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Mokala Nationalpark

Mitten im Herzen des Landes befindet sich der neueste von insgesamt 25 Nationalparks, die Südafrika zu bieten hat. Der Grund für diese Fülle ist einfach, denn es ist die faszinierende Natur, die mit der Schaffung der Nationalparks einerseits geschützt wird, andererseits haben die Besucher vielfältige Möglichkeiten, sich dieser grandiosen Natur zu nähern, um sie hautnah zu erleben. Die Natur Südafrikas ist deshalb so einmalig, weil die verschiedensten Vegetationsformen in einer einzigartigen Landschaft existieren.
 
Der knapp 20.000 Hektar große Mokala Nationalpark macht da keine Ausnahme. Das Besondere an diesem ist, dass er einerseits an die Karoowüste grenzt, die sich in den Ausläufern der Kalahari befindet. Beide sind ein Naturspektakel für sich, denn die Kalahari besteht aus rotem Wüstensand. Die Karoowüste ist eine sogenannte Halbwüste, die ganz verschiedene Vegetationsformen hervorbringt. Sukkulenten, die in unzähligen Formen und viel größer, als man sie aus einem Blumenladen kennt, hier wachsen, begeistern nicht nur ausgesprochene Botaniker. Weiter südlich erstaunen bergige Steinhaufen das noch ungeübte Auge. Es handelt sich um ein Basaltgestein, welches man Dolerit nennt.
Andererseits befindet sich im Mokala Nationalpark ein weitläufiges Feuchtgebiet. Und zwar dort, wo zwei Flüsse ineinander fließen und sich ein kleines Flussdelta gebildet hat.
Zwischen beiden genannten Landschafts- und Vegetationsformen liegt die weite Savanne. Der Mokala Nationalpark wurde nach dem hier häufig anzutreffenden Mokala–Baum benannt. Dies ist der für Afrika typische Kameldornbaum, mit seiner weitausladenden Baumkrone. Zu jedem ursprünglichen Naturgebiet gehört, neben der aufsehenerregenden Flora, natürlich auch eine packend spannende und einmalige Fauna. Im Mokala Nationalpark begegnet man Wasserbüffeln, Nashörnern, verschiedenen Antilopen- und Gnu-Arten, neben vielem exotischem Kleingetier. Eine weitere besondere Attraktion sind die hier hauptsächlich in den Feuchtgebieten anzutreffenden, einmalig vorkommenden Vogelarten. Die prachtvollen Farben faszinieren ebenso wie die Vielfalt der Arten.

Unterkünfte im Mokala Nationalpark

Dem Mokala Nationalpark kann man sich unterschiedlich nähern. Für die Naturliebhaber, die ihre ganze Aufenthaltszeit mit der Erkundung dieser fesselnden Landschaft verbringen wollen, sind ein Camp mit mehreren Sommerhäuschen und ein Campingplatz errichtet worden. So ist man mittendrin in der Natur, kann auch einmal morgendliche Pirschgänge miterleben oder die überwältigenden Sonnenuntergänge genießen.
 
Wird eine komfortablere Unterkunft gewünscht und etwas städtische Abwechslung, bietet sich die nur 70 Kilometer entfernt liegende, äußerst sehenswerte Stadt Kimberley an. Die 170.000 Einwohner zählende ‚alte‘ Diamantengräberstadt hat sehr viel Sehenswertes und Abenteuerliches zu bieten, sodass die Kombination Mokala Nationalpark in Verbindung mit einer Unterkunft in Kimberley ein höchst empfehlenswertes Programm ist. Aus seiner Geschichte heraus begegnet man hier verrauchten Pubs mit alten Holztischen, die Legenden der Ureinwohner und der Diamantenjäger versetzen die Besucher in diese Zeiten. Aber Kimberley ist natürlich auch eine moderne Stadt. Und so kann hier eine der größten Attraktionen von ganz Südafrika gleich mit besichtigt werden, das Big Hole. Ratsame Unterkünfte sind zum Beispiel das Savoy Hotel oder Bishops Lodge.

 

Quellenhinweise:
Die Fotos werden mit freundlicher Genehmigung von www.suedafrika-fotos.de verwendet!


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