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Mokuti - Waterberg, 13. Mai

Frühstücken um 08.00 Uhr.
Nach einer kurzen Besichtigung des Mokuti-eigenen Reptilienparks machen wir uns auf die Söckchen Richtung Waterberg.
Hans-Jürgen ist der Fahrer des Tages.
In Tsumeb, wo wir eine Pause machen wollen, sucht Günther vergebens nach Tsumeb downtown, wie er es in Erinnerung hat. Er navigiert Hans-Jürgen durch die Straßen von Tsumeb ohne jedoch sein downtown wiederzuerkennen. Der Fahrer ist gereizt ob dieses sinnlosen Herumfahrens. Schließlich macht sich Günther allein auf den Weg. Wir verweigern und steigen schon mal aus. Schließlich treffen wir uns wieder. Günther war nicht erfolgreich – war wohl einfach eine Verwechslung mit irgendeiner anderen Stadt, was er jedoch nur schwer glauben will.

Die Gemüter beruhigen sich im Biergarten des Etosha Café in der Main Street.
Alle T-Mobile Handies arbeiten wieder einwandfrei. Bei Pick & Pay wird der Proviant aufgefüllt, dann verlassen wir das Günther-fremde Tsumeb wieder.
Wegen verkehrswidrigen Verhaltens werden wir am Ortsrand von einem ungehaltenen Polizisten gestoppt. Wir hätten beinahe einen Unfall verursacht, war seine Beschuldigung. Nach längerer Diskussion läßt er uns schließlich weiterfahren.
In Otavi wird nochmal getankt, dann noch ein Picknick kurz hinter Otavi, bei dem wir die letzte Dose Corned Beef vertilgen (müssen). Um 16.00 Uhr erreichen wir Otjiwarongo. Noch weitere 60 km, die letzten 20 km auf Sandstraße, und wir erreichen schließlich den Waterberg Park und das Rastlager Bernabé de la Bat.

Zwei recht sachliche Menschen weisen uns Wohnung 29 und 30 zu, oben auf dem Berg gelegen. Die Zimmer sind ok aber die Umgebung ist in einem desolaten Zustand. Um unsere Häuschen nichts als Gestrüpp und 0-Aussicht. Da hilft nur ein Getränk, später wird ausgepackt. Ein geheimnisvoller Heimwerker, welcher Art auch immer, macht sich an unserer Zimmerdecke zu schaffen. Wir können ihn nicht ausmachen.
In der Zwischenzeit sind 2 Busse mit deutschem Inhalt eingetroffen. Lautstark entleeren sich die Businhalte und werden auf ihre Behausungen losgelassen. Um der deutschen Invasion zuvor zu kommen, machen wir uns frühzeitig auf den Weg zum Restaurant, was wir mit dem Auto anfahren. Seit unserem letzten Besuch 1995 hat sich nichts Wesentliches verändert. Noch vor dem großen Ansturm bestellen wir Oistrich Steaks, die von hoher Qualität sind (O-Ton Clausens) sind. Dann muß natürlich die benachbarte Bar ausprobiert werden, die kurioserweise bereits um 21.30 Uhr schließt. Günther begleicht die Rechnung mit seiner Maestro Card. Entgegen aller gängigen Sicherheitsvorschriften plärrt der Ober die Geheimnummer quer durch den Raum. Mal sehen, was sich daraus für Folgen ergeben.
Gegen 22.00 Uhr ist Nachruhe. Der Heimwerker hat sein Arbeit eingestellt. 

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