Die Maker Faire Africa ist eine Mischung aus einer Ausstellung und einem Treffpunkt für alle Menschen, die sich für die typischen Afri-Gadget genannten Entwicklungen interessieren oder diese produzieren. Hier im Blog hatten wir schon eine ganze Reihe dieser Afri-Gadgets vorgestellt, vom Ladegerät über eine Fußballtribüne inklusive Kabine bis zum Anti-Löwen-Zaun aus Taschenlampen. Doch es müssen nicht zwangsläufig stets derart ausgefallene Ideen sein, um an der Maker Faire Africa teilzunehmen. Sie wird jährlich abgehalten und in diesem Jahr gibt es, wie immer, wieder einen neuen Standort für ihre Durchführung.

Im Jahr 2014 wird sie erstmals im Süden Afrikas gehalten werden, genauer in Johannesburg, Südafrika. Der Termin steht natürlich schon lange fest, die Maker Faire Africa dauert in Südafrika vom 3. bis zum 6. September.

Die kreativsten Köpfe Afrikas treffen sich im September in Johannesburg

Ziel der Veranstaltung ist es, einen Raum zu schaffen, in dem derartige Innovationen bekannt gemacht werden, unterstützt werden können und somit zur Produktreife gelangen können. Außerdem wird der Austausch zwischen Institutionen, die diese Dinge fördern könnten, und den Innovatoren gefördert. Wichtig ist den Betreibern aber auch, dass diese Messe auf afrikanischem Boden stattfindet und nicht etwa nach Europa oder in die USA abwandert bzw. abwandern muss.

Ihre erste Ausgabe erlebte die Maker Faire Africa im Jahr 2009 in Ghana, 2010 war sie in Kenia zu Gast, 2011 ging es nach Ägypten, 2012 war sie in Nigeria und 2014 wird also Südafrika das Gastgeberland für diese interessante Messe sein.

Auch auf diese Weise wird Afrika selbst unterstützt und die bisherigen Ausgaben lassen darauf hoffen, dass auch die Ausgabe in Johannesburg ein echter Erfolg wird.

Abstecher nach Johannesburg im Rahmen einer Südafrika-Reise

Wer für diesen Zeitraum ohnehin eine Südafrika-Reise plant, der sollte sich überlegen, einen Abstecher zur Maker Faire Africa in Johannesburg einzuplanen. Hier erlebt man den totalen Kontrast zu Wildnis, Exotik und den sonstigen Klischees von Afrika.

Auf der Maker Faire Africa präsentiert sich ein innovatives, kreatives und modernes Afrika. Welches zudem an seinem eigenen Selbstwertgefühl arbeitet, indem diese Veranstaltungen in Afrika selbst stattfinden.

Und da Johannesburg über zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten verfügt, lohnt sich der Trip nach Johannesburg im September auch dann, wenn man kein ausgemachter Freund des ungewöhnlichen “problem solving” ist. Wobei diese oft schrägen Arten der Herangehensweise an ein Problem absolut faszinierend sind.

Johannesburgs weitere Sehenswürdigkeiten lohnen eine Reise

Weitere Sehenswürdigkeiten in Johannesburg umfassen zum Beispiel die Gold Reef City, das Apartheid Museum, das MuseuMAfricA, die vermeintliche Wiege der Menschheit und den Constitution Hill. Zudem ist die vor Ort “Joburg” genannte Stadt natürlich auch ansonsten interessant für Touristen, mit knappe einer Millionen Einwohner herrscht hier natürlich in Johannesburg ein reges kulturelles Leben und es ist eine der pulsierendsten Städte des südlichen Afrika.

Für all diese attraktiven und informativen Plätze werden die Teilnehmer der Maker Faire Africa aber wohl keine Augen haben. Sie konzentrieren sich auf die Präsentation ihrer wahnwitzigen und zuallermeist funktionierenden Ideen. So lautet auch das Motto der 5. Ausgabe in Johannesburg: “Maker Faire Africa – the great maker meet-up“. Diskussion und Austausch, auf der jährlichen Innovations-Messe. Diesmal in Johannesburg.