Sehenswürdigkeiten im Senegal

Der Senegal, ein vergleichsweise kleines Land an der Westküste Afrikas, ist bei vielen Touristen beliebt, weil er landschaftlichen Reiz mit reichhaltigem kulturellen Angebot verbindet.

Dakar als kulturelles Zentrum des Senegal

In seiner Hauptstadt Dakar befindet sich das große Standbild „Monument de la Renaissance africaine„, das erst im April 2010 eingeweiht wurde. Die Bronzestatue ist 49m hoch und liegt auf einem 100m hohen Hügel. Sie soll als Sinnbild der neue afrikanischen Renaissance dienen, ihr Bau wurde aufgrund der für das relativ arme Land mit 27 Millionen Dollar hohen Kosten allerdings auch kritisiert.

Senegal - Reisen - Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist ebenfalls die Große Moschee, das Stadtzentrum mit seinem Place de l’Independance und ein großer Überseehafen. Die lebendige Hafenstadt bietet aber noch viele weitere kulturelle Angebote wie Museen, Theater oder Ausstellungen. Zudem ist das Nachtleben von Dakar sehr rege.

Museen mit Masken, kein Motorsport mehr

Die Insel Gorée liegt vor dem Cap Vert, dem westlichsten Punkt des afrikanischen Festlands. Sie diente früher als Ort, auf dem Sklaven eingepfercht wurden, angeblich wurden von hier aus auch viele verschifft, tatsächlich kann dem aufgrund der schlechten Seewege rund um die Insel aber kaum so gewesen sein. Die Insel besitzt keine asphaltierten Straßen und ist frei von Autos. Auch sie zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Senegal-Reisen - Gorée

Und natürlich ist Dakar in Europa wegen der Rallye Paris-Dakar  bekannt, die ihren Endpunkt in der Hauptstadt des Senegal fand. Motorsportbegeisterte werden allerdings enttäuscht. Aufgrund von Terrordrohungen findet das Rennen mittlerweile in Südamerika statt.

Die frühere Hauptstadt des Senegals heißt Saint Louis und beherbergt ein historisches Museum. Darin sind alte Masken und alte Musikinstrumente ausgestellt.

Wer einen unvergesslichen Cluburlaub an den traumhaften Sandstränden des Senegals verbringen möchte, dem ist zum Beispiel ein Club Urlaub im Senegal zu empfehlen. Hochwertige Hotels und unvergessliche Eindrücke erwarten Sie dort.

Steinkreise und Sumpflandschaften im Senegal

Außerdem bilden die Mangrovensümpfe des Senegals ein interessantes touristisches Ziel. Ein Nationalpark des Senegals ist der Niokolo-Koba. In seinen 8000 Quadratkilometern leben Schimpansen, Büffel, Löwen, Hyänen und viele weitere interessante und sehenswerte Tiere.

Sehr bekannt sind auch die megalithischen Steinkreise in Senegambia. Es gibt mehr als 1000 von ihnen, die sich hauptsächlich auf 4 Gruppen verteilen: Sine Ngayène, Wanar, Wassu und Kerr Batch. Ihre Funktion ist nicht ganz geklärt, es wird aber vermutet, dass sie Gräber von ehemaligen Herrschern darstellen, darauf lassen auch Waffenfunde in diesen Steinkreisen schließen.

Erwähnenswert bliebe der Salzsee Lac Retba, der nur durch eine Düne vom Meer getrennt ist. Aufgrund des hohen Salzgehaltes kann man hier wie im Toten Meer schwimmen, ohne sich dafür über Wasser halten zu müssen. Sehr häufig endete hier früher die Rallye Paris-Dakar.

Im Vogelschutzgebiet von Djoudj sind viele Vogelarten zu bewundern: Kormorane, Flamingos, Pelikane und Fischadler sowie insgesamt 400 weitere Vogelarten. Dazu kommen je nach Jahreszeit noch unzählige Zugvögel.