Windhoek - Kapstadt - Stellenbosch, 16. Mai
Bis zum Abflug ist noch etwas Zeit, die wir mit Kaffeetrinken (Günther nimmt noch ein Bier) totschlagen. Günther wollen die Offiziellen die Ausreise verweigern, da er keinen Einreisestempel in seinem Pass vorweisen kann (wer nicht einreist, kann auch nicht ausreisen). Schließlich haben die Beamten ein Einsehen und lassen ihn mit uns das Land gen Kapstadt verlassen.
Das Flugzeug ist nur zur Hälfte belegt, so dass wir uns während des zweistündigen Flugs ausbreiten können. Der Flug verläuft ruhig.
In Kapstadt angekommen nehmen wir nach einer kurzen Kaffeepause unser Auto in Empfang, was mit organisatorischen Schwierigkeiten verbunden ist. Unser bestellter Touran ist beim Service, man will uns einen Kleinwagen unterjubeln. Nachdem wir selbstredend ablehnen, schafft man den gewünschten Touran ran, was mindestens eine Stunde dauert. Es ist kühl und windig Wir warten auf dem Parkplatz und frieren.
Schließlich ist es soweit. Wir machen uns auf den Weg nach Stellenbosch zum „Village of Spier“ das wir 30 Minuten erreichen. Es ist ein riesiges village, in dem man sich locker verlaufen kann. Wir wollen es aber erst morgen erkunden.
Erst einmal wird wie gehabt die glückliche Ankunft mit 2 Flaschen „Spier“ begossen. Wir sitzen auf der Terrasse bei erträglichen Temperaturen. Dann werden wir zu unseren Etablissements in der Riverside Lane chauffiert. Es sind absolute Luxus Suiten. Ein Wohnraum mit Kamin, eine Küche, ein riesiger Schlafraum mit Ankleidezimmer und ein Luxusbad. Wir sind beeindruckt, hier könnte man es längere Zeit aushalten.
Nachdem wir uns von der Überraschung erholt haben, schreiten wir zum Abendessen, was auch sehr gut ist. Außer uns sind nur vereinzelt Gäste zu sehen.
Vor dem Kamin (mit einem raffinierten Zündmechanismus) unseres Wohnzimmers nehmen wir noch ein Cola Brandy dann geht’s in die Betten, die zuvor liebevoll hergerichtet wurden mit Röschen, Betthupferln und Puschen.
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