Sicherheit in Simbabwe – Sicherheitstipps, Informationen

Reisen nach Simbabwe sind nur mit Einschränkungen möglich. Aufgrund der wirtschaftlich und politisch schwierigen Situation ist es für einen Ausländer nicht einfach, sich in dem Land zu bewegen. Der repressive Staat auf der einen und die hohe Kriminalitätsrate auf der anderen Seite machen den Aufenthalt in Simbabwe problematisch.
Die politische Lage in Simbabwe ist geprägt von einem repressiven Handeln der Staatsorgane und Demonstrationen der Opposition. Als Ausländer sollte man sich fernhalten von jeder Form von Demonstrationen, denn dort kommt es häufig zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Die hohe Zahl der politischen Gefangenen ist ein Zeugnis für die Härte des Regimes.
In Simbabwe ist es untersagt, ohne eine staatliche Erlaubnis über das Land zu berichten. Um in das Visier der Gesetzeshüter zu kommen, kann es schon ausreichen, mit einem Handy die falschen Fotos zu machen oder das Gespräch mit Einheimischen zu suchen.  Wenn die staatlichen Ordnungshüter wirklich gebraucht werden, z.B. bei einer Farmbesetzung, halten sie sich meist vornehm zurück.
Sollte man durch die Willkür der Staatsbediensteten in einem der Gefängnisse landen, muss man sich auf katastrophale Bedingungen einstellen. Deswegen sollte man nach Möglichkeit jede Konfrontation vermeiden. Simbabwe ist kein Rechtsstaat und deswegen sollte bei Problemen mit Justiz oder Exekutive unmittelbar die Deutsche Botschaft eingeschaltet werden.
Die Kriminalität in Simbabwe wird gespeist von der großen Armut der unteren Bevölkerungsschichten. In Bulawayo und Harare und vielen anderen Städten sind Taschendiebstähle an der Tagesordnung. Auch der „smash and grab“-Überfall ist weit verbreitet. Besonders groß ist die Gefahr nachts. Aber auch tagsüber sollten Wertgegenstände verborgen werden. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sollten die Fenster stets geschlossen sein, wenn man sehr langsam fährt oder steht. Viele Kriminelle haben Schusswaffen und machen Gebrauch davon. Die Zahl der Einbruchsdiebstähle ist insgesamt hoch. Auch in den guten Wohngegenden der großen Städte gibt es regelmäßig Überfälle.

Bei Fahrten mit dem eigenen PKW oder einem Mietwagen muss vor Fahrtantritt unbedingt genügend Benzin für die ganze Reise gekauft werden. Treibstoff ist knapp in Simbabwe und wer mit dem Wagen liegenbleibt, ist ein leichtes Opfer für Diebe.  Ein verbreitetes Manöver ist auch das Anstechen von Reifen, um Touristen während des Reifenwechsels zu berauben.

Externe Links zum Thema: www.auswaertiges-amt.de

Hinweis: Dies sind lediglich Hinweise und Ratschläge und es besteht keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.