Sehenswürdigkeiten im Tschad
Wer dennoch nicht vor einer Reise in den Tschad zurückschreckt, fände in der Hauptstadt des Tschad, N'Djamena, das Nationalmuseum des Tschad (Musée Nationa Tchadien) als interessantes Ziel.
Früher stellte der Tschadsee einen der größten Seen der Welt dar, mittlerweile ist er aber immer weiter geschrumpft und war in den 1980ern während einer besonders intensiven Dürrezeit sogar einmal ausgetrocknet. Mit ein wenig Fortune findet man rings um den Tschadsee Flußpferde, die sich am See angesiedelt haben, sowie eine der vielen Vogelarten, die rund um den Tschadsee leben.
Ein weiteres Naturschauspiel stellt das Ennedi-Massiv dar, in dem Wüstenseen, interessante Felsformationen und Felsmalereien zu bewundern sind. Daneben gilt das Tibesti-Gebirge als äußerst sehenswert. Es besteht aus erloschenen Vulkanen und bietet einen obskuren Anblick, so fremdartig mutet die Szenerie mitteleuropäischen Augen an. Leider befinden sich in der Nähe des Tibesti-Gebirges aber zahlreiche Minenfelder, die nicht geräumt sind, so dass das Tibesti-Gebirge auf seine touristische Erschließung noch wird warten müssen.
Zakouma-Nationalpark nennt sich der bekannteste Nationalpark im Tschad, der nach starken Wilderungen zunächst erheblich gelitten hatte. Seit 1989 wurden hier aber - mit Unterstützung der Europäischen Union - wieder Wildtiere angesiedelt, so dass der Park als einer der bestgeeigneten in ganz Afrika für eine Safari gilt. Neben Gnus, Giraffen, Elefanten und Löwen gibt es hier auch zahlreiche Vogelarten.


