Die Berggorillas in Uganda überstrahlen alles Andere an Aufmerksamkeit bei einer Reise nach Uganda. Doch wo Gorallis “Berggorillas” heißen, da muss es natürlich auch Berge geben. Und davon existieren außerordentlich sehenswerte in Uganda, welche auch das Bergsteigen in Uganda zu einer lohnenswerten Alternative zum Besuch der Berggorillas werden lassen.

Eine Möglichkeit dazu bietet der Rwenzori Mountain, der sich im gleichnamigen Rwenzori Mountain Nationalpark befindet und der Teil des Weltkulturerbes ist. Mit 5.119 Metern ist er einer der höchsten Berge in ganz Afrika und somit eine echte Herausforderung, gleichwohl ihn zu bezwingen auch bleibende Erinnerungen und schon auch ein wenig Stolz schafft.

Bergwandern als Alternative zu den Berggorillas in Uganda

Der stets nebelumwobene Gipfel von Rwenzori lockt schon von Weitem dazu, dieses Abenteuer zu meistern. Schnee liegt oben auf seiner Spitze und den wenigsten ist wohl bekannt, dass es in Uganda Plätze gibt, an denen dauerhaft Schnee liegt.

Die Pfade den Berg hinauf sind teilweise schon sehr alt, aber eben auch sehr sicher. Eine gewisse Fitness muss man schon mitbringen, allerdings muss man kein Experte sein, um am Bergwandern in Uganda Spaß zu empfinden.

Außerdem ist der Rwenzori Mountain nicht die einzige Gelegenheit dazu in Uganda. Auch im Elgon Nationalpark existieren viele Möglichkeiten, auf den eigenen Füßen in die Höhe zu steigen. Der Elgon Nationalpark liegt an der Grenze zwischen Uganda und Kenia im Osten von Uganda. Das meiste Gebiet des Elgon Nationalparks besteht aus unterschiedlich hohen Bergen, so dass hier viele Möglichkeiten zum Bergwandern gegeben sind.

Am Rwenzori Moutain oder an anderen Bergen Bergwandern in Uganda

Der Mount Elgon ist übrigens der achthöchste Berg der Welt, auch wenn er im hiesigen Kulturkreis kaum Bekanntheit erlangt hat. Auch hier sind vielfältige Formen des Trekkings möglich, auch hier sind die Wege entlang und hinauf eine lockende Versuchung, denn auch hier bewegt man sich auf den eigenen Füßen auf einen Berg, der touristisch noch kaum erschlossen ist. Hier stößt man auf keine Menschenmassen, hier wandert man mit seinen Begleitungen teilweise stundenlang — ohne auf andere Menschen zu treffen — individuell durch Uganda. Erstaunlich eigentlich, denn das Gebiet im Elgon Nationalpark ist tatsächlich sehr reizvoll.

Der wichtigste Trail am Mount Elgon ist der Sasa Trail, in dessen Verlauf sich drei Camps befinden. Doch es gibt noch weiter Trails: Zum Beispiel den Piswa Trail oder den Sipi Trail. In jedem Fall findet man etwas Angemessenes für die eigene Schwierigkeitsstufe. Allerdings sollte man sich beim Bergwandern in Uganda darauf einstellen, dass die Versorgungssituation in und an den Bergen schlecht ist. Nicht nur im besten Falle ist man also selbst so gut ausgerüstet, dass man vor Ort keinerlei weitere Versorgung benötigt.

Neben Erkundungen bieten sich in Uganda auch sportliche Aktivitäten wie Wandern an

Neben dem eigentlichen Vergnügen des Bergwanderns und den doch deutlich anders gestalteten Bergen als in den Alpen kommt die schöne Natur hinzu. Exotische Pflanzen säumen die Wege, und natürlich ist die Tierwelt ebenfalls dementsprechend ander als gewohnt: Auch und besonders im Kleinen gilt dies.

Viele Gründe also, seine Zeit während einer Uganda-Reise mit anderen Dingen zu verbringen als mit den so typischen Berggorillas. Wobei es ja ohnehin nicht heißen muss: entweder oder. Vielmehr wertet die Möglichkeit zum Bergwandern das Niveau von Uganda als Reiseziel noch weiter auf.