Am Kuene, 9. Mai
Um 06.30 Uhr ist die Nachtruhe beendet und um 07.30 Uhr wird gefrühstückt.
Trotz einiger Bedenken entscheiden wir uns zu einem Besuch bei einer Himba Familie. Begleitet werden wir von unserem Guide und einem Dolmetscher.
Unsere Bedenken sind sofort zerstreut, als wir einen Einblick in unsere kleine Himba Familie bekommen. Wie sie ihr tägliches Leben gestalten und ihre Traditionen trotz zivilisatorischen Einflüssen bewahren. Wie die meisten anderen Familien haben sie ein paar Stück Vieh und ein Gemüsegärtchen. Davon leben sie, Geld brauchen sie keines. Falls ein Besuch im ca. 60 km entfernten Ruacana ansteht, wird der Weg zu Fuß zurückgelegt. Übernachtet wird dann bei Familienangehörigen oder Spezeln.
In der Hütte zeigt uns Frau Himba wie sie die rote Farbe herstellt, mit der die Körper eingestrichen werden als Schutz gegen Sonne und Insekten. Mit einer anderen Farbmischung wird der Schmuck behandelt. Während Frau Himba schafft, sitzt Herr Himba daneben und spielt mit dem jüngsten Kind, das ca. 5 Monate alt ist, aber schon ganz gut zu Fuß ist.
Wir sitzen in der kleinen Hütte, die als Wohn- und Schlafraum dient und unser Dolmetscher gibt unsere Fragen weiter. So erfahren wir eine ganze Menge über die Traditionen der Himbas und dass sich viele bedauerlicherweise auch davon gelöst haben und nun ihr Glück in der Zivilisation der Städte suchen, es aber meist nicht finden und so auf der Strecke bleiben. Einige haben wir ja in Opuwo getroffen. Eigentlich sind die Himbas ja Nomaden, aber unsere Familie lebt schon seit 10 Jahren in ihrer Hütte. Wie alt die einzelnen Familienmitglieder sind kann nur geschätzt werden, Geburtstage werden nicht dokumentiert.
Eine separate Hütte dient als Küche und Lagerraum, ein Baum als Kleiderständer, ein paar Plastiktüten hängen dort auch, aber keine von Aldi oder Toom.
Wir sind froh, dass wir uns zu diesem Besuch entschlossen haben. Trotz aller Tradition freuen sie sich über Bonbons und Kekse, die wir für sie mitgenommen haben Zum Abschied gibt’s sogar einen Händedruck, ob das traditionsgemäß ist, glaube ich eher nicht.
Um 10.00 Uhr sind wir schon wieder in unserer Lodge. Bis zu unserem Sundowner Bootsausflug auf dem Kunene bleibt genügend Zeit die Gegend zu erkunden, sich mit Mitreisenden zu unterhalten und natürlich ein bis zwei Gläser Wein zu trinken. Um 15.50 Uhr ist es dann soweit. Wir steigen mit Familie Müller aus Frankfurt mit Tochter Paula und 2 Guides in ein Schlauchboot. In zunächst kommoder Fahrt gleiten wir der Sonne entgegen auf dem Kunene dahin und genießen die friedliche Landschaft. Rechts Angola, links Namibia. Himbas am Ufer winken uns zu. „Ach ist das schön“!
Wasserfallähnliche Geräusche dringen in unsere Ohren, die Spannung steigt. Wir nehmen Fahrt auf und das Boot scheint nicht mehr steuerbar. Ein kräftiger Schlag und wir haben einen herausragenden Felsen nicht nur touchiert. Der Fels hat die unter mir liegende Luftkammer aufgeschlitzt. Ich merke, wie ich den Boden unter meinem Hintern verliere. Nun im Wasser sitzend, versuche ich nicht aus dem Boot zu rutschen. Paula, die neben mir sitzt wird von ihrer Mutter gehalten. Ich sehe mich schon zwischen Krokodilen im Kunene schwimmen, aber soweit kommt es nicht. Unsere paddelnden Guides schaffen es nach mehreren Anläufen schließlich Land zu gewinnen. Wir sind erleichtert. Statt die Sache auf sich beruhen zu lassen, wird ein neues Boot organisiert, was mir gar nicht passt.
Unsere Bedenken sind sofort zerstreut, als wir einen Einblick in unsere kleine Himba Familie bekommen. Wie sie ihr tägliches Leben gestalten und ihre Traditionen trotz zivilisatorischen Einflüssen bewahren. Wie die meisten anderen Familien haben sie ein paar Stück Vieh und ein Gemüsegärtchen. Davon leben sie, Geld brauchen sie keines. Falls ein Besuch im ca. 60 km entfernten Ruacana ansteht, wird der Weg zu Fuß zurückgelegt. Übernachtet wird dann bei Familienangehörigen oder Spezeln.
In der Hütte zeigt uns Frau Himba wie sie die rote Farbe herstellt, mit der die Körper eingestrichen werden als Schutz gegen Sonne und Insekten. Mit einer anderen Farbmischung wird der Schmuck behandelt. Während Frau Himba schafft, sitzt Herr Himba daneben und spielt mit dem jüngsten Kind, das ca. 5 Monate alt ist, aber schon ganz gut zu Fuß ist.
Wir sitzen in der kleinen Hütte, die als Wohn- und Schlafraum dient und unser Dolmetscher gibt unsere Fragen weiter. So erfahren wir eine ganze Menge über die Traditionen der Himbas und dass sich viele bedauerlicherweise auch davon gelöst haben und nun ihr Glück in der Zivilisation der Städte suchen, es aber meist nicht finden und so auf der Strecke bleiben. Einige haben wir ja in Opuwo getroffen. Eigentlich sind die Himbas ja Nomaden, aber unsere Familie lebt schon seit 10 Jahren in ihrer Hütte. Wie alt die einzelnen Familienmitglieder sind kann nur geschätzt werden, Geburtstage werden nicht dokumentiert.
Eine separate Hütte dient als Küche und Lagerraum, ein Baum als Kleiderständer, ein paar Plastiktüten hängen dort auch, aber keine von Aldi oder Toom.
Wir sind froh, dass wir uns zu diesem Besuch entschlossen haben. Trotz aller Tradition freuen sie sich über Bonbons und Kekse, die wir für sie mitgenommen haben Zum Abschied gibt’s sogar einen Händedruck, ob das traditionsgemäß ist, glaube ich eher nicht.
Um 10.00 Uhr sind wir schon wieder in unserer Lodge. Bis zu unserem Sundowner Bootsausflug auf dem Kunene bleibt genügend Zeit die Gegend zu erkunden, sich mit Mitreisenden zu unterhalten und natürlich ein bis zwei Gläser Wein zu trinken. Um 15.50 Uhr ist es dann soweit. Wir steigen mit Familie Müller aus Frankfurt mit Tochter Paula und 2 Guides in ein Schlauchboot. In zunächst kommoder Fahrt gleiten wir der Sonne entgegen auf dem Kunene dahin und genießen die friedliche Landschaft. Rechts Angola, links Namibia. Himbas am Ufer winken uns zu. „Ach ist das schön“!
Der Rest der Fahrt verläuft ohne Zwischenfall. Nach einigen Kilometern landen wir sicher in einer Bucht, wo wir schon von unserem defekten Boot und einem Wagen erwartet werden, der uns in rasanter Fahrt unter Begleitung eines kühnen Radlfahrers zurück zur Lodge bringt.
We survived. Dass wir unsere Renaissance mit mehreren Gläsern Wein begießen mußten, versteht sich.
Zum Abendessen nehmen wir Spareribs und einen Irish Coffee, Günther entscheidet sich für Pasta.
Noch’n Absacker und ein wieder erlebnisreicher Tag geht zu Ende.
Weiter zum nächsten Teil des Reiseberichts!
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We survived. Dass wir unsere Renaissance mit mehreren Gläsern Wein begießen mußten, versteht sich.
Zum Abendessen nehmen wir Spareribs und einen Irish Coffee, Günther entscheidet sich für Pasta.
Noch’n Absacker und ein wieder erlebnisreicher Tag geht zu Ende.
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