Klima und beste Reisezeit für Simbabwe

In Simbabwe ist das Klima subtropisch bis tropisch. Im Sommer wird es sehr heiß und Temperaturen über 35 °C sind keine Seltenheit. Hinzu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, so dass es häufig sehr schwül wird. In den höheren Lagen sind die Temperaturen im Sommer allerdings etwas niedriger. Der Winter ist insgesamt deutlich angenehmer. Von Mai bis Oktober ist Trockenzeit und die Tagestemperaturen liegen meist zwischen 20 und 25 °C. Nachts wird es jedoch empfindlich kalt. Gelegentlich fällt das Thermometer auch unter den Gefrierpunkt. Warme Kleidung ist deswegen absolut empfehlenswert.
Der Winter ist die beste Reisezeit und eignet sich hervorragend für Tierbeobachtungen. Das Wasser wird in dieser Jahreszeit knapp und deswegen sammeln sich die Tiere an wenigen bekannten Wasserlöchern. Zudem ist auch die Vegetation in dieser Phase nicht sehr üppig, so dass es sehr viel leichter ist, Tiere zu erspähen.
Meiden sollte man den Sommer. Die Regenzeit dauert von November bis März und ist denkbar schlecht geeignet für eine Erkundung des Landes. Die Temperaturen sind unerträglich hoch und es regnet extrem viel. Die sehr sehenswerten Nationalparks sind geschlossen im Sommer, so dass einige der attraktivsten Ziele des Landes ohnehin wegfallen. Aber auf den aufgeweichten Pisten wäre es auch nicht möglich, eine Tour zu unternehmen.

Eine Ausnahme bilden die Viktoriafälle. Sie sind gerade in der Regenzeit besonders interessant, denn zu dieser Zeit führen sie das meiste Wasser. Die Viktoriafälle haben allerdings auch in der Trockenzeit ihren Reiz, denn dann zeigt sich eine äußerst imposante Felsenstruktur, die ansonsten verborgen bleibt unter den großen Wassermassen.

Klimadiagramme von Simbabwe

Das Klima in Harare

Das Klima in Bulawayo

 

Quelle: Die Klimadiagramme werden freundlicherweise von Bernhard Mühr zur Verfügung gestellt. Weitere Klimadiagramme Afrikas und verschiedener anderer Länder finden Sie auf seiner Website: www.klimadiagramme.de