Demokratische Republik Kongo Reiseinformationen

Beste Reiseziele in der Demokratischen Republik Kongo

Neben der Hauptstadt Kinshasa sind zur Zeit aufgrund der politischen Situation im Land nicht allzu viele Reiseziele empfehlenswert. Kinshasa ist vergleichsweise sicher, was man nicht von allen Regionen im Land behaupten kann. Insbesondere im Osten kommt es immer wieder zu bewaffneten Zusammenstößen, denen man weiträumig aus dem Wege gehen sollte. Wird sich die Lage einmal verbessert haben, ist das große Gebiet des Regenwaldes für jeden Besucher aus Europa immer einen Besuch wert: durch turmhohe Baumwipfel oder vorbei an unbekannten Tierarten den Kongo zu erleben, ist etwas, was den Menschen hoffentlich nicht mehr lange auf sicherem Wege vorenthalten wird.

Verkehr in der Demokratischen Republik Kongo

Die gesamte Infrastruktur in der Demokratischen Republik Kongo ist äußerst unterentwickelt. Dies liegt vor allem an den ständigen Bürgerkriegsunruhen, aber auch an einem grundsätzlich schlechten Ausgangsniveau, von dem aus die Infrastruktur des Landes weiterentwickelt wird. Mit über 150.000 Kilometern ist das Straßennetz für ein Land von den Ausmaßen der Demokratischen Republik Kongo immer noch viel zu klein, zumal die allerwenigsten Streckenteile befestigt sind. Allerdings reichte das einst aus, um die Demokratische Republik Kongo gut mit dem PKW befahrbar zu machen. Da die zur Instandhaltung vorgesehen Gelder versickerten, hat der Zustand der Straßen immer mehr nachgelassen. Mittlerweile gelten nur noch etwa 3.000 Kilometer dieses Streckennetzes als dauerhaft befahrbar.

Während der Regenzeit ist Allradantrieb obligatorisch, allerdings auch zu anderen Zeiten und besonders beim Verlassen der Hauptrouten angezeigt. Beachten Sie hierzu unsere Informationen über das Klima in der Demokratischen Republik Kongo.

Besser ist es um das Eisenbahnnetz des Landes bestellt, welches teilweise sogar Wagen 1. Klasse kennt, die europäischen Standards entsprechen. Selbstredend ist das Netz bei Weitem nicht so groß wie das Straßennetz, aber es ist in Betrieb und ausreichend zuverlässig, um damit reisen zu können (von Bürgerkriegs-Eventualitäten abgesehen, die aber nicht originär mit dem Zustand der Eisenbahn verknüpft sind).

Häufig verfügen die Haltestellen oder Endhaltestellen der langen Bahnlinien durchs Land auch direkten Anschluss an Binnenschiffahrtswege. Dies ist auch nötig, da die Straßen so schlecht sind. Die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo haben da adäquat umgesattelt, um ein grundlegendes Transportsystem am Leben zu erhalten.

Ähnlich wichtig ist der Flugverkehr, nicht nur für die Einreise aus dem Ausland in die Demokratische Republik Kongo , sondern auch für den inländischen Transport von Gütern und Personen. Der wichtigste Flughafen ist jener von Kinshasa, namens Nidjilli. Es gibt aber noch weitere internationale Flughäfen, und zwar in den Städten Lubumbashi, Bukavu, Kisangani und Goma. Angefügt werden muss aber unbedingt, dass im gesamten Land keine Luftaufsicht existiert. Dies führt dazu, dass die kongolesischen Fluggesellschaften auf der schwarzen Liste der EU stehen. Ihnen ist somit die Einreise bzw. der Überflug von Regionen der EU verboten.

Safari in der Demokratischen Republik Kongo

Zur Zeit sind Safaris in der Demokratischen Republik Kongo nicht empfehlenswert, da eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt aufgrund der Sicherheitslage in der DR Kongo besteht. Sollten sich diese Zustände demnächst ändern, werden wir in unserem Blog berichten und hier weitere Tipps für Safaris in der Demokratischen Republik Kongo beifügen, denn das ist auch bei der aktuellen Lage unbestritten: das ehemalige Zaire hat enorm viel zu bieten, und eine Safari durch den Regenwald oder andere Teile des Landes sollte man nicht verpassen, wenn es wieder gefahrlos möglich sein wird.

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