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ReiseberichteWindhoek – Gamsbergpass – Swakopmund - Freitag, 28. April

Um 6.45 Uhr aufstehen. Reichliches Frühstück nehmen wir um 07.45 Uhr ein. Dann wird das Auto beschickt und losgefahren Richtung Swakopmund. Mein Sonnenhut und die seit der letzten Reise gehüteten Blechtassen bleiben im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke (ich habe sie auf dem Autodach vergessen).
Auf der C26 geht’s westswärts . Die Landschaft zeigt sich in einem ungewöhnlich grünen Kleid, Flüsse, wo man nie Flüsse vermuteten würde, einige
Springböcke und hie und da ein
Strauß am Firmament, das sind die ersten Eindrücke, die wir von unserem Eintauchen in
Namibia begierig aufgreifen. Die Bezwingung des Gamsbergpasses ist kein Problem und der Vogelfederberg wird ohne Umschweife gefunden (ich glaube ja, dass er bei unserer letzten
Reise vom Tourismusverband kurzfristig woanders hin verliehen wurde). Am Fuße desselben machen wir eine Picknickpause. Es ist warm und kein Mensch weit und breit zu sehen.

Weit geht’s auf der C14 Richtung Atlantik, d. h. von ca. 1800 m auf Meereshöhe. Dicke Wolken türmen sich auf und lassen Übles befürchten. Vielleicht ein Tornado oder mindestens ein Sandsturm. Aber nichts für uns Bedrohliches passiert. Die Landschaft bis Walvis Bay ist ziemlich öde. Von dort geht’s nach Norden bis Swakopmund. Das Hansa Hotel wird fast umgehend gefunden, wir checken ein (Zi. 5 und 6) und genehmigen uns ein Begrüßungsdrink auf unserer zimmereigenen Terrasse. Es ist ungewöhnlich schwül und warm, kein Atlantiknebel, der die Kühle bringt, um die die Einwohner von Swakopmend vom Rest der Namibier beneidet werden. Wir sitzen auf unserer Terrasse, schwitzend, aber zufrieden. Danach räumen wir unsere Habseligkeiten ein und am

Abend treffen wir uns mit Paul und Edith, die sich auf einem Campingplatz am Südrand von Swakopmund einquartiert haben. Wir freuen uns immer wieder sie zu treffen, haben sie es doch extra so eingerichtet, dass sie um diese Zeit in Swakpomund sind und außerdem kennen sie ja auch Jutta und Hans-Jürgen. Wir verbringen einen unterhaltsamen Abend, zunächst im Restaurant Kelder, wo wir ein außergewöhnlich gutes Oryxsteak verdrücken und später dann noch im Hansa Hotel zu einem Absacker, dessen Bar wirklich einladend ist.
Um 23.00 Uhr ist Nachtruhe angesagt, die Zimmer sind knallwarm.
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