Karminrote Bienenfresser

Karminrote Bienenfresser

In der Provinz Gauteng ist die Stadt Pretoria besonders interessant für die Touristen. Die 1855 gegründete Stadt ist heute die Verwaltungshauptstadt von Südafrika. Seit März 2005 ist die Stadt in „Tshawe“ umgenannt worden; nur das Regierungsviertel trägt den Namen Pretoria. Dies geschah aufgrund der dunklen Apartheidpolitik, die Pretoria zuvor betrieben hatte. Durch die Übersichtlichkeit der Stadtplanung ist es für Touristen relativ leicht, sich zurecht zu finden.

Eine besondere Attraktion ist das Militärmuseum Fort Klapperkop in der Johann Rissik Drive. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 bis 15:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter (27) (12) 313 7694. Die Festung wurde am 18. Januar 1898  in die Hände der Regierung gegeben. Die Anfänge lagen bei der Zuid-Afrikaanschen-Republik, die nach den Burenkriegen einen militärischen Wall bauten, um Pretoria zu schützen. Vier der unzähligen Festungen sind noch verblieben. Darunter befindet sich das Fort Klapperkop.

Fort Klapperkop ist mit einem Graben umzogen, der eigentlich Wasser führen sollte. Dafür wurde eine Pumpe aus dem Brunnental in der Nähe von Fort Schanskop gebaut. Auch verfügt das Fort Klapperkop, im Gegensatz zu den anderen drei Forts, über eine Zugbrücke.

„Long Tom“ ist die 37 mm Kanone, die bis heute in einem sehr guten Zustand ist. Weitere Waffen sind die drei „Martini-Henry-Maximen Hand“ und eine 65 mm Krupp Mountain Gun. Der Besucher hat einen Einblick in ein Kabinett, wo mit einem Motorgenerator, gespeist durch Paraffin, die Stromproduktion aufrecht erhalten wurde. Er diente auch für die Telegraphenstation.

In einer anderen Abteilung findet der Besucher eine erwähnenswerte Edelstein- und Fossiliensammlung. Das Auffallendste ist jedoch eine Statue. Sie stellt einen Soldaten mit einer R1-Waffe dar. Sie ist als Erinnerung an alle Gefallenen errichtet worden, die in der südafrikanischen Armee ihr Leben für den Freiheitskampf verloren hatten. Auf einer Marmortafel rund um die Statue werden alle Gefallenen mit ihrem Namen benannt.

Quellenhinweis: Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!