Reiseinformationen Kamerun-Sicherheitstipps

Sicherheit in Kamerun

In Kamerun können sich Touristen zwar prinzipiell frei bewegen, aber im ganzen Land gibt es Kontrollen. Deswegen sollten Pässe und Reisedokumente stets vorgezeigt werden können. Darüber hinaus werden häufig auch Bestechungsgelder verlangt. Kamerun ist eines der korruptesten Länder der Welt und wer als Tourist nicht mitspielt, kann sehr schnell Probleme bekommen. Es hilft auch nichts, nach gesetzlichen Grundlagen für eine Forderung zu fragen. Die Willkür der Ordnungshüter sollte akzeptiert und für die eigenen Zwecke genutzt werden.
An der Küste kommt es in den letzten Jahren vermehrt zu Piratenangriffen. Nicht nur Schiffe und werden angegriffen, auch Küstenorte geraten immer wieder Visier der Piraten. Ganz gemieden werden sollte die Halbinsel Bakassi, denn dort ist die Sicherheitslage äußerst problematisch. In diesem Gebiet gibt es einen militärischen Sonderstatus, der die Armee mit besonderen Befugnissen ausstattet. Für einen touristischen Aufenthalt ist dieser Teil des Landes zu gefährlich.
Kleinkriminalität ist gerade in den Touristengebieten weit verbreitet. Um Begehrlichkeiten zu vermeiden, sollten Wertgegenstände nicht offen gezeigt werden. Schmuck sollte im Hotelsafe deponiert werden. Allerdings ist eine gewisse Menge von Bargeld von Vorteil, denn bei einem Überfall können damit die Diebe zufriedengestellt werden. Keinesfalls sollte man Widerstand leisten, denn damit wird nur Gewalt provoziert.
In der Dunkelheit sollte man sich nur noch in Gruppen bewegen und möglichst nur auf beleuchteten Hauptstraßen. Auch Taxifahrten sind nur tagsüber zu empfehlenswert, denn nachts kommt es häufig zu Überfällen. Aber auch tagsüber sind Autofahrten, sei es mit dem Taxi oder einem Mietwagen, relativ gefährlich. Die Straßen außerhalb der Städte sind z.T. in sehr schlechtem Zustand und zudem sind viele Fahrer extrem risikofreudig. Gerade die Fahrer der Sammeltaxen sind berüchtigt für ihren wilden Fahrstil, so dass man diese Gefährte möglichst komplett meiden sollte. Bei Fahrten mit einem Mietwagen sollte man möglichst defensiv fahren und stets den Sicherheitsgurt anlegen.
Besonders in den nördlichen Regionen droht Gefahr durch Wegelagerei. Nächtliche Fahrten sollten deswegen nach Möglichkeit ganz unterbleiben. Die größte Sicherheit bieten die Hauptstraßen, denn dort kontrollieren Militär und Polizei den Verkehr.

Als generelle Vorsichtsmaßnahme ist eine Registrierung bei der Deutschen Botschaft zu empfehlen. Dort wird eine Krisenvorsorgeliste gepflegt, in der z.B. die Reisedauer vermerkt wird.

Hinweis: Dies sind lediglich Hinweise und Ratschläge und es besteht keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

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