Sambia Reisen
Beste Reiseziele in Sambia
Wer nach Sambia reist, stattet mit großer Wahrscheinlichkeit den Victoria-Wasserfällen einen Besuch ab. Diese sind in einem Aspekt die größten der Welt, nämlich die größten einheitlich herabfallenden Wasserfälle. Wer die Wasserfälle besucht, wird wohl auch Livingstone in seine Reise mit einplanen. Weitere interessante Ziele in Sambia sind die Hauptstadt Lusaka sowie die unzähligen Nationalparks des Landes. Nicht zu übersehen und auch nicht zu vergessen ist der Tanganjika-See im Nordosten von Sambia, genauso wie der Fluss Sambesi, der durch Sambia strömt.Verkehr in Sambia
Das Straßennetz von Sambia ist insbesondere im Vergleich zu jenen der Nachbarländer durchaus akzeptabel, zumindest vom Umfang her: Es umfasst mehr als 37.000 Kilometer, die wichtigsten Teilstücke sind geteert und damit nicht wie die unbefestigten Straßen während der Regenzeit nicht zu passieren. Allerdings gelten auch diese Straßen dennoch als in eher schlechtem Zustand befindlich, so dass der Straßenverkehr in Sambia ein eher zweischneidiges Schwert bedeutet.Bei der Einreise mit den in Afrika berühmt-berüchtigten Reisebussen aus dem Ausland ist häufig mit langen Wartezeiten an den Grenzstationen zu rechnen. Das Land wird mittels dieser Reisebusse mit Malawi, Simbabwe und Tansania verbunden.
Bemerkenswert ist, dass in Sambia Linksverkehr herrscht, ein Relikt aus der Kolonialzeit.
Der wichtigste Flughafen von Sambia liegt in Lusaka, neben vielen afrikanischen Städten und deren jeweiligen Heimat-Fluggesellschaften wird der Flughafen auch von London aus von British Airways im Direktflug angesteuert. Für Aufenthalte im Osten des Landes könnte ein Flug nach Malawi sinnvoller sein als ein solcher nach Lusaka.
Schienenverkehr ist für Sambia nur im Bereich des Güterverkehrs von größerer Relevanz. Die Strecken sind alle eingleisig und nicht elektrifiziert, das Netz umfasst etwas mehr als 2.000 Kilometer. Regelmäßigen Personenverkehr gibt es nur zwischen Daressalam und bis nach Nakonde reichend, sowie zwischen Kitwe und Livingstone. Diese Zügen haben allerdings häufig aufgrund von technischer Widrigkeiten enorme Verspätungen und taugen also eher als Mittel, das Land auf gemütlichem Wege zu "erfahren" denn als Transportmittel für den Fall, dass man pünktlich seinen Flieger in die Heimat erwischen muss.
Für den Personenverkehr ist aber in der Zukunft eine größere Erweiterung des Streckenangebots geplant. Einige Trassen sind bereits fertig, Ziel ist grundsätzlich die bessere Anbindung des Landes an den Indischen Ozean und auch den darüber abgewickelten Warenverkehr.
Der Schiffsverkehr begrenzt sich aufgrund der geographischen Lage Sambias ohne eigene Meeresküste auf eine Fährverbindung über den Tanganjika-See, wo eine Fähre nach Tansania übersetzt, dies allerdings nur im wöchentlichen Rhythmus.


