Eine Afrika-Reise ohne eine Safari mitgemacht zu haben ist einfach nicht vollständig. Das finden weltweit immer mehr Menschen. Denn die Zahl der Afrika-Reisenden, die auch an einer Safari teilnehmen, steigt beständig. Dabei stammen die Zuwachszahlen bei den Safari-Urlauben nicht allein aus den westlichen Industrienationen, sondern auch aus jenen Schwellenländern, in denen die Wirtschaftskraft in den letzten Jahren rasant gestiegen ist.

Der Faszination einer Afrika-Safari können sich also insbesondere auch jene Menschen nicht entziehen, für die ein solcher Trip bis vor Kurzem noch eher ein Traum gewesen war. Verständlich, dass sie sich diesen Traum von einer Safari durch Kenia, Safari in Tansania, Botswana, Namibia, Simbabwe oder Südafrika dann immer häufiger erfüllen, sobald sie dazu in der Lage sind.

Afrika-Safari nicht mehr nur für westliche Menschen erschwinglich

Allerdings besteht auch in Bezug auf die Industrienationen ein Zuwachs von nicht unbeträchtlichem Ausmaß, was das Interesse an einer Afrika-Safari angeht. Früher wäre man dabei auf seiner Gruppenreise nur auf Reisende aus Nordamerika, Australien, Japan und Europa gestoßen, mit vielleicht der die Regel bestätigenden exotischen Ausnahme.

Heute ist es gut möglich, dass sich die Reisegruppe vor Ort bei einer solche Safari durch Afrikas Wildnis aus Menschen aus Indien, China und Russland zusammensetzt. Auch Brasilien ist trotz der aktuellen Wirren und Proteste rund um die WM 2014 ein deutlich wirtschaftsstärkeres Land als noch vor 15 Jahren. Das wirkt sich ganz konkret in Afrika aus. Die Zahlen der Besucher aus diesen und anderen Schwellenländern wächst ständig und zwar enorm.

Mehr Besucher aus den Schwellenländern an einer Afrika-Safari interessiert

Weiterhin bleiben bei der Zahl der Besucher zwar die europäischen Nationen führend. An erster Stelle der Herkunftsländer der Besucher ganz Afrikas liegt immer noch Frankreich, nicht zuletzt aufgrund seiner ausgeprägten Kolonialgeschichte und der Vielzahl von Franzosen mit afrikanischen Wurzeln, die ihre Heimat oder ihre Verwandten besuchen. Aus dem selben Grund liegt Großbritannien auf Platz zwei der Liste der Herkunftsländer der Afrika-Reisenden. Großbritannien war die zweite europäische Großmacht auf dem Kontinent zur Zeit des Kolonialismus.

Doch viele andere Länder holen auf. Und während die Besucher aus Frankreich meist nach Nordafrika oder Westafrika reisen, wählen die neuartigen Besucher oft Ostafrika, vor allem Safaris in Kenia, und das südliche Afrika als ihr Reiseziel. Eben, um eine solche Safari erleben zu können. Das dient dem wirtschaftlichen Aufschwung Afrikas ebenso wie der Sicherheit der Tiere in den Nationalparks und nicht zuletzt der dort vorhandenen Arbeitsplätze.

Die neuen Freunde der begeisternden und beeindruckenden Afrika-Safari sind somit äußerst willkommen auf dem Schwarzen Kontinent.

Kenia-Safari oder Namibia-Safari als Ereignis für Menschen aus aller Herren Länder

Die Veränderung des Charakters einer Safari trägt dabei sicherlich dazu bei, dass sie auch für Familien immer attraktiver geworden ist. Von der Jagd weg hin zu einer Unternehmung mit starkem Erlebnischarakter: das lockt auch jene, welche sich von Jagden eher abgeschreckt fühlen.

Und so freut man sich in Namibia, in Botswana, in Kenia, in Tansania oder bei den Machern von Safaris in Südafrika über mehr Gäste aus jenen Ländern, deren Bewohner zuvor selten in Afrika gesichtet wurden. Auch sie werden am Ende einer solchen Afrika-Safari heimkehren und unvergessliche Eindrücke mitgenommen haben. Welche wiederum, wenn sie weitergetragen werden, das Bild von Afrika in der ganzen Welt verändern werden.

Das “globale Dorf” zeigt sich mittlerweile also auch bei der Struktur der Teilnehmer einer Safari mitten in Afrika.

photo credit: Laika ac