Nein, eine echte Elefanten-Safari ist es nicht, die man bei einem Besuch dieses Waisenhauses für Elefanten in Ostafrika erlebt. David Sheldrick’s Wildlife Trust Elephant Orphange lautet der offizielle Name dieses Waisenhause. Doch in kleinem Rahmen ist es durchaus möglich, in ganz engen Kontakt mit den Tieren zu gelangen. Hier handelt es sich meist aber um Jungtiere und diese wären ohnehin nicht dafür geeignet, Erwachsene in sinnvoller Manier durch die Gegend zu tragen.

Die Bespaßung von Touristen im Zuge einer Kenia-Reise ist ohnehin als Motivation für die Betreiber eher weiter unten gesiedelt. Natürlich ist das eine gute Methode, Einnahmen für den Betrieb der Station zu entwickeln. Gleichwohl ist das Hauptziel das eines jeden Waisenhauses, ob nun für Menschenkindern oder wie in diesem Fall Elefanten-Sprößlinge, deren Eltern gestorben oder verschwunden sind.

Seltenheit sogar in Afrika: ein Waisenhaus für Dickhäuter

Oft sind Wilderer der Anlass für das traurige Schicksal einiger Elefanten-Jungtiere, welche dann ohne Eltern zurecht kommen müssen. Wobei hier, wie so häufig, ohnehin die Weibchen die wichtigste Rolle spielen, denn bei den meisten Elefantenarten leben nur die Weibchen und die Jungtiere zusammen in einer Herde, während die Männchen alleine durch die Wildnis Afrikas streifen. Ihre ganz eigene Afrika-Safari zurücklegen, sozusagen.

Wenn die Jungtiere durch welche glücklichen Zufälle auch immer aufgegriffen werden können, geht es ihnen im Elephant Orphanage von Lang’ata, einem Vorort von Kenias Hauptstadt Nairobi allerdings mit Ausnahme dieses Schicksals perfekt. Sie werden gefüttert, andere, erwachsene Elefanten sind ebenfalls zugegen und der Spaß und das Spiel darf natürlich ebenso nicht zu kurz kommen.

Weitere Attraktion einer Kenia-Reise

Gerade dazu bietet das Waisenhaus eine Vielzahl an Möglichkeiten. Und hier kommt auch das Elefantenwaisenhaus von Nairobi als sinnvolles Reiseziel für Ostafrika-Reisende ins Spiel. Es ist erwünscht und wird gefördert, dass hier Besucher – insbesondere die ebenfalls jungen menschlichen Besucher – dazu beitragen, dass das Waisenhaus weiter überleben kann. Gäste haben die Möglichkeit, einen der vielen vor Ort lebenden Elefanten zu adoptieren.

Und wer würde eines dieser besonders süßen und sehenswerte Exemplare mit ihren langen Ohren und den typischen übergroßen Augen nicht gerne helfen, ihr Leben im Sand Kenias weiterleben zu können? Natürlich lernt man während seines Aufenthalts auch viel über die Entwicklung der Elefantenjungen und dass sie trotz ihrer großen Intelligenz eben wie ein Mensch sehr Vieles erst erlernen müssen. Darin liegt auch der Grund, weshalb die Jungtiere in der freien Wildnis keine Überlebenschance hätten – sie wüssten nicht mal richtig, zu fressen.

Tipp: Bei dieser Kenia Gruppenreise besichtigen Sie ein Elefantenwaisenhaus.

Als Adoptiveltern den Elefanten beim Überleben helfen

Bei der Fütterung der Jungtiere ist man dann als Gast im Elefantenwaisenhaus ebenso anwesend wie in anderen Szenen, wenn die kleinen neuen Erdenbürger spielen dürfen oder mit den Besuchern interagiereen. Eine tolle Sache, vor allem, aber nicht nur, wenn man als Familie nach Kenia reist.

Zu finden ist das Elephant Orphanage wie erwähnt im Vorort Lang’ata von Nairobi, und wie es heute so üblich ist, ist der Trust mit Infos über seine Elefanten auch in den Social Media vertreten, ebenso sind teils herzzerreißende Videos von den Jungtieren bei youtube zu finden. Ein solches Beispiel ist das folgende Exemplar: