Stellenbosch, Village of Spier, 17. Mai
Nun wollen wir das Areal erkunden. Tiefe, dunkle Wolken trüben die Sicht und hin und wieder schüttet es wie aus Kübeln. Mit den hauseigenen Regenschirmen bewaffnet und in dicke Jacken gehüllt durchschreiten wir die riesige Anlage. Überall auf dem Gelände wuseln Angestellte mit Gartengeräten herum und kümmern sich um die liebevoll bepflanzten Beete. Es gibt einen Weinverkauf, eine Cheetah Station und riesige Zelte mit Verkaufsständen und einer Bar. Man rüstet sich für ein Fest am nächsten Tag. Trotzdem ist nichts los auf der Anlage, nur Angestellte und wenig Gäste. In einem der Shops kauft Jutta das x-te T-Shirt für Rüdiger (wer war das doch gleich?). Nicht, dass Rüdiger jetzt x T-Shirt bekommt, nein, sie konnte sich bisher nicht entscheiden, jetzt endlich ist es geschafft.
Von unserem bei der Ankunft ausgehändigtem Scheckheft über 370 Rand genehmigen wir uns an einem der Stände einen Wein.
Nachdem wir uns ein Bild über das Ausmaß der Anlage gemacht haben, entschließen wir uns nach Stellenbosch zu fahren.
Es regnet. Stellenbosch zeigt sich nicht gerade von der besten Seite. Wir flüchten vor dem Regen erst in ein Einkaufszentrum, dann ins Café.
Stellenbosch adé, wir fahren zurück in unser village, wo wir uns ein Drink genehmigen. Dann wird in unseren Suiten relaxt. Es regnet, die Wolken hängen immer noch tief und verweigern den sicherlich attraktiven Ausblick auf den „river“.
Das Abendessen nehmen wir wieder im Restaurant „Figaro“ ein (eigentlich wollen wir ein anderes heimsuchen, aber die haben alle geschlossen). Heute sind wir die einzigen Gäste, schade.
Ein Gutenachttrunk in unserer Suite beendet den Tag relativ früh. Unsere Räumlichkeiten wurden wieder liebevoll hergerichtet, diesmal mit Blüten und Kerzen in der Badewanne und einem Betthupferl natürlich.
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