Der “sechste Kontinent”, wie Madagaskar auch genannt wird, hat Vieles zu bieten, viel mehr als “nur” seine einzigartigen Lemuren oder den Regenwald, der hier noch in weiten Teilen intakt ist. Strandurlaub, wird so mancher als nächstes tippen, natürlich, auch Strandurlaub ist auf Madagaskar hervorragend möglich. Doch nicht jede oder jeder möchte während seines Urlaubs auf der faulen Haut liegen, stattdessen viel lieber das Land erkunden und selbst aktiv sein.

Beides zusammen kann man bestens bei einer Madagaskar-Reise verknüpfen, wenn man sich aufmacht zum River Rafting in Madagaskar. Eine Gelegenheit dazu bietet der weitgehend unbekannte Mangoky River. Er verläuft über knapp 600 Kilometer über die Insel, bis er im Westen des Landes in den Kanal von Mosambik mündet. Auf dieser Strecke hält er allerlei für seine Besucher in Form von Wildwasserfahrern bereit.

Wildwasserfahren heißt auch auf Madagaskar meistens River Rafting

Der Mangoky River entspringt in den zentralen Bergen von Madagaskar, in der Nähe der Stadt Fianarantsoa. Am Ende seines Verlaufs verwandelt er sich in ein größeres Delta, das dann aber nicht mehr Teil der Strecke des River Raftings ist.

Er eignet sich besonders gut als touristisches River Rafting, weil er auch für Einsteiger gut geeignet ist. Nur an einer Stelle seiner 600 Kilometer herrscht echtes Wildwasser vor. Anders als der Ausdruck “Rafting” vielleicht vermuten lässt, fährt man die meiste Strecke über sehr gemächlich dahinströmendes Wasser des Mangoky River.

Mit vielen Gelegenheiten Tier und Natur an den Ufern und Böschungen zu beobachten, gleichzeitig unter afrikanischer Sonne dennoch ein bisschen selbst aktiv zu werden. Wer eine längere Fahrt bucht, ist gleich mehrere Tage auf dem Mangoky River unterwegs und tauch – zum Glück nur metaphorisch gesprochen – in die Welt Madagaskars ein. Wobei gegen ein Tauchbad nach absolvierter Tagesetappe an sicheren Bereichen des Mangoky Rivers auch nichts einzuwenden ist.

Für Einsteiger geeignet: River Rafting auf dem Mangoky River

Wer möchte, wird auch in der Kunst des Raftings unterrichtet, grundlegende Einweisungen gehören natürlich ohnehin zum Programm solcher Rafting-Touren in Madagaskar.

Übrigens bieten sich auch noch viele weitere Flüsse in Madagaskar fürs Rafting an, der Mangoky ist allerding jener, auf welchem Einsteiger klassischerweise beginnen, wenn sie auf Reisen auf dem “sechsten Kontinent” sind.

Das lohnt sich auch von der Qualität der Eindrücke auf dieser Reise. Der Mangoky River ist bekannt für seine vielfältige Abwechslung im Verlauf einer mehrtägigen Rafting-Tour auf ihm. Das wissen auch die einheimischen Anbieter der Rafting-Touren zu nutzen – und ihre Publikumszahlen wachsen beständig.

Immer mit einem lokalen Anbieter auf Rafting-Tour in Madagaskar

Ohne Anleitung sollte man sich ohnehin keinesfalls ans Rafting in Madagaskar machen: Im Prinzip jeder Fluss in Madagaskar wird auch von Krokodilen bewohnt. Die Guides wissen damit umzugehen, man selbst könnte da in Schwierigkeiten geraten.

Wie man auch bei der Planung und Gestaltung der Übernachtungen in jedem Falle besser auf das Know-How der lokalen Mitarbeiter vertraut. Auf dass die Madagaskar-Reise samt Rafting sicher über die Bühne geht und mit keinen unliebsamen Überraschungen aufwartet. Kurzum: dass auch dieser Teil einer Madagaskar-Reise perfekt abläuft.