Palmwag - Sesfontein, 4. Mai
Frühstück um 8.00 Uhr
Jutta ist malade, wodurch auch immer verursacht.
Nach Begleichung der Rechnung soll erst mal getankt werden, aber es gibt mal wieder kein Benzin. Es führt zu bekannten Diskussionen: hätten wir doch gestern, als es noch welches gab.......!
So verlassen wir Palmwag ohne vollen Tank aber mit einem gewissen Bedauern. Jutta wird im Auto positioniert in der Hoffnung, dass es ihr bald besser gehen möge.
Fahrer des heutigen Tages ist Hans-Jürgen.
Die Strecke kennen wir ja noch vom letzten Mal, aber wie würde sie sich verändert haben, nach diesen ausgiebigen Regenfällen?
Trügerisch sanft geht es zunächst auf der C43 dahin, Fahrer und Beifahrer entspannen sich und konzentrieren sich auf die Umgebung. Wir wähnen uns schon fast am Ziel, als schier unüberwindbare, stark ausgespülte Flußbette Fahrer und Fahrzeug herausfordern. Hans-Jürgen meistert die unwegsame Teilstrecke mit Bravour, trotz einiger aufgeregter Rufe von der Hinterbank und vom Beifahrer, was ihn etwas aus der Fassung bringt.
In Sesfontein City ist der Puls aller Insassen wieder auf Normal. Eine Ortserkundungstour wollen wir auf den nächsten Tag verschieben. Erst mal ankommen, tanken und Jutta flach legen.
In der Ortsmitte biegen wir nach links ab Richtung Fort. Unser Tankerlebnis vom letzten mal noch in Erinnerung steuern wir die Fort eigene Tankstelle an. Bedaure, kein Benzin, wir wissen auch nicht, wann und ob wir welches bekommen, wird uns Schulter zuckend erklärt, hätten wir doch..........!
Wir beschließen, erst mal einzuchecken.
An der Rezeption begrüßt uns die Chefin mit einem Fruchtsaftgetränk und vielen nicht besonders warmen Worten. Das Tankproblem wird angesprochen. Die Chefin verspricht Klärung.
Wir schaffen unser Gepäck in unsere zweckmäßig und rustikal eingerichteten Zimmer. Über den Betten positionierte Moskitonetze deuten wir als möglichen oder wahrscheinlich zu erwartenden Moskitoangriff.
Juttas Gesundheitszustand hat sich nicht gebessert, deshalb „legt sie sich“, auf dass sie sich erholen möge, was wir alle hoffen. Unsere wortgewaltige Chefin meint, dass Jutta einen Virus in Swakopmund eingefangen hat, wie auch ihr Mann, der aus Skopmund gekommen in dergleichen Lage sei; wir haben ihn während unseres Aufenthaltes nicht zu Gesicht bekommen.
Hans-Jürgen, Günther und ich nehmen erst einmal auf der uns bekannten Terrasse Platz und bestellen erst eine dann noch eine zweite Flasche Nedernburg Paarl Riesling, dann wird mit unseren Restbeständen im Innenhof des Fort gepicknickt, dann erkunden wir das Fort. .
Außer der Chefin hat sich in Sesfontein seit 1995 nichts uns Auffälliges verändert.
Beim Apéritif vorm Abendessen auf der Terrasse zählen wir außer uns 5 Gäste, ein Pärchen vom zum Fort gehörigen Camping Platz, und 3 Herren, die mit 2 Flugzeugen angereist sind. Die 3 Herren unterhalten sich lautstark zum Teil auf schwäbisch z. T. auf englisch, das Pärchen verhält sich zurückhaltend.
Das zum Abendessen kredenzte Oryx Gulasch schmeckt gut. Bereits um 20.00 Uhr sind außer uns alle verschwunden. Da wir nicht um 20.00 Uhr ins Bett gehen wollen, gehen wir noch an Bar, an der sich auch kein Mensch aufhält.
Die schwarze Bardame (Günther besteht darauf, dass sie eine Perücke trägt) scheint nicht begeistert über unseren Besuch zu sein. Dennoch gibt sie uns gnädigerweise was zu trinken. Dann schickt sie sich an, die Tagesabrechnung zu machen. Geldscheinpäckchen und Kreditkartenabrechnungen werden mehrmals einmal von vorn, dann von hinten durchgezählt und Ergebnisse notiert. Sicherheitshalber wiederholt sie die Prozedur nochmal, diesmal benutzt sie eine Addiermaschine. Besonders sorgfältige Prüfung unserer Abrechnung bei Abreise scheint uns daraufhin erforderlich.
Da so richtige Bargespräche ausbleiben und das Restpersonal uns nicht gerade mit Freundlichkeit überschüttet, suchen wir zu früh unsere Kemenate auf.
Weiter zum nächsten Teil des Reiseberichts!
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Jutta ist malade, wodurch auch immer verursacht.
Nach Begleichung der Rechnung soll erst mal getankt werden, aber es gibt mal wieder kein Benzin. Es führt zu bekannten Diskussionen: hätten wir doch gestern, als es noch welches gab.......!
So verlassen wir Palmwag ohne vollen Tank aber mit einem gewissen Bedauern. Jutta wird im Auto positioniert in der Hoffnung, dass es ihr bald besser gehen möge.
Fahrer des heutigen Tages ist Hans-Jürgen.
Die Strecke kennen wir ja noch vom letzten Mal, aber wie würde sie sich verändert haben, nach diesen ausgiebigen Regenfällen?
In Sesfontein City ist der Puls aller Insassen wieder auf Normal. Eine Ortserkundungstour wollen wir auf den nächsten Tag verschieben. Erst mal ankommen, tanken und Jutta flach legen.
In der Ortsmitte biegen wir nach links ab Richtung Fort. Unser Tankerlebnis vom letzten mal noch in Erinnerung steuern wir die Fort eigene Tankstelle an. Bedaure, kein Benzin, wir wissen auch nicht, wann und ob wir welches bekommen, wird uns Schulter zuckend erklärt, hätten wir doch..........!
Wir beschließen, erst mal einzuchecken.
An der Rezeption begrüßt uns die Chefin mit einem Fruchtsaftgetränk und vielen nicht besonders warmen Worten. Das Tankproblem wird angesprochen. Die Chefin verspricht Klärung.
Wir schaffen unser Gepäck in unsere zweckmäßig und rustikal eingerichteten Zimmer. Über den Betten positionierte Moskitonetze deuten wir als möglichen oder wahrscheinlich zu erwartenden Moskitoangriff.
Juttas Gesundheitszustand hat sich nicht gebessert, deshalb „legt sie sich“, auf dass sie sich erholen möge, was wir alle hoffen. Unsere wortgewaltige Chefin meint, dass Jutta einen Virus in Swakopmund eingefangen hat, wie auch ihr Mann, der aus Skopmund gekommen in dergleichen Lage sei; wir haben ihn während unseres Aufenthaltes nicht zu Gesicht bekommen.
Hans-Jürgen, Günther und ich nehmen erst einmal auf der uns bekannten Terrasse Platz und bestellen erst eine dann noch eine zweite Flasche Nedernburg Paarl Riesling, dann wird mit unseren Restbeständen im Innenhof des Fort gepicknickt, dann erkunden wir das Fort. .
Außer der Chefin hat sich in Sesfontein seit 1995 nichts uns Auffälliges verändert.
Das zum Abendessen kredenzte Oryx Gulasch schmeckt gut. Bereits um 20.00 Uhr sind außer uns alle verschwunden. Da wir nicht um 20.00 Uhr ins Bett gehen wollen, gehen wir noch an Bar, an der sich auch kein Mensch aufhält.
Die schwarze Bardame (Günther besteht darauf, dass sie eine Perücke trägt) scheint nicht begeistert über unseren Besuch zu sein. Dennoch gibt sie uns gnädigerweise was zu trinken. Dann schickt sie sich an, die Tagesabrechnung zu machen. Geldscheinpäckchen und Kreditkartenabrechnungen werden mehrmals einmal von vorn, dann von hinten durchgezählt und Ergebnisse notiert. Sicherheitshalber wiederholt sie die Prozedur nochmal, diesmal benutzt sie eine Addiermaschine. Besonders sorgfältige Prüfung unserer Abrechnung bei Abreise scheint uns daraufhin erforderlich.
Da so richtige Bargespräche ausbleiben und das Restpersonal uns nicht gerade mit Freundlichkeit überschüttet, suchen wir zu früh unsere Kemenate auf.
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