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De Wildt Cheetah Research Centre

Das De Wildt Geparden Forschungszentrum befindet sich direkt unter Hartbeespoort, an den Ausläufern der Magelies Gebirgskette. Beides liegt innerhalb der North-West Provinz, hingegen gehört das De Wildt Cheetah Research Centre noch zur Provinz Gauteng, dessen Provinzhauptstadt Johannesburg ist. Die Hauptstadt von Südafrika, Pretoria, liegt nur unbedeutende 45 Kilometer entfernt.
 
Die Landschaft im und um das Naturschutzgebiet ist von der typischen Weite der Savanne mit vereinzeltem Baumbewuchs, aber zum Teil dichtem, kniehohem Gras geprägt. Kleinere Flüsse schlängeln sich durch die Landschaft. Das De Wildt Cheetah Research Centre wird auf 60 Hektar aus Spenden, Tourismuseinnahmen und von Sponsoren als gemeinnütziges Projekt finanziert. Hier werden besonders die vom Aussterben bedrohte Tierarten herangezogen, um sie erfolgreich auszuwildern, in anderen Naturschutzgebieten anzusiedeln oder sie werden an Zoos in aller Welt gegeben. Ganz besondere Zuchterfolge wurden bei Geparden erzielt. Das gelang aber erst nach vielen Jahren aufopferungsvoller Arbeit. Denn es war eine Eigenart der Geparde, dass er sich in Gefangenschaft nicht vermehrte. Es bedurfte der großzügigen Landschaft, der Hilfe renommierter Zoologen und jeder Menge Geduld, bevor die Arbeit von Erfolg gekrönt war. In den 1970er Jahren gelang es erstmalig Geparden im Cheetah Research Centre erfolgreich aufzuziehen.

Geparden

Gepard

Geparden können auf kurzen Strecken bis 500 Meter eine Geschwindigkeit von über 100 Kilometer pro Stunde erreichen, das macht sie zu den schnellsten ‚Kurzstreckenläufern‘ der Welt. Sie haben lange, dünne Beine und einen schlanken Körperbau. Ihr wunderschönes Fell trug ebenfalls zu ihrer starken Dezimierung bei, als Fell noch ‚in‘ war, was heute glücklicherweise weitestgehend überwunden ist. Eine besondere Mutation ist der Königsgepard, dessen Rückenpartie einen schwarzen Streifen auf dem ansonsten ebenfalls gefleckten Fell aufweist.

Weitere Tiere im De Wildt Cheetah Research Centre

Im De Wildt Cheetah Research Centre können auch seltene Wildkatzen, Hyänen, Erdmännchen, einige Antilopenarten, Gnus, Wüstenluchse, Dachse, Kaninchen, Hasen, weitere Kleinsäuger und viele Vogelarten, allen voran mehrere Geier-Arten beobachtet werden. Der interessierte Besucher dieses besonderen Schutzgebietes wird auf vielfältige Art mit der Arbeit der engagierten Mitarbeiter vertraut gemacht. Er kann, wenn er möchte und fit genug dafür ist, an einem Fitnessprogramm für Geparde teilnehmen. Hobbyfotografen wird eine Raubkatzen-Session ermöglicht. Safarifahrten im offenen Lastwagen führen an den Fütterungsplätzen vorbei und es gibt viel Informations- und Aufklärungsmaterial über das Leben dieser schönen Einzelgängen und ihrer schwierigen Lebenshaltung. Diese besonderen Angebote müssen mindestens eine Woche im Voraus gebucht werden.

Unterkünfte

GepardeUm genügend Zeit für dieses außergewöhnliche Naturschutzprojekt zu haben, bietet sich eine Unterkunft im unweit gelegenen Pretoria an. Empfehlenswert sind Sharalumi Backpackers, da besonders preisgünstig, 1322 Backpackers International, hier beeindruckt der afrikanische Look der ausgefallenen Holzhütten. Bei den Mittelklassehotels kann im Hotel 224, That‘s It oder Chancellor‘s Court gebucht werden. Spitzenklasse sind Victoria Hotel, Diplomat Guesthouse oder Sheraton Pretoria. Freizeitvergnügungen findet man auch in Pretoria genügend, Wassersportmöglichkeiten bietet Hartbeespoort Dam, gleich neben dem De Wildt Cheetah Research Centre.

Kontaktmöglichkeit

 

Quellenhinweis:
Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!


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