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Oshakati - Mokuti, 11. Mai

Zebras am WasserlochUm 08.45 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Etosha. Die B1 Richtung Tsumeb ist dicht befahren. Nach ca. 100 km verlassen wir die B1 nach Süden Richtung Etosha Nord Gate. Dort werden wir registriert und können passieren. Wir sind voller Erwartung auf Tiere jeglicher Art, im besonderen natürlich wollen wir Elefanten sehen.
Gleich zu Beginn erspähen wir Oryxe, Zebren und ein Wildebiest. Keine Elefanten weit und breit. Auch die Wasserlöcher Groß- und Klein Okevi sind tierlos. Kein Wunder, die Tiere sind in diesem Jahr nicht auf Wasserlöcher angewiesen. Eine Schlange und ein Schakal kreuzen unseren Weg, sonst nichts. In Namutoni angekommen werden wir nochmals registriert und müssen für 2 Tage Aufenthalt
N$ 660 löhnen. Dann fahren wir zur 14 km entfernten Mokuti Lodge. Zimmer 17 und 18 werden uns zugewiesen. Ein Begrüßungstrunk des Hauses und der Besuch der Poolbar folgen. Viele Reisegruppen bevölkern die Anlage, meist deutschsprachig. Für uns fast ein Kulturschock.
Nach dem Beziehen unserer Räume machen wir unsere Nachmittagsausfahrt. Da der Park bei Sonnenuntergang um 17.30 Uhr schließt, können wir nur die nähergelegenen Wasserlöcher anfahren. Klein Namutoni beschert uns einige Giraffen, Kudus, Wildebiest und Gutsches. Auf dem Dik Dik Drive treffen wir einige selbige und am Wasserloch Koichas tummeln sich 2 bis 3 Giraffen. Etwas entäuscht machen wir uns auf den Rückweg, da schlappen uns doch tatsächlich 2 Löwen auf der Straße entgegen. Lässigen Schrittes und sehr selbstbewußt marschieren sie an uns vorbei und schenken uns nur ein paar wenig bedrohliche Blicke. Wir sind begeistern, fotografieren was sie Kameras herhalten und sind mit dem Elefanten-losen Tag versöhnt.
Männlicher SpringbockIn der Mokuti Lodge angekommen, gönnen wir uns ausnahmsweise einige Apéritifs, dann nehmen wir im dichtbesetzten Restaurant Platz und genießen ein vorzügliches Abendessen in Form eines Buffet. Wir kommen ins Gespräch mit unserem Nachbartisch, Mitglieder einer Skatspielertruppe aus Deutschland, die anläßlich der internationalen Südafrikansichen Skatmeisterschaften angereist sind und nun noch eine kleine Rundreise machen. Wir treffen sie später noch an der Bar und unterhalten uns mit ihnen. Sie erzählen uns vom Skaterlebnis und von der Rundreise, ohne dass sie jedoch wußten wo sie überall waren. Die Highlights ihrer Erzählungen hab‘ ich leider vergessen, nur weiß ich noch, dass sie von den Skatmeisterschaften in Winnipeg (gemeint haben sie Windhoek) erzählt haben und dass alles ganz toll war mit den Eingeborenen und so. Die Daheimgebliebenen werden beeindruckt sein von ihren Erzählungen. 

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