Denkmal zu Ehren des Gründers von Limbe

Denkmal zu Ehren des Gründers von Limbe

Obwohl insbesondere im innerafrikanischen Vergleich besonders stabil zu nennen, hat sich Kamerun noch nicht so als das Reiseland herauskristalliert, welche Tansania und Kenia seit geraumer Zeit für Europäer darstellen.

Einer der erlebenswertesten Plätze in Kamerun abseits des ganz großen Touristenstroms ist der Ort Limbe. 1858 zwar noch von einem englischen Missionar gegründet, doch dann rasch auch von deutschen Kaufleuten als Knotenpunkt für weiteren Handel ins zentrale Afrika genutzt.

Die Landungsbrücken in den angrenzenden See wurden noch von Deutschen gebaut. Heute werden sie von Bewohnern vor Ort benutzt, um dem Fischfang nachgehen zu können.

Neben der Landschaft und der Atmosphäre in Limbe existiert hier auch ein Wildlife-Center, in dem Waisen großgezogen werden. Wie man sich angesichts des Namens denken kann, sind es keine Menschen, sondern die Waisen sind Affen. Ein Umstand, der einen Besuch in Limbe und Umgebung noch weiter aufwertet. Die Strände hier am Gewässer sind ebenfalls spannend: Sie bestehen aus schwarzem Sand.

Ebenfalls erwähnenswert sind die Ortschaften in der Nähe, doch diese werden wir in einem eigenen Beitrag vorstellen: die Deutschen haben hier Einiges an Gebäuden hinterlassen, was auch in Kürze von Limbe aus zu erreichen ist.

Im Bild oben befindet sich übrigens das Denkmal für Alfred Saker, jenen Missionar aus Großbritannien, der die Siedlung gründete. Damals allerdings noch unter dem Namen “Victoria”. Erst 1982 wurde der Name den lokalen Sprachbegebenheiten angepasst. Seitdem heißt der Ort Limbe. Und stellt ein interessantes Reiseziel für Ihre Kamerun Reise dar.

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