Botswana KAZA – Naturschutz im Süden Afrikas

Botswana Namibia Sambia Individualreise ab 4590 €

Sambia - Namibia - Botswana Reisen - Verlauf der Rundreise
 
Afrikas größtes grenzüberschreitendes Schutzgebiet entsteht! Im Flussgebiet des Kavango und Zambezi werden über fünf Ländergrenzen hinweg Nationalparks, Reservate und Schutzgebiete zusammengeschlossen. Erleben Sie ein junges Naturschutzprojekt life im Aufbau! Tiererlebnisse und Safari pur; Begegnungen mit den Bewohnern zwischen Sambia, Botswana und Namibia und lebendiger Naturschutz erwarten Sie.

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Botswana KAZA – Naturschutz im Süden Afrikas

Sambia - Namibia - Botswana Reisen - Verlauf der Rundreise   Afrikas größtes grenzüberschreitendes Schutzgebiet entsteht! Im Flussgebiet des Kavango und Zambezi werden über fünf Ländergrenzen hinweg Nationalparks, Reservate und Schutzgebiete zusammengeschlossen. Erleben Sie ein junges Naturschutzprojekt life im Aufbau! Tiererlebnisse und Safari pur; Begegnungen mit den Bewohnern zwischen Sambia, Botswana und Namibia und lebendiger Naturschutz erwarten Sie.

Höhepunkte

  • Die gewaltige Gischt der Victoria-Fälle bestaunen
  • Unterwegs zu den Elefantenherden im Chobe NP
  • Gemeinschaftsleben in Nkasa Lupala: Naturschutz zum Anfassen!
  • Lebendige Kultur der Mafwe & Mbunza erleben
  • Safari in der Salzpfanne von Etosha
  • Tag 1
    Anreise in den Süden Afrikas

    ​Voraussichtlich am Abend startet Ihr Flug in Frankfurt, der Sie über Johannesburg zu den Victoria-Fällen nach Sambia bringt. 

  • Tag 2
    ​Tosende Victoria-Fälle & Chobe-Nationalpark

    Wir besuchen die Victoria-Fälle, hier bekannt unter dem Namen Mosi-oa-Tunya, “der Rauch, der donnert". Auf einer Breite von 1.700 m stürzen durchschnittlich 550 Millionen Liter Wasser pro Minute über 100 m in die enge Schlucht hinunter. Der Sprühregen der Wassermassen ist bis auf 30 km Entfernung zu sehen. Bereits 1989 wurden die Fälle von der UNESCO als Weltnaturerbe erklärt. Über die Grenze nach Botswana geht's ins Land der Elefanten: Weite Grasflächen an den flachen Ufern des Chobe Flusses und Uferwälder aus Mahagoni-, Mangostan- und Teakholzbäumen sind typisch für diese Region im Nordosten Botswanas. Fahrstrecke: ca. 120 km; Übernachtung in der Thebe Safari Lodge o.ä. 

  • Tag 3
    ​Chobe-Nationalpark - Land der Elefanten

    Bei einer morgendlichen Pirschfahrt durch den Chobe-Nationalpark lässt sich seine Groß- und Kleintierwelt bestens erkunden. Besonders faszinierend sind hier die Elefanten, welche sich jeden Tag zu Hunderten auf ausgetretenen Pfaden zur Tränke am Chobe-Fluss aufmachen. Der Chobe-Nationalpark ist mit seiner Größe von 11698 qkm das drittgrößte Wildschutzgebiet in Botswana und beherbergt vier ganz unterschiedliche Landschaftsbereiche. Unsere Pirschfahrt führt uns entlang der Uferfront des Chobe-Flusses, welche geprägt ist durch weite, wildreiche Schwemmlandschaften. Bei der am Nachmittag stattfindenden Bootsfahrt auf dem Chobe schlagen Fotografenherzen höher. Elefanten, Büffel, Giraffen, Antilopen, Zebras, Gnus, verschiedene Vogelarten, Flusspferde und Krokodile können am Ufer oder auf den vorgelagerten kleinen Inseln zusammen treffen. Vor den Booten haben die Tiere keine Scheu. Vielleicht erleben wir auf dem Wasser einen der glühenden Sonnenuntergänge des afrikanischen Kontinents. 

  • Tag 4 - 5
    Besuch im Schutzgebiet Sioma

    Durch den Chobe-Nationalpark geht es wieder in Richtung Sambia, zum ursprünglichen Sioma-Ngwezi-Nationalpark. Hier erhalten wir erste Einblicke in den Naturschutz in der KaZa-Region: Der Elefantenzaun in Kabula hütet vor dem Durchzug wilder Tiere. Zu Gast bei einem dörflichen Landwirtschaftsprojekt erhalten wir Einblick in den Alltag auf dem Land. Die Dorfbewohner zeigen uns, wie sie ihre Lebensgrundlagen schützen. Wer mag genießt noch eine Bootsfahrt auf dem Zambezi-Fluss (optional). Fahrstrecke: ca. 350 km an Tag 5; Übernachtung in der Kabula Lodge o.ä. 

  • Tag 6
    Durch den Caprivi-Streifen zum Nkasa-Lupala-Nationalpark

    Auf geht's nach Namibia - wir durchqueren den Caprivi-Streifen, ein schmaler Korridor zwischen Angola und Botswana, der gänzlich in den KAZA integriert ist. Wir fahren zu unserer Unterkunft, in die Nkasa Lupala Lodge. Sie ist ein Geimeinschaftsunternehmen (joint venture) zwischen den Mitgliedern der Wuparo Conservancy (Hegegebiet) und privaten Investoren und ist ein gutes Beispiel dafür, dass Naturschutz und kommunle Entwicklung Hand in Hand gehen können. Die Lodge liegt in dem ehemaligen Mamili-Nationalpark, heute Nkasa-Lupala-Nationalpark. Fahrstrecke: ca. 300 km, ca. 7,5 Std.

  • Tag 7
    ​Chili-Bomben bauen & mehr in der Wuparo Conservancy

    Wir besuchen die Gemeinschaft der Wuparo Conservancy. Ein WWF-Experte begleitet uns. Das “Elefanten-Chili-Projekt" ist ein Projekt welches das Anpflanzen von Chilis bei Kommunalfarmern anregt und bei Konflikten zwischen Farmern und Wild einschreitet. Selbst gebaute Dungbomben aus scharfem Chili halten die Dickhäuter von den Feldern fern, denn Haut und Geruchssinn der Tiere sind empfindsam. Wer mag, assistiert beim Herstellen der scharfen Mischung. Wir bekommen intensive Einblicke in das Leben der Farmer und der hier lebenden Gemeinschaft. Bei einer spannenden Pirschfahrt im Nkasa-Lupala-Nationalpark beobachten wir, wie nah die wilden Tiere an den Dörfern leben. Mit rund 320 km² Fläche gehört der Nationalpark zu den kleineren Wildparks in Namibia. Touristisch gesehen ist der Park noch weniger erschlossen als der nördlichere Mudumu-Nationalpark. Das liegt vor allem daran, dass das Gebiet des Nkasa-Lupala-Nationalparks schlecht zugänglich ist, zu den regenreichsten Regionen Namibias zählt und dass der Park in der Regenzeit zu 80% überschwemmt ist. Der Park lässt sich nur mit Geländewagen erkunden; in der Trockenzeit sind damit die zwei großen Inseln Nkasa und Lupala erreichbar. In der Regenzeit sind diese vom Festland aus nicht erreichbar. Die Tierwelt ist sehr vielfältig; Elefanten, Löwen, Krokodile, Antilopenarten (darunter viele seltene Arten), Büffel, Flusspferde und noch viele andere. Außerdem hat man hier über 400 Vogelarten gezählt. Fahrstrecke: ca. 100 km 

  • Tag 8 - 9
    Mafwe-Kultur im Caprivi-Streifen & Bwabwata-Nationalpark

    Es ist ein weltweiter Prozess: Traditionen bleiben zurück, Sprachen werden vergessen, Sitten und Gebräuche sind erloschen. Auf private Initiative der “Living Culture Foundation" stellten die Mafwe ihre alte historische Kleidung und alle Ausrüstungsgegenstände wieder selber her und erbauten eine Siedlung aus traditionellen Hütten unter großen Baobabbäumen. Wir besuchen dieses “lebende Museum der Mafwe" und können ihr früheres, traditionelles Leben hier hautnah kennenlernen. Die Akteure des Museums kleiden sich zu den “Dienstzeiten" historisch korrekt. Das Ziel eines solchen Museums ist, ein gesichertes Einkommen für die ortsansässige Bevölkerung zu schaffen. Unser Interesse und unsere Neugierde sind vielleicht das erfolgreichste Mittel, Selbstbewusstsein und Stolz hervorzurufen. Indem wir uns für das überlieferte Wissen der Älteren interessieren, steigt dessen Wert in den Augen der Jungen. Und so bleibt die Stammeskultur Bestandteil einer langen Tradition – das sollte in jedem Fall von uns unterstützt werden! Nach dem Besuch des Museums geht es weiter zum Bwabwata-Nationalpark (früher Caprivi Game Park genannt). Der 5.715 qkm große Park wird im Westen durch den Okavango-Fluss (auch Kavango genannt) und im Osten durch den Kwando-Fluss begrenzt und ist ein weitverzweigtes Sumpf- und Wasserlabyrinth. Zu Wasser und in unserem Fahrzeug erkunden wir seine Artenvielfalt bei intensiven Tierbeobachtungen. Neu in der Nachbarschaft ist das Namushasha Traditional Village, erst vor Kurzem von der örtlichen Gemeinde eröffnet. Bei einem Besuch dieses spannenden Projekts erhalten wir Einblick in die verschiedenen Aktivitäten, die den traditionellen Alltag der Gemeinde prägen. Dazu gehören unter anderem verschiedene Handwerke, eine Gerichtsverhandlung und eine Tanzvorführung. Mittendrin: Unsere herzlichen Gastgeber freuen sich über Mitmach-Willige! Fahrstrecke: ca. 50 km an Tag 9. Übernachtungen in der Namushasha Lodge o.ä. 

  • Tag 10
    Popa-Wasserfälle und Okavango-Fluss

    ​Ein langer Fahrtag liegt vor uns. Unser heutiges Ziel ist Rundu. Auf dem Weg steht noch ein Besuch der Popa-Fälle an. Die Popa-Fälle sind nichts weiter als eine Reihe von Stromschnellen, die von einem Quarzit-Felsriegel verursacht sind, der den Wasserlauf des Okavango an dieser Stelle hemmt. Wenn der Wasserstand des Okavango niedrig genug ist, kann man von Fels zu Fels springen. Die Stromschnellen sind insgesamt ca. vier Meter hoch und erstrecken sich über die volle Breite des Flusses. Unsere Lodge liegt idyllisch am Flussufer des Kavango-Flusses. Wenn es die Zeit erlaubt kann optional an einer Flussfahrt teilnehmen. Fahrstrecke: ca. 500 km; Übernachtung in der Hakusembe Lodge o.ä

  • Tag 11
    ​Mbunza-Kultur & Etosha Nationalpark

    Früher Aufbruch! Wir kehren dem Kavango-Fluss den Rücken und verlassen die kommunale Kavango-Region. Zunächst aber besuchen wir das ganz in der Nähe gelegene Lebende Museum der Mbunza. Wie in allen Lebenden Museen in Namibia liegt das Hauptaugenmerk des Mbunza Living Museums darin, Besuchern einen detaillierten und authentischen Einblick in die traditionelle, vorkoloniale Kultur zu geben. Das Lebende Museum, welches am Samsitu-See liegt, ist ein traditionelles Gehöft der dort seit Jahrhunderten lebenden Kavango, das ausschließlich aus natürlichem Material errichtet wurde. Über Grootfontein und Tsumeb erreichen wir am Nachmittag den berühmten Etosha-Nationalpark. Safari-Liebhaber können eine Nachtpirschfahrt unternehmen (optional). Fahrstrecke: ca. 500 km; Übernachtung in der Namutoni Lodge o.ä. (F/M/A) 

  • Tag 12
    ​Etosha-Nationalpark intensiv erleben!

    Etosha-Nationalpark: Dieser früher größte Nationalpark der Welt wurde 1964 auf seine heutige Fläche von 22.000 qkm verkleinert. Der Name Etosha entstammt der San-Sprache - “E" bedeutet “groß" und “totha" heißt soviel wie “wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen" - und enthält einen deutlichen Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerzeit in der Salzpfanne, dem Kernstück des Parks, herrschen. In dieser auf 1.065 m liegenden Hochmulde, welche nur zeitweise mit Wasser gefüllt ist, leben unter anderem Elefanten, Löwen, Zebras, Giraffen, Springböcke, Kudus, Oryx-Antilopen, Hyänen, Schakale, Leoparden und Geparden. Wie überall bestimmen auch in diesem Park Wasserbestände und Weideplätze den jeweiligen Aufenthaltsort der Tiere. Wir verbringen unsere Zeit mit Pirschfahrten. Fahrstrecke: ca. 150 km; Übernachtung in der Okaukuejo Lodge o.ä. 

  • Tag 13
    ​Erkundungen in der Hauptstadt Namibias

     Wir verlassen den Etosha-Nationalpark und fahren über Otjiwarongo und Okaukuejo nach Windhoek, die Hauptstadt des Landes. Die harmonische Mischung aus afrikanischer und europäischer Kultur, sowie die Freundlichkeit seiner Bewohner machen den einzigartigen Charme von Windhoek aus. Wir tauchen ein in das Großstadttreiben und treffen die Experten des WWF im Büro - so werden letzte Fragen beantwortet. Fahrstrecke: ca. 500 km; Übernachtung in einem Gästehaus.  

  • Tag 14 - 15
    ​Heimreise

    Nun heißt es Abschied nehmen von Afrika! Voraussichtlich am Nachmittag geht Ihr Flug zurück nach Frankfurt, wo Sie am nächsten Morgen ankommen. 

Zeitraum Von Bis Preis Plätze  
von 01.01.2018
bis 31.12.2019
01.01.2018 31.12.2019 Auf Anfrage Anfragen

Enthaltene Leistungen

  • Internationale Flüge Frankfurt - Livingstone / Windhoek - Frankfurt
  • Übernachtung in Hotels, Lodges und festen Zeltcamps
  • Verpflegung wie aufgeführt (F = Frühstück, M = Mittagessen oder Picknick-Lunch, A = Abendessen)
  • Rundreise, Transfers und Fahrten lt. Programm im Safari-Truck und 4WD
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Nationalparkgebühren
  • Englischsprechender Driverguide
  • Deutschsprechender Reiseleiter
  • Spende an die besuchten Projekte vor Ort

Nicht Enthaltene Leistungen

  • Visagebühren (Sambia: USD 80,- p.P. zweifache Einreise / bei der ersten Einreise erhältlich; vorbehaltlich Änderungen)
  • Reiseversicherungen
Allg. Zahlungsmodalitäten & Hinweise zu unserer Begegnungsreise Afrika in Botswana:
Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung vor Reisebeginn: 21 Tage
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.

Einreise und Gesundheit
Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass und ein Visum für die doppelte Einreise nach Sambia, welches an der Grenze erhältlich ist. Der Reisepass muss noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.
Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), Hepatitis A/(B) und eine Malaria-Prophylaxe. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

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