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Der Kilimandscharo in Tansania

Kilimandscharo-Besteigung Reiseangebote:

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Bergsteigen ist eine Kunst, die viele Menschen begeistert. Der besondere Reiz besteht darin, mitten in der Natur eine sportliche Leistung zu erbringen. Spätestens seit Reinhold Messner weiß jeder, dass diese Erfahrungen besonders wertvoll sein können. Auch wenn heute alle großen Berge bestiegen worden sind, so gibt es doch für einen Hobby-Bergsteiger noch viel zu entdecken. Ein ganz besonderes Ziel ist der Kilimandscharo in Tansania, mit 5.893 Metern der höchste Berg Afrikas. Genau genommen heißt der höchste Berg allerdings Kibo und dieser befindet sich im Kilimandscharo-Massiv.
 
Uhuru Peak: Auf dem Gipfel des Kilimandscharo
 Ausblick über das Kilimandscharo-Massiv
 Kilimandscharo
Schon die Römer wussten von dem riesigen Berg mit der charakteristischen weißen Kuppe. Doch noch im 19. Jahrhundert zweifelten viele Menschen daran, dass es mitten in Afrika, in Tansania, einen schneebedeckten Gipfel geben könnte. Übrigens war der Kilimandscharo in der Kolonialzeit von 1885 bis 1918 ein deutscher Berg und rangierte damit vor kurzzeitig vor der Zugspitze. Nach diversen Anläufen wurde der Gipfel schließlich im Jahr 1889 von Hans Meyer zum ersten Mal bestiegen.
 
Der Kilimandscharo ist für einen sportlichen Reisenden recht leicht zu bewältigen. Es warten keine außergewöhnlichen klettertechnischen Schwierigkeiten. Allerdings erfordern die klimatischen Bedingungen eine sehr gute Kondition. Deswegen ist es auch Pflicht, einen Jagga-Führer zu engagieren. Zusammen mit den Gebühren für die Besteigung müssen Kosten von etwa 1000-1200 Euro einkalkuliert werden.
 
Es gibt verschiedene Wege zum Gipfel, doch die meisten Klettertouristen wählen die Marangu-Route. Sie wird gelegentlich auch als Coca-Cola-Route verspottet, weil ein großer Teil der jährlich etwa 15.000 Gipfelstürmer dort seine Spuren hinterlässt. Die anderen Routen sind z.T. deutlich schwerer, dafür gibt es dort aber nicht so viele Touristen. Ein Aufstieg dauert mindestens fünf Tage, da der Körper sich langsam an die Höhenlage gewöhnen muss. Wer zu schnell unterwegs ist oder nicht gut vorbereitet ist, bekommt leicht die Höhenkrankheit.
 
Der Kilimandscharo ist ein Highlight für jeden Kletterer. Nirgendwo anders auf der Welt, kann in einer so reichen Natur der Aufstieg auf einen derart gewaltigen Berg unternommen werden. Die Alpen haben ebenso wie der Himalaya ihren ganz eigenen Reiz. Doch die eher karge Umwelt verblasst neben der afrikanischen Vielfalt. Der Urwald reicht an manchen Stellen bis zu einer Höhe von 3.000 Metern. Es gibt zahlreiche exotische Pflanzen, die häufig mit wunderschönen Blüten den Betrachter verzaubern. Seltene Orchideen wachsen neben rätselhaft verschlungen Flechten und Moosen. Es gibt riesiges Kreuzkraut, Akazien, Palmen, Zedern und Koniferen. Zudem leben zahlreiche Tierarten am Kilimandscharo. Affen, Elefanten, Leoparden, Meerkatzen, Nashörner, Hyänen und viele andere Tierarten finden in dem gewaltigen Bergmassiv ihren Lebensraum.

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Quellenhinweise Fotos:
1. Foto: © Bernhard Flack / Pixelio
2. Foto: © Claus Bünnagel / Pixelio
3. Foto: © Jörg Grabrucker - Fotolia.com

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