Sesfontein, 5. Mai
Um 08.00 Uhr wird gefrühstückt einschließlich Jutta, die wohl das Gröbste überstanden hat.. Unser schwarzer Ober, der einzige der einem das Gefühl gibt willkommen zu sein, freut sich, uns bedienen zu dürfen.
Frau Wirtin hat sich um das Tankproblem gekümmert und uns mitgeteilt, dass Palmwag nun Benzin erhalten hat, und man in Sesfontein wohl auch damit rechnen könne. Wir würden ihr gern glauben, haben aber unsere Zweifel.
Da wir an dieser Situation im Moment nichts ändern können, fahren wir in den Ort, ohne Jutta, sie zieht es vor, sich vollends gesund zu schlafen.
Angebotene Tagesausflüge zu den Wüstenelefanten (das hatten wir doch schon mal) und zu den Himbas ersparen wir uns.
Im ortsansässigen Supermarkt und Liqueur Shop werden die lebensnotwendigen Dinge erstanden wie z.B. Cola, Brandy, Bier und Wasser. Es sind ziemlich windige Buden, aber man bekommt eigentlich alles und bezahlt natürlich mit Kreditkarte.
Vor dem Supermarkt stehen und sitzen Schwarze rum und warten, auf was auch immer. Wahrscheinlich haben sie ganz einfach keine Arbeit und daher viel Zeit. Sie beäugen uns neugierig aber nicht bedrohlich.
Wir verstauen unsere Errungenschaften im Auto, vergewissern uns, dass die Türen auch wirklich geschlossen sind und starten dann zu unserem Ortsrundgang.
Bis auf wenige Ausnahmen, besteht der ganze Ort aus mit Kuhdung verkleideten Hütten, mit ein wenig Platz drumrum für Kleinvieh und/oder Sperrmüll. Die Haute Volée von Sesfontein bewohnt großzügige Steinhäuser umgeben von üppigen Gärten. An der Hauptstraße bieten Händler ihre Waren feil, aber kein Kunde weit und breit.
Hans-Jürgen und ich wollen den Ort näher erkunden und entfernen uns daher von der Hauptstraße, Günther ist etwas zögerlich, vielleicht will er ja einfach nur das Auto im Auge behalten.. Ein kleines Mädchen gesellt sich zu uns. Sie ist zurückhaltend und neugierig zugleich, verirren sich doch wenig weiße Exoten in ihre Ortschaft. Sie wird immer zutraulicher und erzählt uns über ihre Familie, den Ort und ihre Schule, und das in englisch. So erfahren wir, dass alle Kinder in die Schule gehen und dass in drei Sprachen gelehrt wird, englisch, africaans und in der Stammessprache, vermutlich damara, mit ihren schnaltzartigen Lauten. Sie gibt uns zu unserer Belustigung einige Kostproben.
Bald kommen von allen Richtungen Kinder daher, darunter ein ganz kleines Mädchen mit Schnoddernase und übervoller Windel. Wir verteilen Bonbons und machen einige Fotos mit unser Digitalkamera. Dass man sich die Bilder gleich anschauen kann, hat die Kinder sehr beeindruckt. Dann verlassen wir den Ort wieder.
Zurück im Fort wird erst einmal Juttas Gesundheitszustand überprüft, dann werden die erworbenen Getränke getestet. Danach ist Siesta angesagt. Jutta ruht im Zimmer, Hans-Jürgen und Günther pennen im Garten unter Bäumen, ich mach Tagebucheintragungen und schreibe einige Ansichtskarten.
Später gehen Hans-Jürgen und ich baden, im eigentlichen Sinne, versteht sich. Wir sehen frische Gäste (Familie Müller ist auch dabei, wir werden sie aber erst am Kunene kennenlernen). Dann ist schon wieder Nedernburg Paarl Riesling time, was sich bis zum Abendessen hinzieht.
Nun ißt sie wieder, Gott sei Dank. Von Jutta ist natürlich die Rede. Es gibt Elandsteak, was wir und noch 4 frisch eingetroffene Gäste mit Genuß verzehren.
Dann gibt es ein paar unerfreuliche Nachrichten: kein Benzin, kein Nedernburg Paarl Riesling und kein Wasser mehr.
Frau Wirtin verkündet uns, dass Opuwo Benzin hat, und das gleich an drei Tankstellen. Endgültige Bestätigung morgen. Wenn dem so wäre, ändern wir eben unsere Reiseroute.
Sie hat uns aber schon viel erzählt.
Same procedure as yesterday an der Bar, jedoch ohne Nedernburg Paarl Riesling.
Weiter zum nächsten Teil des Reiseberichts!
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Frau Wirtin hat sich um das Tankproblem gekümmert und uns mitgeteilt, dass Palmwag nun Benzin erhalten hat, und man in Sesfontein wohl auch damit rechnen könne. Wir würden ihr gern glauben, haben aber unsere Zweifel.
Da wir an dieser Situation im Moment nichts ändern können, fahren wir in den Ort, ohne Jutta, sie zieht es vor, sich vollends gesund zu schlafen.
Im ortsansässigen Supermarkt und Liqueur Shop werden die lebensnotwendigen Dinge erstanden wie z.B. Cola, Brandy, Bier und Wasser. Es sind ziemlich windige Buden, aber man bekommt eigentlich alles und bezahlt natürlich mit Kreditkarte.
Vor dem Supermarkt stehen und sitzen Schwarze rum und warten, auf was auch immer. Wahrscheinlich haben sie ganz einfach keine Arbeit und daher viel Zeit. Sie beäugen uns neugierig aber nicht bedrohlich.
Wir verstauen unsere Errungenschaften im Auto, vergewissern uns, dass die Türen auch wirklich geschlossen sind und starten dann zu unserem Ortsrundgang.
Bis auf wenige Ausnahmen, besteht der ganze Ort aus mit Kuhdung verkleideten Hütten, mit ein wenig Platz drumrum für Kleinvieh und/oder Sperrmüll. Die Haute Volée von Sesfontein bewohnt großzügige Steinhäuser umgeben von üppigen Gärten. An der Hauptstraße bieten Händler ihre Waren feil, aber kein Kunde weit und breit.
Hans-Jürgen und ich wollen den Ort näher erkunden und entfernen uns daher von der Hauptstraße, Günther ist etwas zögerlich, vielleicht will er ja einfach nur das Auto im Auge behalten.. Ein kleines Mädchen gesellt sich zu uns. Sie ist zurückhaltend und neugierig zugleich, verirren sich doch wenig weiße Exoten in ihre Ortschaft. Sie wird immer zutraulicher und erzählt uns über ihre Familie, den Ort und ihre Schule, und das in englisch. So erfahren wir, dass alle Kinder in die Schule gehen und dass in drei Sprachen gelehrt wird, englisch, africaans und in der Stammessprache, vermutlich damara, mit ihren schnaltzartigen Lauten. Sie gibt uns zu unserer Belustigung einige Kostproben.
Zurück im Fort wird erst einmal Juttas Gesundheitszustand überprüft, dann werden die erworbenen Getränke getestet. Danach ist Siesta angesagt. Jutta ruht im Zimmer, Hans-Jürgen und Günther pennen im Garten unter Bäumen, ich mach Tagebucheintragungen und schreibe einige Ansichtskarten.
Später gehen Hans-Jürgen und ich baden, im eigentlichen Sinne, versteht sich. Wir sehen frische Gäste (Familie Müller ist auch dabei, wir werden sie aber erst am Kunene kennenlernen). Dann ist schon wieder Nedernburg Paarl Riesling time, was sich bis zum Abendessen hinzieht.
Nun ißt sie wieder, Gott sei Dank. Von Jutta ist natürlich die Rede. Es gibt Elandsteak, was wir und noch 4 frisch eingetroffene Gäste mit Genuß verzehren.
Dann gibt es ein paar unerfreuliche Nachrichten: kein Benzin, kein Nedernburg Paarl Riesling und kein Wasser mehr.
Frau Wirtin verkündet uns, dass Opuwo Benzin hat, und das gleich an drei Tankstellen. Endgültige Bestätigung morgen. Wenn dem so wäre, ändern wir eben unsere Reiseroute.
Sie hat uns aber schon viel erzählt.
Same procedure as yesterday an der Bar, jedoch ohne Nedernburg Paarl Riesling.
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