Südafrika - Reisen - Camping

Das Klima Südafrikas lädt förmlich zum Camping ein. Anders als wenn man in einem Fünfsternehotel residiert, kann man so direkt die Natur erleben. Dennoch gibt es einige Gefahren und Tipps, welche man bei einem Campingurlaub in Südafrika beachten sollte.

Mit seinem Angebot an Caravanparks braucht sich Südafrika nicht zu verstecken, denn circa 800 registrierte Plätzen stehen in den Regionen Westliches Kap, Östliches Kap, Garden Route, Gauteng, KwaZulu Natal, Mpumalanga, Nördliches Kap, Limpopo, Freistaat und Nord-West zur Verfügung. Die meisten von ihnen sind mit Swimming-Pool, Kinderspielplätzen und erschwinglichen Restaurants ausgestattet.

Da aber das Campen zu einer beliebten Reiseart in dieser Gegend geworden ist, sind die Plätze meist sehr überfüllt. Campingplätze, welche sich an Stadträndern wie Kapstadt befinden, dienen oft Saisonarbeitern als Niederlassung. Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert, vor der Südafrika Reise durch einen kurzen Anruf zu reservieren. Dies ist nicht nur wegen der starken Überfüllung nötig, sondern auch deswegen, um auf Nummer sicher zu gehen und so möglichen Gefahren zu entkommen. Denn es ist nicht empfehlenswert, abends in der Dunkelheit nach einem Quartier zu suchen.

In letzter Zeit haben sich auch sehr viele Anbieter auf das Vermieten von Campingequipment spezialisiert. So bieten zum Beispiel Africamper oder Maui und Britz komfortable Campingwagen zur Ausleihe an, welche man auch schon bequem von zuhause aus bestellen kann. Sie sind mit jeglichem Komfort ausgestattet, sei es Küche oder Klimaanlage. Besonders hilfreich ist es auch, dass Südafrikas Straßennetz sehr gut ausgebaut ist und so einem Urlaub mit Campingbus nicht mehr viel im Wege stehen kann.

Man hat sich bei den Caravan-Parks auch auf eine einheitliche Klassifizierung geeinigt. Im Jahr 2003 führte das Tourism Grading Council of South (TGCSA) ebenfalls Sterne, vergleichbar wie bei Hotels, für den Camping und Caravaning Sektor ein. So weiß man als Gast sofort, in welche Kategorie ein Campingplatz einzuordnen ist und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung ist.
Aber das Campen in Südafrika reduziert sich nicht nur auf das Erkunden der Straßen und der dortigen Landschaft. Durch das Angebot der so genannten „Camping Safaris“ ist es möglich, die Wildnis Afrikas im Campingbus zu erleben. Die Gruppen sind eher klein gehalten, etwa um die 10 Personen und ein Safarileiter sorgt für die fachkundigen Informationen und zeigt einem die verborgendsten und bezauberndsten Plätze des Landes. Auf diese Weise kann man seinen Camping-Urlaub in Südafrika besonders genießen.