voranmeldung möglich.
Telefon: +254 20 237 9409

Internet: http://www.kws.org