Swasiland - Reisen - Flusspferde

Gesundheit in Swasiland

Im Folgenden einige Informationen zur Lage in Swasiland bezüglich Gesundheit und medizinischer Versorgung sowie Aufklärung über Risiken, die für die Gesundheit des Swasiland-Reisenden bestehen, gefolgt jeweils von einigen Verhaltenstipps, um das Risiko einer Erkrankung zu minimieren.

Impfungen

Nur wer aus von Gelbfieber betroffenen Gebieten einreist, muss eine Gelbfieber-Impfung nachweisen. Zudem sollten alle weiteren Standardimpfungen vor der Einreise nach Swasiland durchgeführt werden: gegen Diphtherie, Tetanus, Polio und gegen Mumps, Masern, Röteln sowie Keuchhusten. Bei längeren Aufenthalten in Swasiland empfiehlt sich zudem eine Impfung gegen Hepatitis B, Cholera und Tollwut.

Malaria

Diese von nachtaktiven Mücken übertragene Krankheit ist sehr gefährlich, auch für die Einheimischen, insbesondere aber für Europäer, die zu 90% daran sterben, wenn die Krankheit unbehandelt bleibt. Unangenehmerweise bricht sie oft erst Monate nach der Infektion aus. Wer also auch nach einer Reise nach Swasiland an Fieber erkrankt, sollte den behandelnden Arzt wissen lassen, dass er zuvor in ein Malaria-Gebiet gereist war. Neben chemischer, verschreibungspflichtiger Prophylaxe gibt es auch einige Verhaltensregeln, die die Gefahr einer Infektion senken. Dazu gehört, stets helle Kleidung zu tragen, die möglichst alle Körperpartien bedeckt. Weiterhin sollten nachts Moskitonetze genutzt werden. Und abends und nachts ist Insektenschutzmittel aufzutragen.

Durchfall und Cholera

Cholera tritt vor allem im Anschluss an starke Regenfälle auf. Doch Durchfall und Cholera lassen sich häufig vermeiden, wenn man einige Grundregeln beherzigt: Trinkwasser nur aus Flaschen verwenden, nicht das Leitungswasser nutzen. Gilt auch für das Spülen von Geschirr bzw. die Körperhygiene. Bei Lebensmitteln: diese immer schälen oder kochen, die Exposition zu Fliegen vermeiden.

Gifttiere

wie in allen tropischen Ländern existieren auch in Swasiland viele giftige Tiere. Dazu zählen vor allem Schlangen, Spinnen und Skorpione, deren Gifte teilweise sogar zum Tod führen können. So sollte man es vermeiden, in Felsspalten oder Erdlöcher zu greifen. Auch vor dem Zubettgehen und dem Ankleiden sollten Bettwäsche bzw. Kleidung auf den Befall von Gifttieren geprüft werden.

HIV/AIDS

Es gibt keine Region auf der Welt, die von dieser Krankheit nicht betroffen ist, wer also ungeschützten Sex ausübt, riskiert stets eine Infektion. In Swasiland sind wie überall im Süden Afrikas horrende Anteile der Bevölkerung mit HIV infiziert. Für Swasiland liegt der Prozentsatz unter der erwachsenen Bevölkerung bei 26%. Somit ist jeder vierte Mensch, dem man begegnet, HIV-positiv.

Die allgemeine medizinische Lage in Swasiland ist äußerst schlecht. Es fehlt an den nötigen Materialien, der Technik, der Hygiene und häufig auch an ausreichend ausgebildeten Ärzten.

Anmerkung: Für alle medizinischen Hinweise gilt, dass sie in keinem Fall eine ärztliche Beratung ersetzen. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben.