Sicherheit in Äquatorialguinea

Die Sicherheitslage in Äquatorialguinea ist allgemein als akzeptabel zu bezeichnen. Im einzigen Land Afrikas, in dem spanisch gesprochen wird, ist der Tourismus – wie auch das Land selbst – zwar nicht weit entwickelt, dennoch muss man von Reisen nach Äquatorialguinea nicht abraten.

Allerdings ist es nicht erlaubt, sich in allen Teilen des Landes frei zu bewegen, bzw. dorthin zu reisen. Dies gilt unter Anderem für die Region Pico Basile auf der Insel Bioko.

Trotz der relativen Entwarnung bezüglich der allgemeinen Sicherheitslage in Äquatorialguinea gilt auch in diesem Land, dass die Gefahr, Opfer von Kleinkriminellen, Taschendieben oder improvisierten  Raubüberfällen zu werden, allgegenwärtig ist. Insbesondere wenn das Äußere des Reisenden ihn eindeutig als Nicht-Einheimischen identifizierbar macht, rechnen Übeltäter damit, dass diese Person eine lohnende Summe Bargeld mit sich führt.

Das Auswärtige Amt teilt mit, dass besonders in den beiden Städten Malabo und Bata mit Beginn der Dämmerung und die ganze Nacht hindurch Vorsicht walten zu lassen ist.

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Putschversuchen, weshalb die Behörden bei der Einreise die Dokumente des Reisenden besonders penibel auf etwaige Unstimmigkeiten prüfen. Zudem kommt auch Piraterie im Umfeld von Äquatorialguinea vor.

Am 17. Februar 2009 fand im Regierungsviertel von Malabo eine Schießerei statt. Hier bekämpften sich verschiedene regionale Banden. Obwohl wie oben erwähnt die generelle Sicherheitslage in Äquatorialguinea akzeptabel ist, können ähnliche Ereignisse wie die zitierte Schießerei zur Zeit nicht ausgeschlossen werden.

Außerhalb der Städte gibt es naturgemäß kaum Polizei. Deshalb ist es ratsam, nicht auf eigene Faust zu reisen, sondern wenigstens in einer Kleingruppe oder noch besser mit Begleitung von lokalen Führern.

Zudem sollte man sich immer wieder klarmachen, dass in afrikanischen Ländern die Alphabetisierungsrate teils dramatisch unter jener von Industrienationen liegt. Zwar ist die Alphabetisierungsrate in Äquatorialguinea für Länder aus dieser Region mit 80% recht hoch einzuschätzen. Dennoch ist davon auszugehen, dass man beim Reisen in Äquatorialguinea immer wieder auf Bürger trifft, die nicht alphabetisiert sind.

Militärische und sonstige sicherheits-relevante Einrichtungen dürfen in Äquatorialguinea nicht fotografiert werden, dies umfasst ebenso Polizeistationen, aber sogar auch offizielle Gebäude, Flughäfen und Häfen.

Informationen vom Auswärtigen Amt zur Sicherheit in Äquatorialguinea

Anmerkung: Natürlich sind diese Angaben ohne Gewähr. Es gilt immer, sich selbst beim Auswärtigen Amt über den aktuellen Stand der Sicherheitslage zu informieren.

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