Eine Versorgung mit Internetzugang ist selbst in Deutschland nicht überall gesichert. Wesentlich weniger gut sieht es in vielen Teilen Afrikas aus. Dabei können zumindest die meisten Metropolen des Schwarzen Kontinents auf große Fortschritte verweisen. Gleichzeitig bleibt die Situation in mittleren und kleineren Städten oft problematisch. Ganz zu schweigen von jener auf dem Land – und Afrika besteht nun mal angesichts seiner schieren Größe zu weiten Teilen aus “Land”.

Da will nun ein britischer Kommunikationsanbieter Abhilfe schaffen. Und an vielen Plätzen Südafrikas kostenloses (!) WLAN, sprich Internetzugang ermöglichen.

Weiterer Service für alle auf Südafrika-Reise

Finanziert werden soll das Ganze allerdings von einem Unternehmen, das selbst direkt davon profitieren möchte. Ein Soft-Drink-Hersteller aus den USA wird diese Aktion sponsorn und damit nicht gänzlich uneigennützig vorgehen.

Installiert werden sollen die kostenlosen Zugänge zum Internet in Südafrika nämlich in Getränke-Automaten. Die Motivation dahinter ist natürlich offensichtlich.

All jene Interessierten, die sich in den Städten und Dörfern Südafrikas ins Internet einloggen möchten, werden sich längere Zeiten um die Getränke-Automaten herum aufhalten (müssen) und dann sicher immer mal wieder nicht der Versuchung wiederstehen können, dort auch das eine oder andere Produkt zu erwerben.

Bezahlt wird mit Aufmerksamkeit bzw. Anwesenheit – aber mehr nicht

Nichts gibt es also umsonst oder geschenkt – hier ist es die räumliche Nähe zur Versuchung, mit der die Menschen in Südafrika ihr kostenloses Internet werden bezahlen müssen.

Natürlich kann aber auch jeder, der einen eisernen Willen hat und eben nicht in diese Versuchung gerät, das kostenlose Wi-Fi, wie es auf englisch heißt, nutzen.

Ähnliches geschieht ja heutzutage schon häufig an Orten, an denen man etwas zu essen konsumieren kann: Restaurant- und Sandwich- oder Kaffee-Ketten bieten genau dies an, nicht nur in Afrika, sondern überall in der Welt.

Noch bessere Versorgung unterwegs auf Südafrika-Reise

Wer wäre nicht schon mal auf Reisen froh gewesen, dass er genau wüsste, welche dieser Ketten kostenloses Internet anbieten. Und das gilt dann in Kürze, nach Umsetzung des Projekts des Brauseherstellers auch für viele Orte auf Südafrika-Gruppenreise.

Eine angenehme Erleichterung, denn bislang ist nichts davon bekannt, dass man, anders als in den Restaurantketten, auch tatsächlich etwas wird kaufen müssen, um das Internet nutzen zu können.

So wird der Reisekomfort durch Südafrika auch in entlegeneren Gebieten weiter angehoben. Eine gute Nachricht für alle, die auf Selbstfahrerreise in Südafrika unterwegs sind und keine klassischen Hotels in ihrer Reiseroute am Kap mit einplanen.