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Sehenswürdigkeiten in Niger
Inmitten dieser Wüste befindet sich Gadoufawa, welche man gerne als "Dinosaurier-Friedhof" bezeichnet, weil hier eine der größten Fundstellen für Knochen von Dinosauriern weltweit ist. Ein fantastisches Erlebnis, beinahe wie eine Zeitreise, welche man sich bei einer Reise nach Niger nicht entgehen lassen sollte.
In der Hauptstadt von Niger, in Niamey, befinden sich ein großer Zoo, das Nationalmuseum und ein Museum für traditionelle Architektur. Unter Anderem gibt es dort Dinosaurierskelette zu besichtigen. Interessanterweise ist eine Straße in der Hauptstadt nach dem deutschen Bundespräsidenten Heinrich-Lübke benannt. Außerdem sehenswert ist die Ringarena in Niamey, welches keine ringförmige Arena darstellt, sondern eine Arena für den Ringsport ist. Dieser hat eine lange Tradition in Niger.
Auch in Niger finden sich viele Nationalparks, der bekannteste ist wohl der Park "W", in dem sich viele Arten tummeln: Löwen, Affen, Geparden, Leoparden und viele für Afrika typische Tiere mehr. Der merkwürdige Name "W" für diesen Nationalpark steht für den Verlauf des Nigers, der sich durch das Land schlängelt.
In der Stadt Djado, die ein Oasenort in der Wüste Ténéré ist, sind Ruinen von Lehmbauhäusern zu besichtigen. Angeblich wurde der Ort schließlich aufgegeben, weil Malariamücken hier wüteten. Heute ist ein Besuch nicht ganz so gefährlich, aber lohnenswert, denn die Bauten verbreiten eine ganz besondere, mystische Atmosphäre.
Ebenfalls erwähnenswert sind die beiden Salzoasen in der Wüste: Fachi und Bilma. Während Bilma für seine besondere Salzqualität gerühmt wird, ist in Fachi der schönere Sonnenaufgang zu bewundern.
In Anakom, gelegen im Gebirge Air, sind Tierzeichnungen aus der Urzeit in Felsen und Steinen zu finden - ein Muss für jeden archäologisch beziehungsweise historisch Interessierten Besucher von Niger.


