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Safari in Tansania

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Afrika ist ein wundervoller Kontinent, der eine reiche Natur und interessante Menschen zu bieten hat. Einige der schönsten Flecken gibt es im ostafrikanischen Tansania zu bewundern. Dieses Land entspricht vielleicht am ehesten der alten Vorstellung von Afrika, die im 19. Jahrhundert ihren Ursprung hat. Dort gibt es atemberaubende Landschaften, die zu großen Teilen unverändert geblieben sind, und eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt.
 
Wer nach Tansania reist und eine Safari unternehmen möchte, sollte unbedingt dem Serengeti-Park einen Besuch abstatten. Durch die legendäre Dokumentation „Serengeti darf nicht sterben“ ist dieses Gebiet tief im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung verankert worden. Die Schaffung des heutigen Nationalparks wurde dadurch begünstigt, denn es gab zahlreiche Spenden und Initiativen in der Folge. Berühmt ist die Serengeti, weil dort riesige Gnu- und Zebraherden jedes Jahr zu ihren Wasserstellen ziehen. Dieses spektakuläre Naturereignis wurde vielfach auf Film gebannt. Mit ein bisschen Glück kann die Wanderung live erlebt werden. Ein besonderes Highlight ist auch der Fluss Grumeti. Dort tummeln sich große Krokodile, Flusspferde und viele andere Tiere. Eine Safari kann als Pauschaltour gebucht werden, aber es ist auch möglich, einen Jeep mit oder ohne Parkführer zu mieten. Es gibt gut eingerichtete Lodges, die möglichst im Vorfeld gebucht werden sollten.
 
Serengeti
 Löwe
Etwas weniger bekannt für Tansania Reisen ist der Ngorongoro-Krater. Er hat einen gewaltigen Durchmesser von 19 Kilometern und ist bis zu 600 Metern tief. Dieses geologische Wunder bietet vielen Tierarten einen Lebensraum. Auf einer Safari in Tansania kann man Antilopen, Büffel, Zebras, Gnus, Elefanten, Paviane und viele weitere Tiere entdecken. Zudem gibt es unzählige Vogelarten. Besonders interessant für Vogelkundler sind die Kronenkraniche und die Afrika-Sattelstörche. Wer im Ngorongoro-Nationalpark übernachten möchte, sollte warme Kleidung im Gepäck haben. Aufgrund der Lage in 2.235 Metern Höhe kann es nachts empfindlich kalt werden.
 
Hoch hinaus geht es auch bei der Besteigung des Kilimandscharos. Den höchsten Berg Afrikas sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, auch wenn man nicht zum Gipfelstürmer werden möchte. Beim Anblick des Riesen mit der weißen Schneehaube kann man erahnen, wie sehr die ersten Europäer bei diesem Anblick in Verzückung geraten sind. Mitten im heißen Afrika erwartete niemand Schnee. Und ein bisschen verwundert ist auch heute noch der eine oder andere Besucher. Sehr gut lässt sich eine Kilimandscharo-Besteigung auch mit einer Safari kombinieren - so wäre es empfehlenswert zuerst einige Tage Safari zu unternehmen und danach den atemberaubenden Kilimandscharo zu erklimmen.
 
Tansania ist ein Land mit vielen aufregenden Facetten. Es hat eine Vorreiterrolle gespielt bei der Einrichtung von Nationalparks und erwirtschaftet einen großen Teil des mageren Wohlstands durch den Tourismus. Da die politische Lage in Tansania sehr stabil ist, sind Reisen und Safaris in dieses afrikanische Wunderland absolut empfehlenswert.

Quellenhinweis Foto:
oben: © Nussjeck / Pixelio
unten: © Dieter Schütz / Pixelio


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