Nationalparks in Simbabwe

Simbabwe konnte sich in den letzten Jahren zu einem der wohl schönsten Reiseländer dieser Welt entwickeln. Durch die Victoria Wasserfälle konnte es sich zu einer unbeschreiblichen internationalen Größe entwickeln. Doch fernab vom klassischen Tourismus befinden sich bis heute Gebiete in Simbabwe, die kaum ursprünglicher und schöner sein könnten und so begeistern diese vor allem durch Einsamkeit und Natur. Ohne Zweifel hat Simbabwe als Reiseland, sowohl für den Individual- als auch Pauschalurlauber, einiges zu bieten und so bedarf es ein wenig Zeit, um all die Facetten dieses Landes entdecken können. Obwohl der Tourismus bereits seit einigen Jahren als Wirtschaftszweig genutzt wird, konzentrierten sich Regierung und Einheimische auf den Schutz der zahlreichen Naturschönheiten. Simbabwe beheimatet heute eine Vielzahl kleiner und großer Nationalparks, die mit Sicherheit einen Besuch wert sind.Drei der Anlagen sollten auf einer Gruppenreise nach Simbabwe in keinem Fall vergessen werden, denn sie sind nicht mehr nur die größten des Landes, sondern sie haben vor allem Highlights zu bieten, die man in den anderen Anlagen meist vermisst.

Der Hwange Nationalpark

ElefantenBekannt wurde der Hwange Nationalpark auf Grund seiner zahlreichen verschiedenen Möglichkeiten der Tierbeobachtung. Der Hwange Nationalpark ist der größte des Landes und wird bereits seit einigen Jahren auch für den Tourismus genutzt. Mehr als 100 verschiedene Wildtierarten und mehr als 400 Vogelarten haben hier ihr neues zu Hause gefunden und so präsentiert sich die Anlage mit einem Maximum an Abwechslung und einer ganz besonderen Ursprünglichkeit.Der Hwange Nationalpark ist ein sehr beliebter und zugleich auch sehr artenreichen Park. Zudem ist es eines der letzten großen Elefantenreservate des Kontinentes und genießt aus diesem Grund einen ganz besonderen Schutz. Vor allem während den Abendstunden tummeln sich in der Regel mehr als 100 dieser Tiere an den Wasserlöchern und versetzen die Reisenden und Abenteurer gleichermaßen in Staunen. Das Wegenetz des Parks erstreckt sich über eine Länge von knapp 500 Kilometern und so bietet sich dieser Nationalpark für einen Aufenthalt von mehreren Tagen an. Die ideale Reisezeit sind die Wochen von Juni bis Oktober und von November bis April.

Der Mana-Pools-Nationalpark

Der Mana-Pool Nationalpark bietet Touren der ganz besonderen Art. Besonders empfehlenswert sind die Kanutouren entlang des Sambesi. Die zahlreichen Kanutouren gleichen regelrechten Safaris und so versprechen diese nicht mehr nur Abwechslung, sondern vielmehr Tierbeobachten der ganz besonderen Art. Die meisten Touren nehmen mehrere Tage Zeit in Anspruch und diese sollte man sich auch nehmen.Mit seinen Strukturen erinnert der Mana-Pool Nationalpark an die Ursprünge des Kontinentes und so begegnet man hier einer Wildnis, die kaum schöner und vielseitiger sein könnte. Zu den echten Höhepunkten des Parks gehört bis heute die Ruwesi Canoe Safari. Während der viertägigen Reise werden an den verschiedensten Stellen kleine Lagerplätze für die Tourteilnehmer aufgeschlagen. Ohne Zweifel ist der Mana-Pools Nationalpark eine Anlage für Abenteurer und Individualisten und die kommen hier in jedem Fall voll und ganz auf ihre Kosten.

Sambesi im Mana Pools Nationalpark

Sambesi im Mana-Pools Nationalpark

Der Matobo – Nationalpark

Gelegen bei den Matobo – Hills erstreckt sich heute der Matobo – Nationalpark mit atemberaubender Schönheit über eine gigantische Fläche. Doch obwohl dieser Park alles andere als klein ist, ist es das Intime, das die Menschen hier lieben gelernt haben. Typisch für den Nationalpark sind die riesigen Granitmassen, die zerfurcht, gespalten und geformt dem Park ein ganz besonderes Gesicht geben. Neben den zahlreichen Nashörnern haben auch Geparden und Leoparden hier ihren Platz finden können und so wundert es kaum, dass der Matobo – Nationalpark die Menschen in seinen Bann zieht.

 

Quellenhinweis:
Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von www.fotofeeling.com verwendet!