Tag 1:

Abflug von Frankfurt. Den langen Flug nach Nairobi mit Zwischenstopp in Addis Abeba verbringe ich mit meinem Buch. Passend zur Einstimmung auf meine Reise habe ich mir „Jenseits von Afrika“ bei einer Freundin geborgt.

„Jenseits von Afrika“

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Tag 2:

In Nairobi angekommen wartet bereits der Reiseleiter auf uns um uns in Empfang zu nehmen. Von hier aus starten wir direkt in ein straffes Tagesprogramm. Also keine Zeit um Müde zu werden. Unser erstes Ziel ist der Karen Blixen Coffee Garden. Im Haus der dänischen Autorin Karen Blixen, werden wir zu Mittag essen und etwas über die Geschichte der berühmten Autorin erfahren.

Nach dem Mittagessen geht es direkt weiter zur Kazuri Bead Factory. Das Fair Trade Projekt kümmert sich um allein erziehende Mütter. Diese können dort unter fairen Bedingungen Keramik – Schmuck  herstellen. Man sieht jedem Stück an mit wie viel Liebe dort die Frauen arbeiten.

Mein persönliches Highlight des Tages ist allerdings der Besuch des Daphne Sheldrick Elephantenwaisenhauses. Seit meiner Kindheit üben diese warmherzigen Dickhäuter eine ganz besondere Faszination auf mich aus.

Ich taufe meinen kleinen soeben adoptierten Jungelefanten auf den Namen Benjamin. Da hab ich wohl doch in der Kindheit zu viel Benjamin Blümchen gehört.
Der kleine Elefant berührt mein Herz. Und wann hat man schon mal so eine Gelegenheit einem solchen Tier so nahe zu kommen.

Nachdem ich mich von Benjamin verabschiedet habe, geht es nun endlich in unsere Lodge. In der Osoita Lodge freue ich mich nur noch über eine Dusche und ein kleines Abendessen.  Gemütlich lasse ich den ersten Abend und die ersten Eindrücke des Tages auf meinem Balkon mit einem Gläschen Wein ausklingen.

Tag 3:

Am frühen Morgen geht es schon los. Durch eine malerische und abwechslungsreiche Landschaft machen wir uns auf den Weg zum Masai Mara Wildreservat. Vorbei an den typischen ostafrikanischen Siedlungen erreichen wir am Nachmittag das Wildreservat.

Nun geht es auf Pirschfahrt durch das Reservat. Einmal die Tiere die ich bisher nur aus dem Kölner Zoo kannte, live zu erleben ist schon ein tolles Gefühl. Aber auch respekteinflößend.

Am Abend erreichen wir die Mara Sopa Lodge. Vor dem Abendessen erkunde ich noch die Lodge. Besonders das tolle Ambiente der Bar hält mich gefangen. Ich beschließe nach dem Abendessen noch auf ein Glas Wein der Bar einen Besuch abzustatten.

Masai Mara River mit Touring-afrika.de-Reisebericht Kenia

„Picknick am Mara River“

Tag 4:

Heute lernen wir das Reservat noch besser kennen. Auf Pirschfahrt quer durch die Prärie lässt sich der stressige Alltag ganz schnell vergessen. Zum Mittag erreichen wir den Mara River und halten dort für ein kleines Picknick. Zeit um die Mitreisenden näher kennen zu lernen.
Das Glück ist auf unserer Seite. Wir haben die einmalige Gelegenheit, zu beobachten wie eine Gnu-Herde den Fluss überquert. Abendessen entspanne ich am Pool.

Tag 5:

Heute geht es weiter zum Lake Naivasha. Der Süsswassersee beherbergt ca 400 verschiedene exotische Vogelarten.  Für den Nachmittag ist eine Bootsfahrt über den See geplant.
Nachdem wir den Nachmittag gemütlich über den See schippernd verbracht haben, fahren wir weiter zu unserer neuen Unterkunft.

Das Abendessen bestehend aus einheimischer, kenianischer und mediterraner Küche, geniesse ich mit Blick auf die Live-Cooking-Küche. Der Kellner empfiehlt mir einen guten kenianischen Wein.

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Tag 6:

Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück geht es heute in Richtung  Kilimanjaro. Am späten Nachmittag erreichen wir den Amboseli Nationalpark.

Das Mittagessen nehmen wir in unserer Lodge ein. Zusammen mit ein paar Reisenden aus der Gruppe entscheide ich mich eines der Massai-Dörfer zu besuchen. Wir werden herzlich empfangen. Ich bekommen die Möglichkeit in das Leben eines  Massai Einblick zu gewinnen. Am Nachmittag geht es zurück in die Lodge.

„ Amboseli Nationalpark“

Tag 7:

Heute sind wir den gesamten Tag auf Pirschfahrt im Amboseli Nationalpark.
Mir gelingt es vor dem Hintergrund des Kilimanjaros eine Herde Zebras bildlich festzuhalten.
Auf dem Observation Hill, einer Aussichsplattform im Park, nehmen wir unsere Lunchpakete unter der namibischen Sonne ein. Wir genießen den Ausblick.
Während der Rückfahrt zur Lodge gelingt es mir noch einen Schnappschuss eines m badenden Nilpferds zu ergattern. Ich freue mich jetzt schon auf die Bilder.
Am Abend genieße ich die gute Küche der Lodge und beobachte wie die Sonne am Namibischen Horizont untergeht.

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Tag 8:

Nach dem Frühstück geht es nun weiter zum Voyager Ziwani Camp. Das in einem privaten Reservat gelegene Camp wirkt auf mich wie eine Fatamorgana. Die designten Zelte die für heute unsere Übernachtungsgelegenheit sein werden, inmitten der Natur Kenias, nahe gelegen am Sante River lassen ein Märchen aus Tausend und eine Nacht wahr werden.
Da ich an der heutigen Nachtpirschfahrt teil nehmen werde, beschliesse ich die geplante Wanderung ausfallen zu lassen und mich im Camp näher umzusehen.

Am Abend ist es dann endlich so weit- es geht auf Nachtpirschfahrt. Ich fühle mich in einmal mehr in meine Kindheit zurück versetzt. Die Nachtwanderungen im Ferienlager waren immer das Highlight meiner Ferien.
Ganz gespannt beobachten wir die nächtlichen Aktivitäten der einheimischen Wildtiere. Lauschen den manchmal etwas befremdlichen Geräuschen die die Schatten der Tiere hinterlassen. Ganz berauscht von den so besonderen Eindrücken kehren wir nach ein paar Stunden ins Camp zurück.
Ich freue mich jetzt nur noch auf mein Bett.

Tag 9:

Leider war die Nacht sehr kurz- dennoch habe ich gut geschlafen. Heute geht es schön früh weiter in den Tsavo Ost Nationalpark. Gegen Mittag erreichen wir die Ashnil Aruba Lodge. Dort werden wir herzlich empfangen und auch bereits zum Mittagssnack empfangen.
Die Mittagspause nutze ich um ein kurzes Nickerchen zu halten. Neue Kräfte sammeln, denn eine weitere Pirschfahrt steht heute auf dem Plan.

Ich bin ganz fasziniert von denen hier für die Gegend bekannten roten Elefanten. Die Dickhäuter nutzen die hier überall vertretene Rote Erde um sich vor der Sonne und den bissigen Insekten zu schützen.

Am Nachmittag besuchen wir eine Auswilderungsstation für Elefanten. Hier haben wir die Gelegenheit  den Tieren näher zu kommen. Zusammen mit den Tierpflegern, die uns wissenwertes über diese faszinierende Tierart erklären, dürfen wir die Elefanten füttern. Ganz schön furchteinflößend.

Erst in der Dämmerung kehren wir in unsere Lodge zurück.

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„Das Meer ruft“

Tag 10:

Nach einer morgendlichen Pirschfahrt durch den Nationalpark machen wir uns auf den Weg Richtung Mombasa und in unser dortiges Strandhotel der Severin Sea Lodge. Ich höre das Meer schon förmlich rufen.
Die Lodge ist eine wahrliche Oase der Ruhe. Hier lässt es sich aushalten. Der weitläufige Palmengarten lädt zum Verweilen ein.

Tag 11-15:

Ich geniesse ein paar herrliche Stunden am Bamburi Beach. Und lausche dem Tosen des Indischen Ozeans. Für den Nachmittag gönne ich mir eine Wellness-Behandlung im Spa-Bereich. Die letzten Urlaubstage stehen ganz im Zeichen der Erholung.

Neben der Entspannung kommt auch das Sightseeing nicht zu kurz. Wir fahren ins nahegelegene Mombasa und erkunden die Stadt. Oberhalb des Hafens gelegen, besteigen wir die Festung Fort Jesus. Das National Denkmal ist einen Besuch wert.

Auch die Ton-und Lichtshows in der Stadt sind ein einmaliges Erlebnis. Ich lasse mich von dem Flair der Stadt mitreißen.

Am letzten Tag vor der Abreise geht es zum Schnorcheln in das Mombasa Meeresreservat. Ich erlebe eine wundervolle Unterwasserwelt. Seltene Korallen und tropische Meerestiere begleiten meinen Weg durch den in Indischen Ozeans.
Ein unvergessliches Erlebnis.

Kenia Safari mit Badeurlaub-touring-afrika.deFort Jesus-Reisebericht Kenia

Den Abend lasse ich ganz entspannt mit den Beinen im Pool baumelnd ausklingen.
Ein wundervoller Urlaub geht nun zu Ende. Ich hoffe ich komme bald wieder. Überrascht stelle ich fest dass die Kombination aus Safari und Badeurlaub mir mehr als gut gefällt. Ich plane im Gedanken schon meinen nächsten Urlaub. Kenia hat mich in seinen Bann gezogen. Und es gibt noch so viele spannende und faszinierende Ecken zu erkunden.

Tag 16:

In der Nacht geht es von Mombasa aus zurück nach Frankfurt.